Die Sendung im Detail

Gemeindeschwestern in der DDR

Bild zum Film: Schwester Agnes, Quelle: rbb/DRA/Klaus Zähler

Gemeindeschwestern erinnern sich - Auf den Spuren von Schwester Agnes

Witz, Berliner Schnauze und ihre Schwalbe sind die Markenzeichen von Schwester Agnes im gleichnamigen DEFA-Hit von 1975 - die umtriebige Gemeindeschwester wird zur Kultfigur. Doch ihre Geschichte hat ganz reale Vorbilder. Auch für den heutigen Einsatz von Pflegehelferinnen im ländlichen Raum. Von Andrea Schneider

Leonora und Bruno Kahn

Der Landarzt von Lebus

Der jüdische Arzt Bruno Kahn praktiziert ab den 1920er Jahren in Lebus und Umgebung, ist bei seinen Patienten sehr beliebt. Ab 1933 gerät er immer mehr unter den Druck der Nazis, während der Pogromnacht 1938 verwüsten SA-Leute sein Haus, bedrohen die Familie. Doch die Lebuser lassen die Kahns nicht im Stich. Lange Zeit kann die  Familie versteckt, geschützt und versorgt werden.

Lebus - idyllisches Städtchen. Quelle: Fred Pilarski

Ein jüdischer Arzt in der Kleinstadt

An das Schicksal von Dr. Kahn und seiner Familie erinnern sich noch viele ältere Lebuser. Das brutale Vorgehen der SA-Leute in der sogenannten Reichspogromnacht war für die Bewohner des gutsituierten Städtchens ein Schock. Trotz der Einschüchterungsversuche durch die Nazis hielten viele Lebuser ihrem Doktor jedoch die Treue.

Theodor Fontane war Pharmazeut. 1847 suchte er eine Apotheke zu kaufen. Quelle: rbb

Stift oder Stößel - das ist hier die Frage - Als Fontane eine Apotheke suchte

1847 suchte der junge Pharmazeut Theodor Fontane dringend eine Apotheke, um sich eine wirtschaftliche Zukunft zu schaffen. Zwar gelang es ihm, sich etwas Geld zu leihen, doch nie genug, um die erträumten vakanten Apotheken zu kaufen. Nicht die in Gusow, nicht die in Köpenick und auch an der heute noch existierenden Löwenapotheke in Frankfurt (Oder) ist Fontane gescheitert. Schließlich wird er Lehrausbilder - und hat genug Zeit zum Schreiben. Was bald darauf sein Beruf wird.

Der Wunderknabe von Kehrberg Quelle: rbb

Das tragisches Schicksal eines Siebtgeborenen - Der Wunderknabe von Kehrberg

Kehrberg in der Prignitz, 1734. Der dreijährige Johann Ludwig Hohenstein, 7. Sohn des Dorfschmiedes von Kehrberg, soll durch Handauflegen und Streichen Krankheiten jeder Art heilen können. Innerhalb von drei Monaten pilgern 30.000 Leute in das Prignitzer Dorf, um sich vom dem Kind berühren zu lassen. Für den Wittstocker Stadtphysicus Adamus Spies ist das Scharlatanerie, der er ein Ende setzen will.

Literaturtipp

von Klitzing: Atemlos, Verlag für Berlin und Brandenburg 2014

Erlebnisse eines Brandenburger Mediziners

Theodor Archiv

  • Ein Kleinkind als Wunderheiler - Tausende kamen zu ihm in die Prignitz, Quelle: rbb

    Eine Tragödie aus der Prignitz - Der Wunderknabe von Kehrberg

    Kehrberg in der Prignitz, 1734. Der dreijährige Johann Ludwig Hohenstein, 7. Sohn des Dorfschmiedes von Kehrberg, soll durch Handauflegen und Streichen Krankheiten jeder Art heilen können. Innerhalb von drei Monaten pilgern 30.000 Leute in das Prignitzer Dorf, um sich vom dem Kind berühren zu lassen. Für den Wittstocker Stadtphysicus Adamus Spies ist das Scharlatanerie, der er ein Ende setzen will.

    "Ein höchst nöthiger Unterricht" - mit wissenschaftlichen Weihen

    Die Hof-Wehemutter Justina Siegemundin - Eine Hebamme an der Viadrina

    Der Wehemutter Justine Siegemundin gelingt zum Ende des 17. Jahrhunderts ein bis dato einmaliger Erfolg in der männlich dominierten Wissenschaftslandschaft. Ihr Buch „Ein höchst nöthiger Unterricht von schweren und unrecht stehenden Geburthen“ erhält an der Universität Frankfurt die wissenschaftliche Anerkennung und war lange Zeit Standardwerk in der Hebammenausbildung. 

    Leonora und Bruno Kahn

    Ein jüdischer Arzt in der Nazizeit - Der Landarzt von Lebus

    Lebus an der Oder in den 1930er Jahren - eine kleine, gemütliche Stadt, die mit der großen Politik in Berlin eigentlich nur wenig am Hut hat. Aber nach 1933 ändert sich das schlagartig: Der beliebteste und bekannteste Arzt der Lebuser ist plötzlich ein "Rassenfeind": Dr. Bruno Kahn.

    Die TV-Serie "Schwester Agnes" setzte der Gemeindeschwester ein Denkmal

    Gemeindeschwestern in der DDR - Agnes und ihre Schwestern

    Sie waren Krankenpflegerin, Diagnostikerin, Lebensretterin genauso wie  Familienbetreuerin, Eheberaterin und auch mal Köchin. Das Aufgabenspektrum der Gemeindeschwester war groß. „Von der Geburt bis zum Sarg“, wir waren für alles zuständig sagt Hannelore Wiedemann aus Elsterwerda.  Die 71jährige war 19 Jahre lang Gemeindeschwester in Kraupa-Dreska.  Ein 24-Stunden-Dienst für 900 Mark monatlich.

    Eigentlich wollte er Apotheker werden - wirklich?

    Stift oder Stößel - das war die Frage - Fontanes Apothekensuche

    1847 suchte der junge Pharmazeut Theodor Fontane dringend eine Apotheke, um sich eine wirtschaftliche Zukunft zu schaffen. Zwar gelang es ihm, sich etwas Geld zu leihen, doch nie genug, um die erträumten vakanten Apotheken zu kaufen. Nicht die in Gusow, nicht die in Köpenick und auch an der heute noch existierenden Löwenapotheke in Frankfurt (Oder) ist Fontane gescheitert. Schließlich wird er Lehrausbilder - und hat genug Zeit zum Schreiben. Was bald darauf sein Beruf wird.
     

  • Die älteste gärtnerische Lehranstalt Deutschlands. Quelle: rbb

    Von Wurzelbeobachtungshäusern und Obstplantagen - Königliche Lehranstalt sorgte für guten Gärtnernachwuchs

    Die im Jahr 1823 gegründete "Königliche Gärtner-Lehranstalt" ist die älteste gärtnerische Lehranstalt Deutschlands. Ihr erster Direktor, Peter Joseph Lenné, der bereits 1822 den „Verein zur Beförderung des Gartenbaus in den Königlich Preußischen Staaten“ gegründet hatte. Zunächst befand sie sich in Wildpark West bei Potsdam, 1903 zog sie aus Platzmangel nach Dahlem um.  

    Das Schweizerhaus-Areal war einer der modernsten Obstbaubetriebe der Region. Quelle: Schweizerzhaus e.V.

    Die Simonschen Anlagen in Seelow

    In Seelow hat der Berliner Bankier Hugo Simon zwischen 1919 und 1933 ein landwirtschaftliches Mustergut geschaffen. Herzstück der “Simonschen Anlagen” war ein moderner Gartenbaubetrieb, dessen Dimensionen heute nur noch zu erahnen sind. Ein gemeinnütziger Verein versucht nun, die Geschichte des Gutes dem Vergessen zu entreißen und Besuchern eine Ahnung zu verschaffen, wie die Landschaft damals gestaltet wurde.

  • Mit kurfürstlicher Kaperlizenz: Benjamin Raule, Quelle: rbb/Kilbert

    Ein Pirat im Dienste Brandenburgs - Der Freibeuter Benjamin Raule

    1675 stellt sich der Holländer Benjamin Raule in die Dienste des Brandenburger Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Der träumt davon, Brandenburg zu einer kolonialen Seemacht aufsteigen zu lassen. Möglich wird dies, weil der Brandenburger Herrscher mit dem Herzogtum Preußen nach dem 30jährigen Krieg auch über große Teile der südlichen Ostseeküste verfügt.

    Mehr als 7 Millionen Deutsche haben in Bremerhaven ihr Land verlassen

    Mit 60 aus dem Oderbruch nach Texas - Die Auswanderin Justina Tubbe

    7,2 Millionen Auswanderer haben Deutschland auf dem Seeweg verlassen – das  Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven erzählt  Geschichten von 2000 Frauen, Männern, Kindern.  Auch die von Brandenburgern sind darunter. Eines der dargestellten Auswandererschicksale ist das von Justina Tubbe, die 1855 in der ersten Auswandererwelle nach Amerika ging.

    Hansjürgen Richter, Seemann und Maler, Quelle: rbb

    Hansjürgen Richter und die Hochseefischerei - Ein Seebär im Oderbruch

    Nah am Wasser, hinterm Deich, in Neutrebbin, hat die Seefahrt ein Zuhause gefunden. Dort, wo man laufen kann, ohne gleich das Ende zu sehen. Hansjürgen Richter sagt das über seine neue Heimat Oderbruch. Aufgewachsen in Güstrow, hat er hier Ruhe gefunden. Ohne seine alte Krankheit, das Fernweh, jemals besiegt zu haben.  

  • Theodor Fontanes Theaterkritiken in der Vossischen Zeitung waren gefürchtet.-Quelle: rbb

    Fontane als Theaterkritiker

    Theodor Fontane war ein leidenschaftlicher Theatergänger – aus gutem Grund. Er schrieb Kritiken für die Vossische Zeitung. Im damaligen Schauspielhaus am Gendarmenmarkt hatte er seinen Stammplatz – Parkett Platz 23.  

    Der erste deutsche Filmstar, der die Menschen in Scharen ins Kino lockte. - Quelle: rbb

    Henny Porten in Neuruppin

    Als sie schon berühmt war, drehte sie in Neuruppin ihren ersten Tonfilm: Henny Porten. Die Neuruppiner holen sie jetzt zurück in ihr Kino. Familiär vorbelastet, machte sie schon als kleines Kind ihre ersten Schritte auf der Bühne. Doch berühmt wurde sie durch den Stummfilm. Weil das Volk sie mochte, mochten die Nazis sie. Aber sie schnitten sie gleichzeitig, weil sie sich nicht von ihrem jüdischen Mann trennen wollte. (Das Video zum Beitrag liegt aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vor)

    Ein handgeschnitzter Marionettenkopf aus der Sammlung von Karl Gierhold.-Quelle: rbb

    An der Wiege des Wander-Marionetten-Theaters

    Die Wiege des Mitteldeutschen Wander-Marionetten-Theaters stand an der Elster. Aus der Gegend um Bad Liebenwerda breiteten sich ab 1765 die mobilen Bühnen nach Süden bis zum Erzgebirge aus und hatten regen Zulauf. So kam das Theater aufs Land.  

  • Günter Debski floh mit 16 vor seiner Einberufung

    Der Deserteur

    Als der 16jährige Prenzlauer Günter Debski im März 1945 zur Wehrmacht einberufen wurde, wollte er sich in der Nähe seines Elternhauses verstecken. Debski wurde gefangen und von einem Schnellgericht zum Tod durch Erschießen verurteilt. In letzter Minute zum Dienst in einem Strafbataillon “begnadigt”, erlebte Debski in den letzten Wochen des Krieges dessen schlimmste Seiten mit.

    Russische Kriesgsgräber in Seelow (Quelle: imago)

    Die Gedenkstätte Seelower Höhen

    Die Gedenkstätte Seelower Höhen erinnert an die größte Schlacht auf deutschem Boden. Am 16. April 1945 begann die letzte sowjetische Großoffensive auf europäischem Territorium. Die "Berliner Operation" hatte das Ziel, den deutschen Widerstand endgültig zu brechen und den Krieg zu beenden.

    Das Massaker von Hartmannsdorf

    In Hartmannsdorf bei Fürstenwalde spielte sich zum Kriegsende eine besonders dramatische Episode ab. Nachdem im Ort ein Vorauskommando der Roten Armee aufgetaucht war, entschloss sich die Mehrzahl der verbliebenen Dorfbewohner, einer Kapitulaltionsaufforderung zu folgen und weiße Bettlaken und Tischtücher aus den Fenstern zu hängen. Mit den Folgen hatten sie nicht gerechnet.  

    Die Zerstörung von Frankfurt (Oder)

    Nach dem 23. April 1945 ging die Innenstadt von Frankfurt (Oder) in Flammen auf - ein Geschehen, um das sich zahlreiche Legenden ranken. Zu DDR-Zeiten hieß es immer wieder, abziehende SS-Einheiten hätten die Stadt in Brand gesetzt. Eine Behauptung, die heute vermutlich zu Recht von vielen angezweifelt wird.

    Absturz über Schlunkendorf

    Beim Bombenangriff der US-Luftwaffe auf das Flugzeugmotorenwerk in Genshagen am 6. August 1944 wurden insgesamt acht B 17 – Bomber, genannt „Fliegende Festungen“, abgeschossen. Eine Maschine stürzte am Rand des Dörfchens Schlunkendorf,  nahe Beelitz, ab.

  • Die 1930 abgerissene Halbmondmoschee in Wünsdorf bei Berlin. - Quelle: Museum des Teltow.

    Eine Moschee für Kaisers Krieg

    Vor 100 Jahren wurde im brandenburgischen Wünsdorf bei Berlin die erste Moschee auf deutschem Boden feierlich eingeweiht. Sie wurde als das persönliche Geschenk des Kaisers an die muslimischen Kriegsgefangenen propagiert.    

    Der Mufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, half den Nazis im 2. Weltkrieg. - Quelle:rbb

    Muslime unterm Hakenkreuz

    Der Mufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, hat Hitler bewundert, den Umgang der Nazis mit den Juden – nämlich ihre Vernichtung – befürwortet. Er half den Nazis bei der Aufstellung von muslimischen Einheiten auf dem Balkan. Er hat selbst dafür gesorgt, dass Juden aus Bulgarien und Rumänien nicht nach Palästina auswandern konnten, sondern in die Vernichtungslager geschickt wurden. Das alles geschah aus einem tiefen Hass auf die Juden. Den predigte er auch in der Ahmadiyya-Moschee in Berlin. Die Moslems aus Indien, denen Hass in ihrer Religion fremd ist, mussten sich fügen. 

    Das Dampfmaschinenhaus in Potsdam sieht aus wie eine Moschee. - Quelle: rbb

    Wie ein Minarett zum Schornstein wurde

    In Potsdam, dem Zentrum Preußens, wünschten sich die Machthabenden eine Moschee. Hofarchitekt Ludwig Persius ist von diesem Auftrag begeistert. Islamische Gebetshäuser gehören noch nicht ins Repertoire des äußerst produktiven Schinkelschülers. Also macht er sich an die Arbeit. Allerdings stand schon von Beginn an fest, dass von hier aus nie ein Muezzin zum Freitagsgebet rufen wird. 

    Im 19. Jahrhundert liebten es die Herrscher, sich als Pascha zu verkleiden. - Quelle:BPM Wustrau

    Orientbegeisterung in der Mark

    Die historischen Verbindungen zwischen Deutschland, dem Osmanischem Reich und dem Orient reichen bis in 11. Jahrhundert zurück. Einerseits von Rivalität und religiösen Auseinandersetzungen geprägt, andererseits prägten enge kulturelle, militärische und soziale Verbindungen die historischen Ereignisse. 

    Lev Nussimbaum alias Essad Bey hatte ein sehr wechselvolles Leben. - Quelle: rbb.

    Das wilde Leben des Essad Bey

    »Vater: Ölmillionär. Mutter: radikale Revolutionärin. So begann mein Dasein.« - Und es sollte ein Leben voller Spannungen und unerwarteter Wendungen werden, das den jungen Juden Lev Nussimbaum, 1905 in Baku geboren, in den Jahren der russischen Revolution über Zentralasien, Persien und die Türkei schließlich bis ins Berlin der Wilden Zwanziger Jahre führte. 

  • Fidus - Der Jugendstilhippie von Woltersdorf

    Fidus – der Getreue. Hinter diesem Namen steckte der als Jugendstilmaler bekannt gewordene Hugo Höppener – er wurde gleichzeitig Synonym für eine breite Gegenbewegung zur Industrialisierung: die Lebensreform. Licht, Luft und Freiheit forderten die Lebensreformer, die eine geradezu prophetische Aufgabe spürten: den Menschen als Teil der Natur zu seiner Vollkommenheit zu führen.

    Der Soldatenkönig als Künstler

    Preußens Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. galt immer als ausgesprochener Feind der Künste. Am Hofe schaffte er jeglichen Prunk ab, demütigte seinen musisch begabten Sohn und machte sich im Tabakscollegium von Königs Wusterhausen über Wissenschaftler und Künster lustig.

    Die Kaiserproklamation - eine Entstehungsgeschichte

    Anton von Werner - ein Stubenmaler aus Frankfurt wird zum staatstragenden Künstler der Kaiserzeit. Mit seiner geradezu fotorealistischen Hofmalerei stellte er sich uneingeschränkt in den Dienst der kaiserlichen Propaganda. Wer immer auf seinen Protokoll-Bildern abgebildet war - sein Platz im Bild entspach dem offiziellen Machtgefüge des Kaiserreichs. Jede Geste, jeder Standpunkt bekam so eine Bedeutung. Die Realität wurde immer wieder diplomatisch korrigiert.

    Adolph Menzel: Der Meister des genauen Hinschauens

    Unter den Gästen der Krönung von Wilhelm I. in Königsberg hatte er wohl den unbequemsten Platz: der Maler Adolph von Menzel. Auf einem wackligen Stuhl in der Menge stehend, skizziert er 1861 wie ein Wilder Blatt um Blatt. Mit seiner Körpergröße von 1,40 Meter hätte er die Zeremonie sonst nicht beobachten können. Zwar ein Auftragsbild - dennoch biedert sich Menzel nicht an. Menzel fühlt sich dem Realismus verpflichtet - das macht ihm nicht nur Freunde.

    Bernhard Heisig in Strodehne

    Im havelländischen Strodehne verbrachte der Maler Bernhard Heisig (1925 - 2011) seine letzten Jahre.  Erst im hohen Alter fand Heisig hier zur Ruhe. Zeitlebens war er Anfeindungen ausgesetzt.