Theodor Archiv

    Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    - THEODOR vom 16.06.2013

    +++ Fontane in Gusow +++ Schweden in Altdöbern +++ Prillwitz – ein Park blüht wieder auf +++ Gutspark Stölln +++ Frauendorf: ein Park am Ufer der Spree +++

    Fontane in Gusow

    Theodor Fontane war oft in Gusow. Das heute neogotische Schloss hat eine Geschichte, die bereits im 14. Jahrhundert beginnt. Der legendäre Generalfeldmarschall des 30-jährigen Krieges, Georg von Derfflinger (1606-1695), der unter dem Großen Kurfürsten die brandenburgisch-preußische Kavallerie begründete, lebte hier.

    Schweden in Altdöbern

    Schloss und Park von Altdöbern gehören neben Branitz und Fürstlich Drehna zu den bedeutendsten historischen und gartenkünstlerischen Anlagen im südlichen Brandenburg. Hier findet der Besucher Garten- und Baukunst aus zwei unterschiedlichen Epochen, aus dem Barock und dem späten 19. Jahrhundert.

    Prillwitz – ein Park blüht wieder auf

    Welchen Park man auch besuchen mag, ein Pflänzchen findet wohl man überall: das blaue Vergissmeinnicht. Auch im Park Prillwitz, südlich von Stettin, wächst üppig wucherndes Vergissmeinnicht, nur dass es dort „Gedenkemein“ genannt wird. Im polnischen Przelewice, das früher Prillwitz hieß, liegt ein Dendrologischer Garten, in dem seltene Gehölze aus aller Welt gehegt und gepflegt werden.

    Gutspark Stölln

    Die BUGA 2015 macht's möglich: Der Gutspark von Stölln ist wiederentdeckt worden. Total zugewachsen, teilweise zerstückelt und überbaut, ist er fast aus dem Gedächtnis selbst der Einheimischen verschwunden. Mit den Planungen für einen Weg zwischen den beiden Stöllner BUGA-Schauplätzen - IL 62 am Gollenberg und Lilienthal-Museum in Dorfzentrum stieß man auf den alten Gutspark.

    Frauendorf: ein Park am Ufer der Spree

    Der Frauendorfer Park liegt direkt im Ort Frauendorf bei Cottbus (knapp 300 Einwohner) und wird fast vollständig von Spreearmen umgeben. Früher bedeutete das, dass es regelmäßig Hochwasser hier gegeben hat. Erst durch die Regulierung des Flusses und vor allem durch den Talsperrenbau nördlich von Spremberg, hörten die Überschwemmungen auf. Es kam zu einem ungestümen Überwuchern des Ursprünglichen, so dass vom Frauendorfer Park eigentlich kaum noch etwas zu erahnen war.