Im Stadtpark von Berlin-Steglitz erinnert ein Stein an die Gründung der Wandervogelbewegung. Das damalige Dorf gehörte zur Provinz Brandenburg. Von dort verbreitete sich die Wandervogelbewegung rasch in ganz Deutschland. Das Symbol der Wandervögel war der mythische Vogel Greif: eine Mischung aus Phönix und Fischreiher.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts zogen nur Jungen in die Natur. Aber bald wollten auch Mädchen raus aus der bürgerlichen Enge im wilhelminischen Deutschland. Für die Mädchen ein Akt der Befreiung. Auch in Potsdam und in Schwedt gründeten sich Mädchenwandergruppen. Das Potsdamer Haus der Natur bereitet nun eine Ausstellung zur Geschichte der Wandervögel vor. Die Ausstellung dokumentiert mit zahlreichen Fotos und Dokumenten die Wandervogelbewegung im 20. Jahrhundert.