Vertreibung von Anwohnern aus dem Grenzgebiet 1961, Quelle: D. Lembke, rbb

Theodor

In dieser Sendung erzählen wir Geschichten um Besitz und Verlust von Haus und Hof, von Schiff und Schätzen: Als 1961 vermeintlich unzuverlässige Grenzgebietsbewohner aus Lenzen innerhalb von Stunden vertrieben wurden. Als es für private Dampfer in Grünheide keinen Heimathafen mehr gab. Als Bücherschätze, von den Nazis geraubt und von der DDR behalten wurden. Als sich Bauern im Havelland zwangsweise mit der LPG arrangierten. Als die letzten Unternehmer 1972 enteignet wurden - und dennoch unverzichtbar blieben.  

Die Sendung im Detail

Serviceinformationen zur Sendung

Zuschaueraufruf

Theodor sucht Brief-Geschichten

„Brief-Geschichten“ gesucht!

Es gab Zeiten, in denen man sich Briefe schrieb, um persönliche Neuigkeiten zu erfahren, Zeiten, in denen man sehnsüchtig auf den Postboten wartete.

Theodor Archiv

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    Theodor vom 12.10.2014

    Auf der Spur der Stoffe - 50 Jahre Dederon:
    Der Kult-Kunststoff Dederon +++ Kunstprojekt Kittelschürze +++ Perlon - Eine Berliner Erfindung für den Krieg +++ Vom Seiden-Faden zum Fallschirm +++ Eine Kittelschürze als Einkaufsbeutel +++ Ein Schloss für die Mode

    Das historische Foto zeigt das Kunstfaserwerk in Guben, eine Mitarbeiterin geht vor hunderten Dederon Spulen entlang ( Quelle rbb )

    Der Kult-Kunststoff Dederon

    Kleidung aus Kunstfasern, das war eine Hassliebe. Was im Westen Deutschlands als Nylon oder Perlon verkauft wurde, trug in der DDR den Namen Dederon. Vor 50 Jahren begann in der Neiße-Stadt Guben die Produktion jener Faser, aus der Kleidung, Kittelschürzen und Trainingsanzüge hergestellt wurden. In der Nachkriegszeit versprach das neue Material einen Hauch von Mode, war aber leider wenig atmungsaktiv. 

    Eine Frau bei einem Selbsversuch, sie zieht 69 Dederon Kittelschürzen übereinander. (Quelle rbb)

    Kunstprojekt Kittelschürze

    Die Installation "Käthes Schürzen" ist die Abschlussarbeit von Jeanette Goßlau, die in Berlin Kunst und Medien studiert hat. Die Künstlerin stammt aus Finsterwalde und zeigt diese Arbeit seit Ende August in der Galerie "Alte Weberei" in der Kjellbergstraße in Finsterwalde. 

    Hier bei einem historischen Fernsehinterview, der Erfinder Paul Schlack, zu sehen. (Quelle rbb)

    Perlon – Eine Berliner Erfindung für den Krieg

    28. Januar 1938. Berlin-Rummelsburg. Im Aceta-Forschungslabor des I.G. Farben-Konzerns wird ein Experiment für die Nacht vorbereitet. Forschungsleiter Paul Schlack sucht die reißfeste Kunstfaser. Der Ehrgeiz des Chemikers ist angestachelt. Ein halbes Jahr zuvor hatten Forscher des amerikanischen Unternehmens DuPont die Kunstfaser Nylon patentiert. 

    Zwei Seidenspinner auf der Hand der Mitarbeiterin der Initiative Zernikow e.V. (Quelle rbb)

    Vom Seiden-Faden zum Fallschirm

    Am seidenen Faden hing die Geschichte des Seidenbaus in Brandenburg schon immer. Aber es gab ihn 250 Jahre lang. Mit Friedrich dem Großen begann die Seidenproduktion in Brandenburg. Der König wollte weg von den teuren Importen und sich seinen Luxus selbst anbauen. 

    Ein Mann hält prüfend einen Dederon Einkaufsbeutel in Händen.(Quelle rbb)

    Eine Kittelschürze als Einkaufsbeutel

    Die Einkaufsnetze der 1950er Jahre wurden in der DDR von kunterbunten Einkaufsbeuteln abgelöst. Und das war volkswirtschaftlich durchaus gut geplant. Denn der Dederonbeutel war Resteverwertung. Was bei der Produktion der beliebten Kittelschürzen übrig blieb, wurde zu Beuteln. Und die waren allgegenwärtig und unentbehrlich. 

    Josefine Edle von Krepl hat hier im Schloss Meyenburg viele Kleider zusammengetragen. (Quelle rbb )

    Ein Schloss für die Mode

    Das Schloss Meyenburg in der Prignitz: Wer vermutet hier die Schatzkammer einer Modeverrückten? Auf über 1000 Quadratmetern sind 363 Damenkleider, ein paar hundert Hüte, Schuhe, Taschen und Schmuckstücke aus zwei Jahrhunderten ausgestellt. Und das ist nur eine kleine Auswahl aus der Sammlung von Josefine Edle von Krepl, der Museumsdirektorin. Sie wird Ende des Jahres ihre Sammlung in neue Hände geben. 

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    Theodor vom 28.09.2014

    Geschichten von Filmleuten und Drehorten:

    +++ Titanic im Scharmützelsee +++ Lothar Warnekes Mauer-Filmtagebuch +++ Amateurfilmer in Frankfurt +++ Der Filmhochschulrektor Lothar Bisky +++ "Das weiße Band" in Netzow +++

    Untergehende Titanic (Quelle. rbb)

    Die Titanic im Scharmützelsee

    Im September 1942 stieß die "Titanic" auf dem Scharmützelsee mit einem Eisberg zusammen. Das „Märkische Meer“ wurde zum Schauplatz aufwändiger Trickaufnahmen. "Theodor" hat noch Zeitzeugen gefunden, die sich an die Dreharbeiten erinnern.

    Thomas Warneke (Quelle: rbb)

    Lothar Warnekes Mauer-Filmtagebuch

    Der 2005 verstorbene Regisseur Lothar Warneke bewohnte bis 1978 ein Grundstück direkt an der Glienicker Brücke, an der Grenze zwischen Potsdam und Westberlin. Hinter Warnekes Gartenzaun war die DDR zu Ende.

    Mann mit Kamera (Quelle: rbb)

    Amateurfilmer in Frankfurt (Oder)

    Statt auftragsgemäß einen Jubelfilm zum 40. Jahrestag der DDR zu produzieren, dokumentierten die Mitglieder des Frankfurter Amateurfilmcentrums (AFC) 1989/90 die Wende in der kleinen Stadt. Das AFC gehörte damals zu den am besten ausgestatteten Hobbyfilmclubs der DDR.

    Lothar Bisky (Quelle: rbb)

    Lothar Bisky als Rektor der Filmhochschule

    Der 2013 verstorbene Lothar Bisky war vielen als Politiker der PDS bzw. der Linken bekannt. Seine Zeit vor der Wende, als Rektor der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam, scheint vergessen. Nur wenigen ist bewusst, dass Bisky eigentlich Sozial- und Medienwissenschaftler war. Er beschäftigte sich viel mit der Wirkung von Filmen.

    Zwei Personen auf Wiese mit Sonne (Quelle: rbb)

    "Das weiße Band" in Netzow

    Sommer 2008: ein internationales Filmteam dreht in Netzow „Das weiße Band“ – und stürzt das kleine Prignitzdorf in einen absoluten Ausnahmezustand. Die Erinnerung daran ist bei den Netzowern lebendig. Sie sind bis heute sehr stolz, dass ihr Dorf aus über 400 Dörfern, die sich die Filmcrew angeschaut hatte, gecastet wurde.

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    Theodor vom 07.09.2014

    Bausoldaten – Mit dem Spaten gegen den Krieg +++ Das geheime Versteck eines Deserteurs +++ Wie jüdische Kinder auf dem Land überlebten +++ Kriegsbegeisterung der klügsten Köpfe +++ Die seltsame Soldatin Eleonore Prochaska +++

    Aufnäher "Schwerter zu Pflugscharen" (Quelle rbb)

    Bausoldaten – Mit dem Spaten gegen den Krieg

    Heute vor 50 Jahren versuchte die DDR einen Spagat: Christen, die den Dienst mit der Waffe verweigerten, wurden dennoch zur Armee gezogen. Im Westen war zuvor der Zivildienst eingeführt worden. Im Osten entstanden hingegen die ersten Baueinheiten. 

    Das historische Foto zeigt eine Gartenlaube im grünen - das Versteck von Kurt Kretschmann. ( Quelle rbb )

    Das geheime Versteck eines Deserteurs

    Vor 100 Jahren wurde Kurt Kretschmann geboren, der für Naturschutzgebiete das Schild mit der Eule erfunden hat. Es entsprach in der DDR dem westdeutschen Zeichen mit dem amerikanischen Weißkopfseeadler. Nach der Wende hat sich die Eule in ganz Deutschland durchgesetzt. Kaum bekannt sind die Umstände, unter denen Kurt Kretschmann den II. Weltkrieg in Bad Freienwalde überlebte. 

    Das historische foto zeigt ein Pferdewagen,darauf sechs junge Männer. ( Quelle rbb )

    Wie jüdische Kinder auf dem Land überlebten

    Wie Menschen die Nazizeit überlebten, ist häufig mehr als abenteuerlich gewesen.
    In den 1920er Jahren wurden in Brandenburg Landwirtschafts-Höfe gegründet, um Juden auf ein Leben in einem eigenen Staat Israel vorzubereiten. Sie sollten Landwirte oder Gärtner werden. 

    historisches Foto zeigt eine Gesprächsrunde von fünf Männern, mit dabei A. Einstein und F. Haber. ( Quelle rbb )

    Kriegsbegeisterung der klügsten Köpfe

    Zu Beginn des 1. Weltkriegs brannten deutsche Truppen das Zentrum der belgischen Universitätsstadt Leuven nieder. Zu beklagen waren nicht nur viele Tote. Auch die Bibliothek ging in Flammen auf. Sie beherbergte einen unersetzbaren Schatz wertvoller Handschriften und Bücher. 

    Bei einer nachgestellten Schlacht im Befreiungskrieg, wird eine Kanone abgefeuert, im Hintergrund sind Soldaten zu Pferde.( Quelle rbb )

    Die seltsame Soldatin Eleonore Prochaska

    Sie wurde über Jahrhunderte als Heldin verehrt: Eleonore Prochaska alias August Renz – die Jean d Arc Potsdams. 1813 kämpfte sie als Mann verkleidet gegen Napoleon. Ihr unbändiger Wille brachte sie zum Lützow'schen Freiwilligencorps, weil sie dort keine Tauglichkeitsuntersuchung befürchten mussste. 

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    Theodor vom 24.08.2014

    Hitchcocks Vogelschrei-Orgel +++ Spazierstockgeige & Co. +++ Frau Bechstein und die Nazis +++ Carl Philipp und die Flötenuhr  

    Hitchcocks Vogelschrei-Orgel

    Alfred Hitchcock war verzweifelt, bei den Dreharbeiten zu den "Vögeln" Anfang der 60er Jahre gelangen dem Regisseur erstklassige Bilder von angreifenden Möwen und Krähen, aber der Sound stimmte einfach nicht. Der Regisseur und seine Crew experimentierten mit aufgenommenen, naturalistischen Vogelschreien, doch sie erzielten nicht die gewünschte Wirkung. Ein technikbegeisterter Berliner Komponist brachte die Lösung. 

    Spazierstockgeige & Co

    Nähtischorgel oder Spazierstockgeige - was sich in den Regalen der Musikinstrumentensammlung des Frankfurter Stadtmuseums Viadrina findet, bringt Besucher stets zum Staunen - wenn sie die kostbaren Stücke denn einmal zu sehen bekommen. Die meisten stehen im Depot, mangels Ausstellungsfläche. Für Theodor öffnet Museumsleiter Martin Schieck die Türen zur Schatzkammer und präsentiert zusammen mit dem Musiker Sven Loichen u.a. die Drachentrompete oder das automatische Klavier.

    Bechstein und die Nazis

    "Bechstein-Flügel zeichnen sich durch ihren klaren und durchsichtigen Ton aus, ohne Schärfen und Härten." So charakterisiert Firmenchef Karl Schulze sein Klavier. Doch der Ruf der "Stradivari unter den Klavieren" hatte mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten heftige Kratzer bekommen.

    Carl Philipp und die Flötenuhr

    Die ersten Musikautomaten waren keine Dudelmaschinen, die man eben so nebenbei laufen ließ. Große Musiker wie Carl Philipp Emanuel Bach komponierten für Flötenuhren. Eines dieser Instrumente wurde jetzt restauriert und in der Frankfurter Konzerthalle installiert.

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    Theodor 10.08.2014 18:32

    +++ Baumschulgärtner Franz Späth +++ Hofgärtner Hermann Sello +++ Botaniker Paul Ascherson +++ Apotheker Rudolph Marloth +++ Landschaftsarchitekt Hermann Göritz +++

    der Junge Franz Späth streift durch seine Baumzüchtungen, im Vordergrund ein tragenden Apfelbaumast (quelle rbb )

    Franz Späth – der Baumschulgärtner

    1863 kaufte Franz Späth seinem Vater die Gärtnerei ab und machte aus einer kleinen Gemüse- und Blumengärtnerei, die es schon 1720 vor dem Halleschen Tor gab, bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die wahrscheinlich größte Baumschule der Welt.

    Blick durch eine Forscherlupe auf eine Blume ( Quelle rbb )

    Paul Ascherson – der Botaniker der Mark

    Der Berliner, der zunächst Medizin studierte, entdeckte die Botanik in Brandenburg. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat die Flora Brandenburgs wandernd erforscht wie kein Zweiter und ein dickes Buch draus gemacht. Die „Flora der Provinz Brandenburg“. Das hat Gültigkeit bis heute.

    ein Zebra steht an der Aloe Marlothii, benannt nach dem berühmten Pflanzenforscher ( Quelle W. Albus )

    Rudolph Marloth – der Apotheker aus Lübben

    Mit 28 Jahren wanderte er nach Südafrika aus und arbeitete zunächst als Apotheker. Er begeisterte sich für die Flora der Kap-Region und wurde ein berühmter Botaniker. Seinen Namen tragen eine Aloe, ein Naturreservat und ein Park.

    die Blumenwiese im Vordergrund gibt den Blick auf eine mythologische Büste frei ( Quelle rbb )

    Hermann Göritz – der Landschaftsarchitekt

    Der einzige freischaffende Landschaftsarchitekt der DDR hat seine Spuren vor allem in Potsdam und Umgebung hinterlassen. Unter anderem in Radewege im Havelland wird sein Erbe liebevoll gepflegt.

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    Theodor vom 03.08.2014

    +++ Von Flößern und Pfählen +++ Kaffenkähne +++ Der Ringofen von Lichtenow +++ Die Granitschale vom Lustgarten +++ Die Schwarzbaumeister von Frankfurt (Oder)+++

    Flößer (Quelle: rbb)

    Von Flößern und Pfählen

    Man könnte behaupten, Berlin ohne das Holz aus der Mark wäre nichts als Sumpf und Sandwüste. Die Berliner Baumeister wussten, wie sie den richtigen Grund für auch schwere Bauwerke schaffen, in dem man Holzpfähle in den Boden rammt.

    Kaffenkahn (Quelle: rbb)

    Kaffenkähne - die Schwerlaster des 19. Jahrhunderts

    Mit der Industrialisierung wurde es eng auf den Wasserstraßen. Immer mehr sogenannter Kaffenkähne kamen zum Einsatz, vor allem um Ziegel und Kohle zu transportieren. Sie müssen so etwas wie die Lkw der Gründerzeit gewesen sein: Allein 1888 sollen 25.000 dieser Schiffe den Finowkanal passiert haben.

    historische Fotografie einer Arbeiterin in einer Ziegelei (Quelle: rbb)

    Der Ringofen von Lichtenow

    Mit der Gründerzeit boomte rund um Berlin die Ziegeleiindustrie. Überall dort, wo es Tonvorkommen gab, entstanden Ringöfen. Aus Bauernhöfen wurden Ziegeleien. Zu den größten Zentren gehörte Mildenberg bei Zehdenick. Aber auch kleinere Dörfer wie Lichtenow, östlich von Berlin, wurden von der Industrialisierung geprägt.

    Granitschale vor dem Alten Museum in Berlin (Quelle: rbb)

    Die Granitschale vom Lustgarten

    Fast sieben Meter Durchmesser, aus einem Granit gehauen. Weltrekord, seit 1831 in Berlin. Auf Befehl des Königs. Fünf Jahre, bevor ganz Berlin über die glänzende Schale staunt, wird Christian Gottlieb Cantian mit dem Auftrag betraut. Der Baumeister und Steinmetz  macht sich 1826 auf die Suche und wird in den Rauener Bergen bei Fürstenwalde fündig.

    Bauarbeiter auf einer Baustelle in Frankfurt in den 70ern (Quelle: rbb)

    Die Schwarzbaumeister von Frankfurt (Oder)

    1976 beschloss die SED den forcierten Ausbau der DDR-Hauptstadt Berlin. Für die Provinz hatte das einschneidende Folgen. Baubetriebe und Arbeitskräfte wurden abgezogen, Altstadtviertel verfielen. Im Prinzip galt das auch für Frankfurt (Oder).

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    THEODOR vom 27.07.2014

    Erfindung der: +++  Reißzwecke +++ Ankerbausteine +++ Wetterkarte +++ Spritzkuchen +++ Thermoskanne +++ des Minimax-Feuerlöschers

    technische Zeichnung (Quelle: rbb)

    Die Erfindung der Reißzwecke

    Vor gut 110 Jahren erfand der Lychener Uhrmachermeister Johann Kirsten die Pinne. Dummerweise hatte er vergessen, ein Patent anzumelden. So wurde ein anderer Lychener mit der Idee zum Millionär.

    Mini Ziegel (Quelle: rbb)

    Die Erfindung der Ankerbausteine

    Mini-Ziegel aus Ton haben Kinderzimmer in aller Welt erobert, aber kaum einer kennt die Erfinder der „Anker-Steinbaukästen“. Die jedoch könnten berühmter kaum sein: Otto Lilienthal und sein jüngerer Bruder Gustav - treibende Kraft dieser und anderer Bauideen.

    Erfinder der Wetterkarten (Quelle: rbb)

    Die Erfindung der Wetterkarte

    Der Freienwalder Landarzt Richard Aßmann interessiert sich um 1870 brennend für die Wetterbeobachtung. Als einer der ersten verbindet Aßmann Isobarenlinien und stellt Prognosen. Mit einem Magdeburger Zeitungsverleger entwickelt Aßmann Wetterkarten für das Publikum.

    Statue mit Spritzkuchen (Quelle: rbb)

    Die Erfindung des Spritzkuchens

    1837 erfindet der Eberswalder Bäcker Gustav Zietemann den Spritzkuchen und verkauft die Leckerei mit großem Erfolg auf dem Bahnsteig an Reisende.

    Thermoskannen (Quelle: rbb)

    Die Erfindung der Thermoskanne

    "Heißes bleibt heiß und Kaltes bleibt kalt!" so lautete der Slogan für eine Neuheit, die 1903 den Siegeszug um die Welt antrat: die Thermoskanne. Ihr Erfinder Reinhold Burger, ein Glasmachersohn aus der Nähe von Baruth, hatte zunächst gar nicht im Sinn, die Trinkgewohnheiten der Weltbevölkerung zu revolutionieren. Am Anfang, so die Legende, wollte er nur seine eigene Erkältung kurieren…

    Feuerlöscher (Quelle: rbb)

    Die Erfindung des Minimax-Feuerlöschers

    Ab 1905 wurden Feuerlöscher in Neuruppin produziert, im ersten Feuerlöschgerätewerk Deutschlands. Schnell wurden Minimax-Produkte zur Massenware und die Firma expandierte. Der Unternehmer Wilhelm Graaff hatte sich gemeinsam mit Hans Mikorey, einem Ingenieur, den ersten Handfeuerlöscher der Welt patentieren lassen, der in Massenproduktion gehen sollte.