Im Rückblick

Bilderstrecke

Theodor Archiv

  • Falscher Fuffziger: Druckstempel für 50-Cent-Münzen, Foto: rbb

    Der falsche Fuffziger

    Künstler Andreas Uckert hat schon alles gefälscht: ob ein Gemälde van Gogh oder einen Zehn-Dollar-Schein. In Theodor zeigte er, wie man ein Fünfzig-Cent-Stück täuschend echt herstellt. Er griff tief in die Trickkiste und führte uns hinters Licht – mit dem falschen Fuffziger.

    Noten des Komponisten Ferdinand Möhring, Foto: rbb

    Ferdinand Möhring begeisterte sogar Chopin - Der vergessene Komponist

    Ferdinand Möhring war unter anderem als Königlicher Musikdirektor am Gymnasium in Neuruppin  tätig. Er leitete neben einigen anderen Chören auch den Männergesangsverein Alt Ruppin. Der Möhring Chor trägt seit 1904 den Namen seines ehemaligen Chorleiters und hat einen festen Platz in der deutschen Männerchorszene. Beim Sängerfest in Nürnberg 1861, gehört Ferdinand Möhring mit zu den Preisrichtern.

  • Theodor vom 25.06.2017

    Reisegeschichten: +++ Urlaub auf dem Trabidach +++ Vor 150 Jahren: Das erste Reisebüro +++  Aus Bad Freienwalde in die Welt +++ Der Schmetterlingskoffer +++ Moderation: Gerald Meyer

    Quelle: rbb

    Mit dem Zelt auf dem Dach in die Ferne gereist - Urlaub im Trabi

    Es muss ja nicht immer das große Zelt oder der riesige Caravan sein. In DDR-Zeiten tourten die ostdeutschen Campingfreunde mit Minivarianten in die Ferne, so weit es möglich war. Mit einem speziellen Auto-Dachzelt oder einem Mini-Wohnmobil machten sie es sich gemütlich.

    Quelle: rbb

    Eine ostdeutsche Missionarin wollte in Tansania helfen - Aus Freienwalde in die Welt

    Die Missionsschwester Christa Müller macht sich im Herbst 1957 auf den Weg nach Afrika, nach Tansania. Was aus heutiger Sicht vielleicht nicht gerade als herausragendes Ereignis klingt, war für Christa Müller in doppelter Hinsicht ein Weg ins Ungewisse. Denn sie lebte in der DDR und da war eine Reise nach Tansania alles andere als normal.

    Quelle: rbb

    Vergessen und verstaubt nach einer langen Reise - Der Schmetterlingskoffer

    Er kehrte 1939 ohne seinen Besitzer nach Berlin zurück. Im Koffer befanden sich Insektensammlungen, vor allem Schmetterlinge von einer 5jährigen Forschungsreise. Im Jahr 2006 wurde der Sammlungskoffer im Naturkundemuseum wiederentdeckt. Dafür hat sich der Schauspieler Hanns Zischler interessiert und ein Buch über die Geschichte des Koffers und seines Besitzers geschrieben. Seit dem vergangenen Jahr wird auch der Inhalt, nach beinahe 70 Jahren, wissenschaftlich ausgewertet.

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    Sommerfrische - Theodor vom 11.06.2017

    +++ Fontanes Frust mit der Sommerfrische +++ Ab auf die Insel im Untersee bei Kyritz +++ Trügerische Sommerfrische: Kinderlandverschickung im 2. Weltkrieg +++ Sehnsucht nach Sommerfrsiche im eingeschlossenen Westberlin +++

  • Gerald Meyer in Buckow beim Wassertreten Quelle: rbb

    Theodor vom 21.05.2017

    Facetten der Heilkunde, die überraschen: Mit der Sonde ins Herz - Ein riskanter Selbstversuch +++ Hitlers Drogensucht - Was sein Leibarzt ihm spritzte +++ Blauer Heinrich - Eine praktische Erfindung +++ Haus Waldfrieden - Sanatorium für werdende Mütter +++ Johann Daniel Riedel - Von der Kräuterkunde zur Pharmaindustrie
    Moderation: Gerald Meyer

    Dr. Werner Forßmamnn im Oktober 1956 (Bild: imago/United Archives International)

    Wegweisende Erfindung - Forßmanns Herzkatheter

    Der frischgebackene, impulsive Doktor Werner Forßmann ist unzufrieden mit den Möglichkeiten der Medizin zur Erkennung und Behandlung von Herzkrankheiten. Und so beschließt er als Assistenzarzt am Krankenhaus in Eberswalde, sich selbst einen Katheter über die Armvene bis ins Herz zu legen – als erster Mensch der Welt.

    Drogen für Adolf Hitler Quelle: rbb

    Aufzeichnungen des Dr. Theodor Morell - Hitlers Leibarzt

    Es war eine atemberaubende Karriere für den Arzt Theodor Morell. Er hatte Adolf Hitler bei Darmproblemen geholfen und somit sein Vertrauen gewonnen. Niemanden ließ der misstrauische und neurotische Hitler näher an sich ran. So wurde Morell vom wohlhabenden Arzt mit Praxis am Kurfürstendamm zu Hitlers Leibarzt. Und als dieser versorgte er ihn von 1936 bis 1945 mit Medikamentenmischungen und Drogen.

    Ein Spucknapf aus der Lungeheilanstalt

    Der kobaltblaue Spucknapf - Blauer Heinrich

    Der Blaue Heinrich - heute ist er beinahe unbekannt. Um das Jahr 1900 aber war dieses Fläschchen weit verbreitet. Erfunden hat den Spucknapf der Lungenfacharzt Peter Dettweiler.

    Zunächst nur ein Heim für Schwangere: Haus Waldfrieden in Buckow Quelle: Klinik Waldfrieden

    Privatsanatorium in Buckow - Haus Waldfrieden

    Der Direktor der Berliner Naturheilanstalt, Adolf Orthey, erkennt als erster die gesundheitliche Wirkung des Buckower Klimas. 1898 lässt er das Privatsanatorium "Haus Waldfrieden" bauen. Das erste am Ort und bis heute eines der besten. Das Städtchen am Schermützelsee liegt in einem in der Eiszeit ausgebildeten Kessel. Kalte Winter und milde Sommer mit hoher Luftfeuchtigkeit.

    Johann Daniel Riedel gewinnt Chinin als Fiebersenker, Quelle: rbb

    Chinin gegen Malaria und Fieber - Vom Mörser zur Pharmaindustrie

    In seiner Berliner Apotheke legt Johann Daniel Riedel vor gut 200 Jahren den Grundstein für einen der weltweit erfolgreichsten Standorte der Pharmaindustrie. Aus der Rinde des China-Rinden-Baums gewinnt er Chinin. Es wird sein Erfolgsprodukt - ein Mittel gegen Malaria und hohes Fieber.

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    Theodor vom 07.05.2017

    Der 1. Mai im Zeichen von Gewalt, lautem Protest oder Bockwurst: Kreuzberg und seine Krawalle +++ Unvergessen: Rudi Dutschke +++ Vergessen: Die 1848er +++ Der 1. Mai in der DDR +++

  • Theodor vom 23.04.2017

    Geschichten vom Tauschen und Sammeln: +++Wie das Westgeld in den Osten kam  +++ Vasen gegen Soldaten  +++  von Schwarzmärkten und Hamsterfahrten +++  Trabi-Werkstatt-Termine gegen Steinskulpturen +++ Sammeln und Tauschen in Ost und West+++ Moderation: Gerald Meyer

    D-Mark

    Als das Westgeld in den Osten kam

    Der 1. Juli 1990 war der Tag, ab dem die D-Mark in der DDR galt. 28 Milliarden D-Mark standen in den Bankfilialen im Osten zur Auszahlung bereit. Herübergeschafft wurde das Geld von Wachschutzunternehmen mit Polizeibegleitung. Eine rieisige logistische Herausforderung.  

    Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. liebte das Militär mehr als Porzellan

    Vasen gegen Soldaten

    Zwei Könige, zwei Leidenschaften und zwei Mal leere Kassen: Für den preußischen Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. und den sächsischen Monarchen August der Starke ergibt sich 1718 eine günstige Tauschgelegenheit. Die Sachsen bieten den Preußen 600 Dragoner gegen eine wertvolle Sammlung chinesischen Porzellans aus dem Schloss Oranienburg.

    Kristallglas gegen Zigaretten - Nachkriegs-Schwarzmarkt in Berlin (nachgestellt)

    Schwarzmarkt und Hamsterfahrt

    Schlesisches Kristall ist 1945 ein kostbares Gut im Nachkriegs-Berlin. Wenn seine Mutter die Gläser aus dem Schrank holt, weiß Hubert Draegert Bescheid. Es geht entweder zum Hamstern aufs Land oder zum Schwarzmarkt am Reichstag.

    Erhard Lietz malte für Werkstatttermine

    Meine Geschichte: Werkstatttermine gegen bunte Steinskulpturen

    Erhard Lietz erinnert sich an Urlaubsreisen an die Ostsee und buntbemalte große Kieselsteine. Aus denen schuf der Hobbymaler zu DDR-Zeiten bunte Skulpturen, die im Tausch Wunder wirkten. Zumindest beim Trabi-Werkstattmeister in Frankfurt (Oder).

    Beitrag von Michael Lietz

    Tauschte, aber ungern: Platten-Pedro aus Berlin

    Sammelleidenschaft in Ost und West

    Moderator Gerald Meyer tauschte Spielzeug-Indianer gegen Mosaikhefte. Platten-Pedro Scheiben aus Vinyl. Aber nur ungern. "Der Tausch ist die kranke Schwester des Sammelns" sagt der Berliner Schallplattenhändler. Er hat so seine Erfahrungen!

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    Theodor vom 02.04.2017

    +++ Wie die faule Grete die Mark eroberte +++ Hokuspokus am Hof der Hohenzollern +++ Wohnen, wie es im Buche steht +++Denkmalschutz nach der Wende +++ Die Rettung des Lübbener Schlossbezirks +++

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    Die Sammlung Duncker - einmaliges Zeitkolorit - Wohnen, wie es im Buche steht

    Die Geschichte der Hohenzollern ist durch fast pausenloses Bauen geprägt. Der Grafiker Alexander Duncker hat den herrschaftlichen Anwesen der Mark ein Denkmal gesetzt. Von 1857 bis 1883 erschienen in seinem Verlag 960 Ansichten von Schlössern, die schließlich in 15 Bänden veröffentlicht wurden. Viele abgebildete Bauwerke sind heute nicht  mehr vorhanden.