- Gutspark Stölln

Die BUGA 2015 macht's möglich: Der Gutspark von Stölln ist wiederentdeckt worden. Total zugewachsen, teilweise zerstückelt und überbaut, ist er fast aus dem Gedächtnis selbst der Einheimischen verschwunden. Mit den Planungen für einen Weg zwischen den beiden Stöllner BUGA-Schauplätzen - IL 62 am Gollenberg und Lilienthal-Museum in Dorfzentrum stieß man auf den alten Gutspark.

Der Student für Landschafts- und Freiraumplanung Mathias Schramm, der bei der BUGA-Planung mitgearbeitet hat, hat den Park, seine Geschichte und Strukturen untersucht und darüber sogar seine Diplomarbeit geschrieben. Er hat viel historisches Material gesammelt, hat Kontakt zu Uta und Eberhard von der Hagen, die der ehemaligen Eigentümerfamilie angehören. Bei sogenannten Parkseminaren wurden von freiwilligen Helfern erste Abschnitte des Parks freigelegt. Viel kosten darf eine teilweise Wiederherstellung des Parks nicht, denn er zählt nicht zu den BUGA-Projekten. Dennoch - so sehen es Diplomand Schramm und die Eheleute von der Hagen - die BUGA ist die letzte Chance, um den Stöllner Gutspark dem Vergessen zu entreißen.

Beitrag von Bernd Herrmann