Blick auf zwei Fotos, in einer Ausstellung, von entstellten Soldaten ohne Nasen( Quelle rbb)
Männer ohne Gesicht

- Soldaten ohne Gesicht

Der I. Weltkrieg veränderte nicht nur die Waffentechnik, sondern auch die Art der medizinischen Versorgung. Zum ersten Mal wurden im großen Stil Bluttransfusionen eingesetzt und weiterentwickelt - eine Folge der blutigen Schlachten.

Amputationen von Gliedmaßen führten zur Entwicklung von voll funktionstüchtigen Greifarmen. Den Blicken der Öffentlichkeit wurde eine besonders schreckliche Seite des Krieges verborgen. In bisher nie dagewesenem Ausmaß erlitten Menschen die fürchterlichsten Gesichtsverletzungen. Ein Berliner Arzt versuchte mit neuen Methoden zu helfen. Ein bis heute verdrängtes Stück Geschichte und eine Grundlage der plastischen Chirurgie.

Autor: Felix Krüger

weitere Themen der Sendung

In einem Klosterraum giesst ein Mönch einen Krug Wasser in ein anderes Gefäß. (Quelle rbb )

Die Notfallmedizin der Mönche

Leichte Verletzungen konnten im Mittelalter zu einer tödlichen Bedrohung werden, weil das Wissen über Heilmethoden vielfach fehlte.

Im Museum ist eine historische Rettungs-Karre zu sehen ( Quelle rbb)

Die ersten Rettungswagen

Einen Verwundeten zu einem Arzt zu bringen, das war früher eine langsame und schmerzhafte Angelegenheit für die Betroffenen.

Wir schauen auf ein Gemälde von Carl Thiem ( Quell rbb )

Carl Thiem: Vater der Unfallmedizin

Es war die Zeit der Eisenbahnunglücke, der explodierenden Dampfmaschinen und des 1. Weltkrieges: Im April 1914 nahm der Unfallmediziner Carl Thiem in Cottbus ein Krankenhaus in Betrieb, das die Unfallheilkunde zu einer bis dahin ungeahnten Blüte brachte.

Mit Blut verschmierte Sachen auf einer Bank in einem Flur ( Quelle rbb )

Geheimsache Zugunglück

Nur wenige sollten von einem der schwersten Zugunglücke in der DDR erfahren. Es ereignete sich am 1. März 1962 auf der Eisenbahnstrecke Berlin-Leipzig bei Trebbin.