Die Leuchtreklame der DDR-Kaufhallen symbolisierte für viele das alltägliche Schlangestehen. - Quelle: Schirmer

Theodor

Ernst Litfaß: Der Säulenheilige von Berlin +++ Leuchtreklame als Sensation +++ Die kuriose Werbewelt der DDR +++ Kosmetik fürs West-Berliner Image +++ Wie Westwerbung den Osten eroberte

Die Sendung im Detail

Weitere Infos zur aktuellen Sendung

In der Schachtofenbatterie. Quelle: rbb

Der Museumspark Rüdersdorf

Der Museumspark Rüdersdorf vor den Toren Berlins bietet einen spannenden Einblick in die Welt des Kalkbergbaus, der Zementindustrie und der Geologie. Besucher erleben auf 17 Hektar die Geschichte des Abbaus und der Verarbeitung des Kalksteins. Fossilien und Mineralien erzählen aus dieser Zeit. Die technischen Bauwerke, die nach Entwürfen berühmter Baumeister wie Schinkel errichtet wurden, bilden ein einzigartiges architektonisches Ensemble. Es gehört zu den bedeutendsten Industriedenkmalen Deutschlands. Innerhalb des Museumsparks, aber dennoch autonom, betreibt der Rüdersdorfer Bergbauverein im früheren Heinitztunnel eine eigene Ausstellung, die den Unter-Tage-Bergbau dokumentiert.  

Peter Kraus und Jürgen Böhme. Quelle: rbb

Wie es in einem geologischen Erkundungstrupp zuging - Die wilden Bohrer

Peter Kraus und Jürgen Böhme waren in den 1970er Jahren Teil einer verschworenen Truppe. Mit ihrem geologischen Erkundungstrupp zogen sie durch die Provinz, um nach Braunkohle und anderen Bodenschätzen zu bohren. Mit Theodor teilten sie ihre Erinnerungen an eine Zeit zwischen harter Arbeit und Abenteuer.

Ruine des Bohrturms bei Lenzen. Quelle: rbb/BStU

Erdölsuche in der Prignitz - Die Bohrturmexplosion von Lenzen

Am 25. Juli 1969 explodierte bei Lenzen ein Erdölbohrturm. Eine Erkundungsbohrung für ein Ölfeld an der deutsch-deutschen Grenze nahm einen katastrophalen Ausgang. Für den Bohrmeister kam jede Hilfe zu spät, andere Arbeiter erlitten schwere Verbrennungen. 

Wrack eines Kaffenkahns im Werbellinsee. Quelle: rbb

Archäologen im Werbellinsee - Fotopuzzle unter Wasser

Wer, außer hartnäckigen Eisbadern, geht im Januar schon freiwillig in den Werbellinsee? Es sind Taucher, Unterwasserarchäologen, die sich vorzugsweise um diese Zeit auf den Weg in die Tiefe machen. Systematisch erkunden sie auf dem Seegrund die Wracks versunkener Schiffe, der Kaffenkähne.

Essensausgabe im Atombunker unterm Kudammkarree. Quelle: rbb

Atombunker am Kurfürstendamm - Der Ernstfall unter der "Komödie"

Die Ansage wäre übers Radio gekommen. Kurz vor einem drohenden Kernwaffenschlag hätten die Charlottenburger unverzüglich ins Kudamm-Karree kommen sollen. Und erst in diesem Augenblick hätten es die Westberliner erfahren: Ausgerechnet unter der Komödie am Kurfürstendamm gab es für den Ernstfall einen Bunker!

Tagbruch am Frankfurter Rangierbahnhof. Quelle: U. Schultheiß

Bergbau in Frankfurt (Oder) - Die zerlöcherte Stadt

Bergbau in Frankfurt (Oder) - daran erinnert auf den ersten Blick so ziemlich nichts in der Stadt. Und doch waren die Stadt und ihre Umgebung einst einer der bedeutendsten Untertage-Standorte im Braunkohlebergbau. Gelegentlich bringt sich die Vergangenheit selbst in Erinnerung - auf gefährliche Weise.

Theodor Archiv

  • Logo: Theodor (Quelle: rbb)

    Theodor 24.01.2016 18:32

    Moderation: Gerald Meyer

    Ganz unten - Bergbau-, Bunker- und Bohrgeschichten

    +++Bohrturmexplosion in Lenzen+++Die wilden Bohrer+++Fotopuzzle unter Wasser+++Der Bunker unterm Kudammkarree+++Die zerlöcherte Stadt - Bergbauspuren in Frankfurt (Oder)+++

    Ruine des Bohrturms bei Lenzen. Quelle: rbb/BStU

    Bohrturmexplosion in Lenzen

    Am 25. Juli 1969 explodierte bei Lenzen ein Erdölbohrturm. Eine Erkundungsbohrung für ein Ölfeld an der deutsch-deutschen Grenze nahm einen katastrophalen Ausgang. Für den Bohrmeister kam jede Hilfe zu spät, andere Arbeiter erleiden schwere Verbrennungen.  

    Jürgen Böhme und Peter Kraus in den 1970er Jahren. Quelle: privat

    Die wilden Bohrer

    Bohrerblut ist keine Buttermilch: Das ist das Lebensmotto von Jürgen Böhme und Peter Kraus. Die beiden suchen nach Spuren ihrer beruflichen Vergangenheit in Berkenbrück bei Fürstenwalde. Damals waren sie Mitarbeiter eines geologischen Erkundungstrupps.  

    Wrack eines Kaffenkahns im Werbellinsee. Quelle: rbb

    Fotopuzzle unter Wasser

    Wer, außer hartnäckigen Eisbadern, geht im Januar schon freiwillig in den Werbellinsee? Es sind Taucher, Unterwasserarchäologen, die sich vorzugsweise um diese Zeit auf den Weg in die Tiefe machen. Systematisch erkunden sie auf dem Seegrund die Wracks versunkener Schiffe, der Kaffenkähne.

    Essensausgabe im Atombunker unterm Kudammkarree. Quelle: rbb

    Der Kudamm-Bunker

    Die Ansage wäre übers Radio gekommen. Kurz vor einem drohenden Kernwaffenschlag hätten die Charlottenburger unverzüglich ins Kudamm-Karree kommen sollen. Und erst in diesem Augenblick hätten es die Westberliner erfahren: Ausgerechnet unter der Komödie am Kurfürstendamm gab es für den Ernstfall einen Bunker!

    Tagbruch am Frankfurter Rangierbahnhof. Quelle: U. Schultheiß

    Die zerlöcherte Stadt - Bergbauspuren in Frankfurt

    Im April 2004 wäre es nahe des Frankfurter Rangierbahnhofs beinahe zum Unglück gekommen. Ein Loch, so groß wie ein Einfamilienhaus. Solche Krater soll es in Frankfurt immer wieder geben.  Es sind die sichtbaren Folgen des Braunkohlabbaus. 16 Gruben, unzählige Stollen und Versorgungsschächte durchziehen Frankfurts Untergrund.

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    Theodor 10.01.2016 18:32

    +++ 125 Jahre Menschenflug +++ Lilienthals unerfüllter Traum +++ Der erste Flugzeugmechaniker +++ Eine Pionierin im Lufthansa-Cockpit +++ Bilderschatz aus der Zeppelingeschichte +++

    Die Flugapparate bestanden größtenteils aus Rattan und Holzstreben. Quelle: imago

    Mit Flugapparaten aus Rattan hat alles angefangen - 125 Jahre Menschenflug - ein Traum wurde wahr

    Auf einem kleinen Hügel bei Potsdam begann vor 125 Jahren die Geschichte des Menschenflugs: Bei Derwitz unternahm Otto Lilienthal die ersten erfolgreichen Flugversuche. Das ist nicht die einzige Geschichte, die Berlin und Brandenburg zur Wiege der Luftfahrt machten. Da gab es auch Paul Beylich aus Finsterwalde, den Assistenten Otto Lilienthals, der hochbetagt vor einer Fernsehkamera von den lebensgefährlichen Experimenten erzählte und der als erster Fluggerätemechaniker gelten kann.

    Paul Beylich vor einem seiner Nachbauten, vermutlich 1950er Jahre. - Quelle: Otto-Lilienthal-Museum Anklam

    Aus Finsterwalde kommt der erste Flugzeugmechaniker der Welt - Paul Beylich – einziger Zeuge von Lilienthals letztem Flug

    Es ist selbst in Fliegerkreisen relativ unbekannt, dass der allererste Fluggerätemechaniker der Welt aus Finsterwalde kommt - Paul Beylich. Der junge Schmied Paul Beylich machte sich 1883 nach seiner Lehre in Finsterwalde  auf nach Berlin, um eine Stelle in der Dampfmaschinenfabrik von Otto Lilienthal zu bekommen.  Dampfmaschinen galten  damals als fortschrittlichste Antriebskraft. Wer sich damit auskennt,  findet garantiert sein berufliches Auskommen, gab ihm sein Vater mit auf den Weg.

  • Logo: Theodor (Quelle: rbb)

    Theodor vom 06.12.2015

    Schokolade mit Volldampf +++ Das süßeste Museum Berlins +++ Zucker ohne Sklavenarbeit +++ Kanonenkugeln aus Teig +++ Klemmkuchen und viele heiße Eisen +++ "Melde" - Der Korn-Klassiker aus Cottbus +++

    Zucker galt einst als besonders wertvoller Rohstoff und kostete viel Geld. Quelle: rbb

    Das süßeste Museum der Hauptstadt - Das neue Zuckermuseum

    Das Berliner Zuckermuseum war weltweit einmalig, aber aus Finanznot häufig geschlossen. Seit vielen Jahrzehnten kämpfen die Freunde dieser süßen Schatzkammer für ein neues Domizil. Im Deutschen Technikmuseum Berlin hat diese einzigartige Sammlung nun einen Platz gefunden. Und ein verblüffendes, neues Konzept bekommen.

    Franz Carl Achard - gewann als erster Zucker aus der Zuckerrübe. - Quelle: rbb

    Zucker ohne Sklavenarbeit

    Noch vor 250 Jahren  war Zucker nur den Reichen vorbehalten. Zuckerrohr wurde in den Kolonien in Übersee angebaut, und  Europa war abhängig von teuren Importen.  Das aber sollte sich bald ändern und zwar durch einen Berliner, den heute kaum jemand kennt: Franz Carl Achard.

    Pfannkuchen als Truppennahrung. - Quelle: rbb

    Kanonenkugeln aus Teig

    Einer populären Legende nach wurden Berliner Pfannkuchen im Jahr 1756 von einem Berliner Zuckerbäcker erfunden, der als Kanonier unter Friedrich dem Großen als Feldbäcker diente.  Er schuf die ersten „Pfannkuchen“, gab den Hefeteigstücken die runde Ballenform von Kanonenkugeln und buk sie, da kein Backofen zur Verfügung stand, über offenem Feuer in mit heißem Fett gefüllten Pfannen. Das war der Beginn eines friedlichen Siegeszuges um die Welt.

    Süßer Teig wird festgeklemmt - ein Klemmkuchen entsteht. - Quelle: rbb

    Klemmkuchen - die ideale Fastenspeise - Wie die „Iserkuken“ in den Fläming kamen

    Sie erinnern an Waffeln oder Crêpes, es sind aber Klemmkuchen, die in Brandenburg noch immer in handgeschmiedeten Backzangen überm offenen Feuer gebacken werden.  Eine Mehlspeise, die flämische Einwanderer im 12./ 13. Jahrhundert in den Fläming gebracht haben.  Klemmeisen verraten viel über ihre Besitzerin: meist das Jahr der Hochzeit oder der Taufe, aber auch Zunftzeichen, Segenssprüche oder Glückssymbole.

    Cottbuser Korn - eine Schnapsmarke mit Tradition. - Quelle: rbb

    Melde - der Kornklassiker aus Cottbus

    Im Jahr 1748 gründete der Tuchmacher Mattheus Melde in Cottbus eine Kornbrennerei. Ihre  Produkte flossen so reichlich, dass sich die Firma bis 1914 zu einem der größten Privatunternehmen in Deutschland entwickelte. Von diesem einstigen Reichtum ist in Cottbus nicht mehr viel geblieben. 

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    Theodor 22.11.2015 18:32

    Geschichten von Wald und Wild: +++ Warum die Biber wieder an der Oder sind+++ Hermann Göring und die Wisente in der Schorfheide +++ Das Ende der Eberswalder Forstfakultät +++ Geschundenes Holz - der Bildhauer Hans-Georg Wagner +++ Der Oberförster Seiner Majestät  

    Biber in der Oder (Quelle: rbb)

    Warum die Biber wieder an der Oder sind

    Heute gelten sie vielen als Landplage - in den 1980er Jahren war ihr erstes Auftauchen an der Oder eine Sensation.  Mitte der 1980er Jahre hatten DDR-Biologen und ehrenamtliche Naturschützer die ersten 21 Elbebiber von der mittleren Elbe an der Oder ausgesetzt.

    Wisente in der Schorfheide (Quelle: rbb)

    Die Wisente des "Obersten Wildhüters"

    1934 wird Hermann Göring Reichsforstmeister, Reichsjägermeister und Oberster Beauftragter für den Naturschutz. Und Hitlers Stellvertreter nimmt es ernst mit der Naturverbundenheit, ganz im Sinne der nationalsozialistischen Blut- und Bodenideologie. Göring will den ausgestorbenen Wisent wieder in der Schorfheide ansiedeln. Ganze Herden der germanischen Urtiere sollen durch die Wälder ziehen. Die Wisente werden der ganze Stolz des Obersten Wildhüters des Dritten Reichs.    

    Der ehemalige Student der Eberwälder Forstfakultät Paul Hauenschild im Interview (Quelle: rbb)

    Das Ende der Eberswalder Forstfakultät

    Anfang der 1960er Jahre sicherte sich die DDR-Führung in der Schorfheide umfangreiche Staatsjagdgebiete. Sie wurden aus der Bewirtschaftung der staatlichen Forstbetriebe herausgenommen und der NVA und der Stasi unterstellt. Das stieß auf Kritik bei Forstfachleuten - insbesondere an der Forstfakultät Eberswalde der Humboldt-Universität Berlin - einer anerkannten Ausbildungsstätte für DDR-Förster.

    Moderator Gerald Meyer mit einem durschossenem Stück Holz (Quelle: rbb)

    Geschundenes Holz

    Es gibt noch heute Sägewerke, die sich weigern, bestimmte Brandenburger Hölzer zu verarbeiten. Der Grund: in den Bäumen stecken noch immer Hunderttausende Geschosse aus dem Zweiten Weltkrieg, versteckt und konserviert - zum Teil noch für Jahrhunderte.

    Zwei Förster auf der Jagd (Quelle: rbb)

    Der Preußische Oberförster

    ...gilt als ganz besondere Ausprägung des Preußischen Beamten. Dank der Jagdleidenschaft der Herrschenden war er unentbehrlicher und diskreter Diener für die eitle Obrigkeit. Geradezu fürstliche Privilegien genoss der Schorfheide-Förster Witte, ein enger Vertrauter des Kaisers. Kein Wunder: Er organisierte das Jagdglück, dessen der Monarch sich rühmte. 

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    Theodor 08.11.2015 18:32

    +++ Wo Berliner Hexen feiern +++ Das geheimnisvolle Licht von Brieselang +++ Das Geheimnis im Parsteiner See +++ Der rätselhafte König von Seddin +++

    Merkwürdiges Leuchten im Wald bei Brieselang. - Quelle: rbb

    Das geheimnisvolle Licht von Brieselang

    Im Wald bei Brieselang taucht seit Jahrzehnten ein Licht auf. Ein Phänomen ohne Erklärung - aber mit Namen: "Leuchter". Für die einen ist es der Mond oder Autolicht, andere vermuten Irrlichter, weil hier einmal ein Sumpfgebiet war. Aber für viele spukt es hier. 

    Hexe an der Krummen Lanke bei Vollmond während der Samhain-Zeremonie. - Quelle: rbb

    Was die Berliner Hexen zur Krummen Lanke zieht...

    An der Krummen Lanke in Berlin geben moderne "Stadthexen" einen exklusiven Einblick in ihre Rituale. Im Süden der Stadt spüren sie eine "besondere Kraftquelle". Sie sehen sich selbst als Angehörige einer Naturreligion, die seit Jahrhunderten in der Mark brutal bekämpft wird.

    Versank eine Stadt im Parsteiner See? - Quelle: rbb

    Das Geheimnis im Parstein See

    Nicht weit von Oderberg erstreckt sich, von Höhenzügen umgeben, der große Parstein See, der heute auch Parsteiner See genannt wird. Dort soll vor langer Zeit eine Stadt gestanden haben, durch die Schuld ihrer Bewohner untergegangen sein und noch auf dem Grund des Sees liegen. So heißt es in der Sage.

    Königsgrab Seddin - Beitragstitelbild. - Quelle: rbb

    Der rätselhafte König von Seddin

    Arbeiter fanden im Jahr 1899 zwischen Seddin und Wolfshagen in der Prignitz ein bronzezeitliches Grab, das etwa 3 000 Jahre alt ist. Ein wahrhaft mystischer Ort, der wohl auch deshalb entdeckt worden ist, weil sich in der Prignitz über Jahhunderte eine Sage vom König Hinz erhalten hatte, obwohl das Wissen um das Grab lange Zeit verloren war.  

  • Theodor - Geschichten aus der Mark (Quelle: rbb)

    Theodor vom 25.10.2015

    Stunde Null 1945 - Geschichten von Vertreibung, Flucht und Heimkehr: +++Fluchtpunkt Storkow+++Das Heimkehrerlager Frankfurt (Oder)+++Die Waldlager der Roten Armee+++Überleben in Berlin+++Zwei Frauen in Stettin+++

    Frau in Storkow (Quelle: rbb)

    Fluchtpunkt Storkow

    Storkow, nach Kriegsende 1945. Nach den Trecks der Kriegsflüchtlinge kommt eine zweite Welle entwurzelter Menschen durch die kleine Stadt: In den bis dahin deutschen Gebieten östlich der Oder setzt die Vertreibung der Bevölkerung ein.  

    Mahnmal für den Frieden in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb)

    Das Heimkehrerlager Frankfurt (Oder)

    Rund 2 Millionen Menschen sind aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt - 1,3 Millionen schafften das nicht! Wer Krieg, Transporte und Lager überlebt hatte, betrat in Frankfurt (Oder) zum ersten Mal wieder deutschen Boden. Viele waren allerdings so entkräftet, dass sie im Heimkehrerlager Frankfurt (Oder) starben.

    Fundstück von der roten Armee (Quelle: rbb)

    Die Waldlager der Roten Armee

    Jahrzehntlang unbeachtet blieben tausende Gruben in Brandenburgs Wäldern - ausgehoben an Waldwegen – wie an der Schnur gezogen: Erdhäuser für Soldaten der Roten Armee. Das wahrscheinlich größte dieser Waldlager befindet sich in der Nähe von Hoppegarten. Die Geschichte dieser Soldatenunterkünfte ist weitgehend unerforscht.

    Annemarie Weber (Quelle: rbb)

    Überleben in Berlin

    Annemarie Weber ist im Frühjahr 1945 27 Jahre alt. Die Buchhändlerin will unbedingt die Stunde Null in Berlin miterleben. In der zerstörten Stadt sehnt sie die russischen Befreier herbei. Und bleibt als einzige ihrer Familie in der halbzerstörten
    elterlichen Wohnung im Westend.

    Zwei Frauen in Stettin (Quelle: rbb)

    Zwei Frauen in Stettin

    Mehr als 12 Millionen Deutsche sind aus den Gebieten östlich von Oder und Neiße vertrieben worden - oder mussten schon während des Krieges fliehen. Städte wie Gölitz, Guben, Frankfurt wurden geteilt. Stettin wurde nach langem Hin und her im Juli 1945 an die polnischen Behörden übergeben.

  • Gerald Meyer vor dem Logo der Sendung "Theodor" (Quelle: rbb)

    Theodor 11.10.2015 18:32

     

    +++ Mit einem Kupferhaus auf der Flucht +++ Was der „Welthauptstadt Germania“ im Weg stand +++ Wie Baumeister Schinkel Häuser versetzte +++ Der doppelte Umzug eines Lausitzer Bauernhauses +++