Die Luftschiffkapitäne von Angermünde +++ TU 134 mit Stasi-Vergangenheit +++ Die Etrich-Taube soll fliegen +++ Am Steuerknüppel von Honeckers Air Force One +++ Luftdrehkreuz Frankfurt an der Oder
Überall wo die Riesenluftschiffe auftauchten, lösten sie große Begeisterung und Euphorie aus. Auch in Angermünde – ein Sohn der Stadt saß am Steuer eines Luftschiffes, das auf dem Wege von Berlin nach Stettin die Angermünder Bürger aus der Luft grüßte.
Im Norden der Uckermark übten Stasi-Sondereinheiten auf einem speziellen Übungsgelände. Dort stand auch ein Flugzeug vom Typ TU 134, in der die Befreiung von Geiseln geübt wurde. Jetzt steht der Flieger in einem benachbarten Dorf - Theodor geht auf Spurensuche.
Die Etrich-Taube war eines der ersten Flugzeuge, das in großer Zahl produziert wurde. Liebhaber sind bis heute von der Konstruktion fasziniert. Ein Ehepaar baut in Grünheide so ein Fluggerät nach – es ist nicht ihr erstes.
Zwei Piloten die zum NVA-Transportfliegergeschwader 44 gehörten erzählen von ihren Erlebnissen – exzellentes Fliegerisches Können und natürlich politische Zuverlässigkeit waren die Voraussetzung – ob mit Honecker, Schalck oder verwundeten Afghanen an Bord.
Seit 1911 wurde in Frankfurt (Oder), Ortsteil Kunersdorf (heute Kunovice in Polen) geflogen. Das erste Flugzeug, das die Stadt ansteuerte, stürzte allerdings ab. Erst die zweite Landung glückte. 1929 wurde die Linie Dresden-Cottbus-Guben-Frankfurt-Stettin feierlich eröffnet. Während des ersten und zweiten Weltkrieges wurde der Fliegerhorst militärisch genutzt.