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April 1975: Bei einem Straßenrennen in Frankfurt (Oder) stürzt der Radsportler Wolfgang Lötzsch und erleidet eine lebensgefährliche Kopfverletzung. Doch Fahrerfeld und die meisten Teamfahrzeuge rollen achtlos an dem Verunglückten vorbei.
Bis dem Hirnverletzten geholfen wird, vergehen wertvolle Minuten. Der Grund: Lötzsch, einer der schnellsten und talentiertesten Straßenrenner in der DDR gehörte zu keiner offiziellen Clubmannschaft - weil er sich politisch nicht vereinnahmen lassen wollte.
Beitrag von Birgit Bursch




