...auf einer Galopprennbahn steigt ein Schwarzer Hengst auf (quelle rbb)
Tierdenkmale

- Jedem Tierchen sein Denkmal

Erschossene Wölfe, schnelle Pferde oder imposante Hirsche – es ist schon erstaunlich, welchen Tieren im Land Brandenburg ein Denkmal gebaut wurde.

Noch ungewöhnlicher sind die Leute, die es liebevoll pflegen. Als bester Freund des Menschen vergöttert oder bösester Feind verachtet, finden sich tierische Denkmale in Brandenburg. Versteckt steht ein großes Denkmal in Briesen (bei Frankfurt/Oder)  Der spätere König Friedrich I hat hier einen der fulminantesten Hirsche geschossen mit einem rekordverdächtigem Geweih.

Der Wolfsstein von 1781 bei Luckau ist die Erinnerung an den letzten Wolf, der danach, in Südbrandenburg, als ausgestorben galt. Friedrich II.  wiederum liebte besonders seine Tiere. Mit 11 Windhunden ist er in Sanssouci begraben. Und zu den neuesten Denkmalen gehört sicherlich der bronzene Hengst Kolibri in Neustadt an der Dosse. Jedes Denkmal erzählt auf seine Weise Geschichte und Geschichten - mit einem zwinkerndem Auge!

Autorin: Theresa Majerowitsch

weitere Themen der Sendung

Blick von oben auf ein Panzerdenkmal ( Quelle rbb)

Ein Panzer blieb stehen

In der DDR gehörten sie in vielen Orten zum festen Stadtbild: auf Sockel gestellte T34 – Panzer der einst siegreichen Roten Armee.

Der Kopf einer Steinfigur liegt auf Betontrümmern (Quelle rbb)

Die Retter der Stadtschloss-Figuren

Der Fassade des wiederaufgebauten Potsdamer Stadtschlosses sieht man an, dass sie nicht nur aus neuen Steinen rekonstruiert wurde. Viele alte Originalteile konnten eingebaut werden. Sie waren 1959/60 geborgen worden während Sprengungen und Abriss schon liefen.

Blick von oben auf die Quadriga (Quelle rbb)

Der Mann hinter der Quadriga

Die Quadriga auf dem Brandenburger Tor ist weltbekannt und das Werk von Johann Gottfried Schadow. Anlässlich seines 250. Geburtstages wird der Bildhauer neu entdeckt, der auch an ungewöhnlichen Orten in Brandenburg seine Spuren hinterlassen hat.