- Die Geschichte der Wandervogelbewegung

Im Stadtpark von Berlin-Steglitz erinnert ein Stein an die Gründung der Wandervogelbewegung. Das damalige Dorf gehörte zur Provinz Brandenburg. Von dort verbreitete sich die Wandervogelbewegung rasch in ganz Deutschland. Das Symbol der Wandervögel war der mythische Vogel Greif: eine Mischung aus Phönix und Fischreiher.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts zogen nur Jungen in die Natur. Aber bald wollten auch Mädchen raus aus der bürgerlichen Enge im wilhelminischen Deutschland. Für die Mädchen ein Akt der Befreiung. Auch in Potsdam und in Schwedt gründeten sich Mädchenwandergruppen. Das Potsdamer Haus der Natur bereitet nun eine Ausstellung zur Geschichte der Wandervögel vor. Die Ausstellung dokumentiert mit zahlreichen Fotos und Dokumenten die Wandervogelbewegung im 20. Jahrhundert.

Beitrag von Margarethe Steinhausen

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Heimatmuseum Berlin Steglitz

Drakestraße 64
12205 Berlin
S-Bahn: Lichterfelde West
Tel. 030/ 833 2109

Literatur

Giesecke, Hermann: Vom Wandervogel bis zur Hitlerjugend.
München 1981

Oldenburg, Friedrich: Der Freideutsche Jugendtag auf dem Hohen Meißner 1913
in: Ille, Gerhard; Köhler, Günter: Es begann in Steglitz
Berlin 1987