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Nur wenige sollten von einem der schwersten Zugunglücke in der DDR erfahren. Es ereignete sich am 1. März 1962 auf der Eisenbahnstrecke Berlin-Leipzig bei Trebbin.
Ein Militärzug der Roten Armee nähert sich aus Richtung Jüterbog einem D-Zug aus Berlin - normalerweise fahren sie aneinander vorbei. Doch die Kanone eines Panzers auf dem Militärzug, sie hatte sich vermutlich aus der Arretierung gelöst, kollidiert mit der entgegenkommenden Lok und reißt einen Waggon des vorbeifahrenden D-Zugs auf. Die Folgen sind furchtbar. 60 Jahre lang ist es von offizieller Seite verschwiegen worden. Die Feuerwehren mussten ihre Einsatzbücher abgeben - der Eintrag über ihre Leistungen bei diesem Unglück wurde entfernt. Erst jetzt wurden erste Details bekannt.
Autor: Bernd Herrmann





