
- Ausgewählte abgeschlossene Projekte
3D Vivant (2010-2013)
3D Vivant widmete sich der zukünftigen holoskopischen 3D-Produktion: Hier wird eine einzige holoskopische Kamera benötigt während für das traditionelle, so genannte Stereo 3D immer mindestens zwei Kameras verwendet werden. In Kooperation mit der rbb Redaktion Wissenschaft und Familie wurde ein virtuelles 3D-Studio erstellt, das unter anderem für die Sendung Quergelesen genutzt wurde. Neben der Erprobung der im Projekt entwickelten Kameratechnik in exemplarischen Testproduktionen haben die rbb Innovationsprojekte einen sogenannten Hypervideo-Dienst entwickelt, ein Angebot, in dem einzelne Videoobjekte anklickbar sind, um darüber Zusatzinformationen aufzurufen. Hieraus ist ein Sandmännchen Showcase entstanden.
COTV (2008-2012)
Das COTV ("Community TV Content Making") entwickelte technische Grundlagen der Erstellung von "user generated content" und bot eine praktische Antwort auf die Frage "Wie können Nutzerinhalte programmlich sinnvoll eingesetzt werden"? Es wurde eine ausgeklügelte technische Plattform für eine enge Zusammenarbeit zwischen rbb Redaktionen und interessierten Nutzern entwickelt. In einer neunmonatigen Pilotphase produzierten rund 50 Fritznutzer eigene Videos. Daraus enstand die moderierte Fernsehsendung meinFritz TV, die auf einer Satellitentestfrequenz regelmäßig ausgestrahlt wurde. COTV nutzt die Standards HTML5 und HbbTV.
EuropeanaConnect (2009 – 2011)
Eines der Projekte, die dem Aufbau von Europas digitalem Kulturportal EUROPEANA dienen. Der rbb trug in seiner Musik-Datenbank DISMARC über 300.000 Musikstücke zusammen, die aus mehr als 1.000 Partner-Einrichtungen stammen und nun über die EUROPEANA recherchiert und gehört werden können. Der rbb koordinierte auch die Entwicklung und Bestückung einer virtuellen Audio-Galerie zu Hochzeitsbräuchen in Ost-Europa, die auf Musik und Bilder aus kulturhistorisch wichtigen Archiven zurückgreift.
DTV4All (2008-2011)
In DTV4All wurden neue technische Möglichkeiten des Digitalen Fernsehens genutzt, um hör- und sehbehinderten Menschen den Zugang zum Fernsehen zu erleichtern. Der rbb arbeitete hier eng mit den regionalen Behindertenverbänden und der rbb Redaktion programmbegleitende Dienste/Untertitelung zusammen und führte umfangreiche Tests mit rund 70 Nutzern durch. Im Ergebnis des Projekts führte der rbb DVB-Untertitel über das Antennenfernsehen DVB-T ein. Die in den Nutzertests ermittelte Gestaltungsempfehlung für DVB-Untertitel wurde auch von der ARD übernommen. Und der ARDText im Standard HbbTV für hybride TV-Geräte mit Internetanbindung wurde gemeinsam mit ARDText und dem Institut für Rundfunktechnik auf die Belange sehbehinderter Menschen abgestimmt.
Vital++ (2008-2011)
In Vital++ konzipierte und implementierte der rbb ein innovatives Konzept für einen personalisierten Radiodienst. Radioinhalte können über das Internet und für unterschiedlichste Empfangsgeräte angeboten werden. Der in Vital+++ konzipierte Dienst ermöglicht es Hörern, sich mit geringem Aufwand ein eigenes auf ihre ganz speziellen Interessen zugeschnittenes, personalisiertes Radioprogramm aus Inhalten unterschiedlicher Radiowellen zusammenzustellen. Das neuartige Personalisierungskonzept wurde in Kooperation mit VW für die Nutzung im Auto prototypisch implementiert.
PORTIVITY (2006-2008)
Das Ziel von PORTIVITY: mobiles interaktives Fernsehen über DVB-H / DMB. Das Besondere: Der Zuschauer kann über das Display des mobilen Empfangsgeräts direkt mit dem Fernsehprogramm interagieren. Markierte „Objekte“ einer Sendung können auf dem Touchscreen direkt angeklickt werden. Der Zuschauer erhält dann multimediale Zusatzinhalte zum angeklickten Objekt oder kann spielerisch interagieren. Der rbb entwickelte in Zusammenarbeit mit der rbb Familienredaktion eine mobile Testversion des interaktiven rbb Kinderkrimis „Spur und Partner".
DISMARC (2006-2008)
In DISMARC wurde eine europäische Plattform für ortsunabhängige Recherchierbarkeit von Originalaufnahmen in lokalen Archiven entwickelt. Jetzt zeigen dutzende Audio-Archive ihre großen und kleinen Schätze gemeinsam in einer online zugänglichen Datenbank. Einzigartige Originalaufnahmen aus Hörfunkarchiven, Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen sind erstmals an jedem beliebigen Standort recherchierbar - viele sogar hörbar.
PORTIVITY (2006-2008)
Das Ziel von PORTIVITY: mobiles interaktives Fernsehen über DVB-H / DMB. Das Besondere: Der Zuschauer kann über das Display des mobilen Empfangsgeräts direkt mit dem Fernsehprogramm interagieren. Markierte "Objekte" einer Sendung können auf dem Touchscreen direkt angeklickt werden. Der Zuschauer erhält dann multimediale Zusatzinhalte zum angeklickten Objekt oder kann spielerisch interagieren. Der rbb entwickelte in Zusammenarbeit mit der rbb Familienredaktion eine mobile Testversion des interaktiven rbb Kinderkrimis "Spur und Partner".
DISMARC (2006-2008)
In DISMARC wurde eine europäische Plattform für ortsunabhängige Recherchierbarkeit von Originalaufnahmen in lokalen Archiven entwickelt. Jetzt zeigen Dutzende Audio-Archive ihre großen und kleinen Schätze gemeinsam in einer online zugänglichen Datenbank. Einzigartige Originalaufnahmen aus Hörfunkarchiven, Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen sind erstmals an jedem beliebigen Standort recherchierbar - viele sogar hörbar.