weite Winterlandschaft mit drei Leuten (Quelle: rbb)

- Familiengeschichte(n) der Hugenotten

Wie Hugenotten unser Leben in Berlin und Brandenburg prägten, ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Vieles, was schmeckt, haben sie mitgebracht: Vor allem Salat und Gemüse kultivierten sie mit neuen Anbautechniken.

Und selbst die Berliner Weiße, die Berliner Bockwurst, Buletten und die Kaffeehauskultur werden ihnen zugeschrieben.

Schon wenige Jahre nach dem der Große Kurfürst seinen Glaubensgenossen mit dem "Edikt von Potsdam“" 1685 Hilfe angeboten hatte, lebten etwa 5000 Hugenotten in Berlin. Das war damals etwa ein Viertel der Stadtbevölkerung. Und noch mehr ließen sich in Brandenburg nieder. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts kamen etwa 20.000 Protestanten nach Brandenburg - auch Francois Bentigne. Er war ein calvinistischer Tabakpflanzer. Als Hugenotte musste er aus Frankreich fliehen. Die Spuren verwischen ein wenig in der 11.Generation. Aber Hans Benthin hat alles in einer Familienchronik ganz genau aufgeschrieben

Autorin: Dagmar Lembke