Oderbruch, 1947. Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-N0816-326 / Donath, Otto / CC-BY-SA 3.0

Theodor

Vor 70 Jahren brach bei Reitwein der Oderdeich und löste eine verheerende Flutkatastrophe aus. Die Erinnerung an 1947 ist längst überlagert von den Bildern der  Flut von 1997, die vergleichsweise glimpflich ausging. Zwei Unglücke, zwei Jahreszahlen, die zufällig auf 7 enden. Theodor erzählt weitere, fast vergessene Geschichten aus verschiedenen 7er-Jahren - und davon wie Brandenburger und Berliner den Gefahren trotzten: u.a. eine vermeintliche Schiffsentführung 1967 und die Explosion eines Munitionslagers 1977.  

Die Sendung im Detail

Weitere Infos zur aktuellen Sendung

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Berliner Technikmuseum würdigt "100 Jahre Mitropa" auf seine Weise - Mitropawagen - Objekt des Monats

Ab sofort können sich Besucher diesen Mitropa-Spielzeugspeisewagen in der Ausstellungsvitrine im Foyer des Museums anschauen. Er ist dem Original aus den 1930er Jahren nachempfunden und wurde zum Objekt des Monats gekürt.  Das Museum hat - außer montags - täglich ab 9 uhr geöffnet, an den Wochenenden ab 10 Uhr.

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Redakteure des DDR-Fernsehens gehen Zuschauerhinweisen nach - Nachgefragt beim Mitropa-Koch

In der Dokumentation "Reisebekanntschaften II" aus dem Jahre 1972 schauten DDR-Fernsehredakteure in Töpfe und Tiegel der Mitropa-Küche und erfuhren, wie im Zug gekocht wird und dass die Speisen noch mit Natureis gekühlt werden. Wiederholt hatten sich Zuschauer darüber beschwert, wie unangenehm das Reisen mit der Mitropa sei: der Kaffee lauwarm und dünn, die Auswahl sehr begrenzt, spontane Schließungen, wenn die Portionen alle waren.  

 

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Theodor zu Gast bei Eisenbahn-Fans in Berlin-Schöneweide - Impressionen am Rande

DasTheodor-Team um Moderator Gerald Meyer fand herzliche Aufnahme bei den Dampflokfreunden in Berlin. Auf ihrem Vereinsgelände in Berlin-Schöneweide wurde gefachsimpelt und manch verborgenes Detail ins Scheinwerferlicht geholt, das dem Besucher sonst sicher verborgen geblieben wäre. und das trotz eisiger Temepraturen während der Moderationsaufzeichnung.

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Der besondere Literaturtipp: - Andrea Wulf: Alexander von Humboldt

Die gebürtige Inderin Andrea Wulf wuchs in Deutschland auf, arbeitet jedoch schon viele Jahre erfolgreich als Schriftstellerin und Journaistin in Großbritannien. Mit dem Werk "Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur" (C. Bertelsmann Verlag München, 2016, ISBN 978-3-570-10206-0) führt sie den Leser auf Humboldts Spuren und erzählt von seinen Reisen und Forschungen, seinem Wirken und seinen Ideen. (Bertelsmann Verlag)

Theodor Archiv

  • Moderator Gerald Meyer im Gespräch (Quelle: rbb)

    Theodor vom 08.01.2017

    +++ 100 Jahre Mitropa - Speisen auf Reisen +++ Design-Geschirr auf Rädern +++ Speisen neben der Autobahn +++ Proviant für die härtesten Reisen der Welt +++

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    Die Mitropa betrieb auch Autobahnraststätten - Speisen neben der Autobahn


    Die erste Autobahn der Welt, nur für Autos, wurde 1921 in Berlin eingeweiht, die Avus. An der Avus entstand kurz darauf auch der Rundbau mit dem Mercedesstern. Ursprünglich als Sitz für die Rennleitung und für Gästegedacht, die dort auch verpflegt worden sind. In dieser Zeit entwickelte sich die Idee,  auch Rastanlagen zu bauen. Die Reichsraststättengesellschaft gründete sich in dem Bau.

  • Theodor vom 04.12.2016

    Radiogeschichten - vom Funkerberg-Museum Königs Wusterhausen +++ Der erste Rundfunkversuch +++ Briefe an den RIAS +++ Radio Glasnost +++ Radio Wolga +++ Moderation: Gerald Meyer

    Der erste Radioversuch

    1917. Stellungskrieg im ersten Weltkrieg. An der Westfront in Frankreich trauen die Militärfunker ihren Ohren nicht. Statt verschlüsselter Morsesignale tönen plötzlich Harmonikaklänge durch den Äther.

    Das klingende Sonntagsrätsel - Briefe an den RIAS

    Es war die wohl am wenigsten politische Sendung des RIAS, des "Rundfunks im amerikanischen Sektor": Das klingende Sonntagsrätsel. Auch Tausende DDR-Bürger beteiligten sich an dem Gewinnspiel - doch nur ein Bruchteil der Zuschriften erreichte den Sender.  

    Radio Glasnost

    Über die Mauer hinweg - Radio Glasnost funkt ab Sommer 1987. Eine Redaktion im Westen sendet Material aus dem Osten. Bislang hatten DDR-Oppositionelle in Kirchen und Umweltgruppen ihre Informationen heimlich mit selbstgemachten Heften verbreitet - nun aber haben sie eine Radiosendung! Unter dem Dach des linksalternativen Privatsenders Radio Hundert in Westberlin.

    Radio Wolga

    Radio Wolga war der offizielle Sender der sowjetischen Truppen in der DDR, Polen und der Tschechoslowakei. Die Redaktion saß in Potsdam. Doch anders als etwa das amerikanische Pendant AFN blieb der Sender den Menschen jenseits der Kasernen so gut wie unbekannt.

    Radiodoktor Dirk Mahrenholz repariert einen alten Röhrenempfänger

    Aus alt mach neu - beim Radiodoktor in Friedersdorf

    Im Kunstspeicher Friedersdorf bei Seelow gibt es auf der obersten Etage eine Ausstellung "Radios aus Omas und Opas Zeiten". Das kleine Museum bietet einen besonderen Service. In einer Werkstattecke nehmen sich fachlich versierte "Radiodoktoren" alte Röhrenempfänger vor und machen sie für zeitgemäßen Empfang tauglich.

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    Theodor vom 20.11.2016

    +++ Der Elektropionier Werner von Siemens +++ Ein Unternehmer schon in Kindertagen +++ Siemensstadt: Hier steht die Hauptstadt unter Strom +++ Wie Berlin zur schnellsten Stadt der Welt wurde +++

  • Gerald Meyer ist dieses Mal Geldfälschern auf der Spur

    Theodor vom 06.11.2016

    Von Falschgeld und Fälschern:+++Die Zeit der Kipper und Wipper+++Die Kunst des Fälschens+++Mein Opa, der Fälscher+++Geldfälscher in der DDR+++Meine Geschichte: Als ich einmal Fälscher war+++ Moderation: Gerald Meyer

    Kipper und Wipper brachten viele Menschen um ihr Geld, Quelle: rbb

    Die Zeit der Kipper und Wipper

    Falschmünzerei gehörte einst zu den schwersten Verbrechen – die meisten Ertappten wurden hingerichtet. Die größten Falschmünzer aber waren Fürsten und Könige. Statt Strafe durften sie meist gute Gewinne einstreichen. 

    Der Kunstfälscher Andreas Uckert, Quelle: rbb

    Die Kunst des Fälschens

    Andreas Uckert ist ein Künstler aus Gransee, der sich auf Fälschungen spezialisiert hat. Mit Kopien von Meisterwerken der Kunst hat er sich international einen Namen gemacht. Die Irritiation seiner Zuschauer ist Teil von Uckerts Kunst. Dabei macht er vor der Fälschung von Geld keinen Halt.  

    Charlotte Krüger in Sachsenhausen, Quelle: rbb

    Mein Opa, der Geldfälscher

    Die Baracken 18 und 19 im früheren KZ Sachsenhausen waren eine geheime Geld-Fälscherwerkstatt.  Das Kommando führte hier der SS-Sturmbannführer Bernhard Krüger. Erst nach dessen Tod erfuhr Krügers Enkelin Charlotte von der Vergangenheit ihres geliebten Großvaters. Später recherchierte Charlotte Krüger das Leben ihres Großvaters.

    Frühe DDR-Scheine waren leicht zu fälschen

    Geldfälscher in der DDR

    Ganze 250.000 Mark - so wenig Falschgeld wurde in 40 Jahren DDR durch die Staatsbank eingezogen. Die wenig kaufkräftige DDR-Mark war für die meisten Fälscher nicht sehr verlockend. Und dennoch: Auch das Ostgeld wurde gefälscht - zum Teil auf erstaunliche Weise.

    Meine Geschichte: Als ich einmal ein Fälscher war. Quelle: rbb/Bark

    Meine Geschichte: Als ich einmal ein Fälscher war

    Ein Kollege aus dem Theodor-Team verriet während der Dreharbeiten, dass auch er einmal Geld gefälscht hatte. Zur Strafe musste der Kollege für anderthalb Minuten den Platz hinter der Kamera mit dem davor tauschen. Hier das erschütternde Geständnis unseres Kollegen!

    Gerald Meyer im Gespräch mit Mirko Galen, LKA Berlin

    Im Gespräch mit Mirko Galen, Landeskriminalamt Berlin - Vorsicht, falsche Fuffziger!

    Glasnegative mit Geldscheinmotiven, Druckplatten aus Aluminium, Teile einer kleinen Offsetdruckmaschine - in der Polizeihistorischen Sammlung lagern interessante Fälscherutensilien aus der jüngeren Vergangenheit.  Mirko Galen vom Landeskriminalamt Berlin kennt sich mit diesen Dingen aus. Gerald Meyer sprach mit dem Falschgeldspezialisten über historische und aktuelle Fälschungen.

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    Theodor vom 23.10.2016

    +++ Die Folgen von Martin Luthers Thesenanschlag +++ Luthers Spuren in Bad Liebenwerda +++ Der Ablassprediger Joahnn Tetzel +++ Kirche und Politik heute +++

  • Theodor vom 09.10.2016

    +++ Die Vorgänger des Traktors +++ Die ersten Biobauern +++ Der Ratgeber für den praktischen Landwirt +++ Der letzte Milchmann +++ Die Erfindung der Süßlupine +++ Moderation: Gerald Meyer

    Dampflkomobile bei Schauvorführung, Quelle: NDR

    Vom Dampfpflug zum Traktor

    Ende des 19. Jahrhunderts kamen sie immer öfter auf die Felder Brandenburgs: Dampfpflüge. Ihre Antriebsmaschinen, die sogenannten Lokomobile, waren soetwas wie Dampfloks auf Rädern.  Ab und zu sieht man sie noch bei Schauvorführungen.

    Heckenpflanzen bei Bad Saarow, Quelle: Fam. Bartsch

    Bad Saarow - Deutschlands erster Demeterhof

    Der Boden karg, und Regen ist oft Mangelware auf der Marien-Höhe, dieser einst so öden Landschaft westlich vom Scharmützelsee. Doch genau diese Herausforderung sucht der Landwirt Erhard Bartsch. 1928, als er anfängt, die biologisch-dynamische Landwirtschaft auszuprobieren.

    Hans Haase, Fotograf des Landlebens, Quelle: Domäne Dahlem

    Hans Haases praktischer Ratgeber

    Ein Berliner Journalist und Musiker begeistert sich vor 70 Jahren für die Landwirtschaft und zog wie einer der Brüder Grimm durch die Lande, um die Weisheiten der Bauern zu sammeln. Das Ergebnis war ein Bestseller mit hohem Gebrauchswert.  

    Bis 1973 fuhr der Milchkutscher in Westberlin. Quelle: Domäne Dahlem

    Der letzte Milchkutscher von Berlin

    Sie waren ein echter Anachronismus, die pferdegezogenen Milchkutschen der Domäne Dahlem. Bis in die 70er Jahre zogen sie an sechs Tagen in der Woche im Süden West-Berlins ihre Runden und verkauften die sogenannte Vorzugsmilch des Stadtguts.

    Erwin Baur, Süßlupinenfeld Müncheberg Quelle: MPIZ

    Die Erfindung der Süßlupine

    Winter 1916/17, in Deutschland sterben 800.000 Menschen an Hunger und Folgekrankheiten. Der Botaniker und Arzt Erwin Baur will das Land mit wissenschafltichen Züchtungserfolgen vor solchen Katastrophen sichern und importunabhängig machen. Baur dehnt seine Züchtungstheorien jedoch auch auf den Menschen aus.

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    Theodor vom 25.09.2016

    +++ Willy Brandts Dauerrivale Franz Neumann +++ Duell-Lesestoff: "Effi Briest" +++ Borsig versus Stephenson +++ Zwei Radsprint-Asse im Dauerwettstreit +++

    So könnte der Schauplatz für das Duell im Roman "Effi Briest" ausgesehen haben. - Quelle: rbb

    Theodor Fontane: "Effi Briest", 28. Kapitel: Das Duell - Ehebruch und rauchende Pistolen

    Theodor Fontane fand im Schicksal der Effi Briest die Vorlage für die Abrechnung mit einem bürgerlichen Ritual, das 1886 längst aus der Zeit gefallen war. Zwei Männer treffen sich zum Duell früh morgens in der Berliner Hasenheide zum Duell. Ein gehörnter adliger Offizier und ein bürgerlicher Amtsrichter, der für eine Romanze mit der Ehefrau des Adligen schließlich mit dem Leben bezahlt. Es ist der Stoff für einen Bestseller - damals wie heute. (Das Video zum Beitrag ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht verfügbar.)

    August Borsig (li.) forderte George Stephenson heraus - und gewann! - Quelle: rbb/Technikmuseum Berlin

    August Borsig gegen George Stephenson - Das wilde Rennen der Lokomotiv-Könige

    Der Berliner August Borsig fordert im Juli 1841 einen übermächtigen Gegner heraus: George Stephenson aus England hatte den europäischen Markt für die damals neuartigen Lokomotiven fest im Griff. Dann bietet ihm ein weitgehend unbekannter Berliner ein Rennen an. Wer fährt auf der Strecke Berlin-Jüterbog die schnellste Zeit?