Presseinformation 2004-155 vom 03.09.2004 - 96-Stunden-Wunder in Michendorf
Klasse: In nur "96 Stunden" haben die Zuschauer des Fernsehmagazins "zibb" und die Hörer von Antenne Brandenburg für das Behinderten-wohnheim St. Norbert im brandenburgischen Michendorf einen traumhaf-ten „Sonnenhof“ geschaffen. Nach dem Aufruf am Montag wurden in knapp vier Tagen Ruinen abgerissen und eine rollstuhlgerechte Straße aus Asphalt angelegt. Tatkräftige Helfer rückten u. a. aus Michendorf, Hermannswerder, Beelitz, Langerwisch, Potsdam, Werder und Branden-burg/Havel, aus Köpenick, Neukölln und Wedding an. Ebenso unkompli-ziert reagierten Firmen nicht nur aus der Region: Potsdamer Firmen halfen bei Abriss und Bodenvorbereitung, installierten Elektrik und Au-ßenbeleuchtung, verlegten, Rollrasen, pflanzten Bäume. Beton kam aus Kleinschulzendorf und Borkenheide, Asphalt aus Berlin und Langerwisch, Ersatzteile für kaputte Spielgeräte sogar aus dem fränkischen Röttingen. Material zum Sonderpreis und obendrauf Grünes für den Garten steuerte ein Michendorfer Baumarkt bei. So entstand ein gemütlicher Grillplatz aus Klinkern. Ein Michendorfer Hotel verpflegte die Helfer. Auch weitere Sach- und Geldspenden gingen ein. Besonders glücklich sind die geistig behinderten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen aus St. Norbert, dass mit Unterstützung aus Potsdam ihr großer Traum in Erfüllung ging: Ein nagelneuer Springbrunnen ziert nun den "Sonnenhof". Den schönen An-blick können sie dank eines Holzpavillons sogar bei Regen genießen.
Nächste Aktion am 20. September in Berlin
Als "zibb"-Reporter Andreas Ulrich am Montag den Startschuss für das Projekt gab, stand er auf einem Sandweg, umgeben nur von kaputten Klettergerüsten und einer Gewächshausruine – und 62 Menschen aller Al-tersgruppen hofften wie ihre Betreuer auf einen schön gestalteten Hof. Auf dem Eröffnungsfest am heutigen Freitag bedankte sich Lorett Borr-mann, Leiterin vom Haus St. Norbert, sichtlich gerührt bei fast 200 frei-willigen Helfern und Spendern aus Berlin und Brandenburg, darunter bei Knut Hunold und Christoph Bräutigam, die ehrenamtlich die Bauleitung übernahmen. Als Überraschung verschenkten die Bewohner selbst gebas-telte Sonnenblumen und führten ihren Rollstuhltanz auf.
Die nächste Hilfsaktion in "96 Stunden" startet "zibb" am 20. September in Berlin - gemeinsam mit Fritz, dem Jugendprogramm des RBB.
Weitere Informationen und die Liste der Helfer unter: www.96stunden.de
Nächste Aktion am 20. September in Berlin
Als "zibb"-Reporter Andreas Ulrich am Montag den Startschuss für das Projekt gab, stand er auf einem Sandweg, umgeben nur von kaputten Klettergerüsten und einer Gewächshausruine – und 62 Menschen aller Al-tersgruppen hofften wie ihre Betreuer auf einen schön gestalteten Hof. Auf dem Eröffnungsfest am heutigen Freitag bedankte sich Lorett Borr-mann, Leiterin vom Haus St. Norbert, sichtlich gerührt bei fast 200 frei-willigen Helfern und Spendern aus Berlin und Brandenburg, darunter bei Knut Hunold und Christoph Bräutigam, die ehrenamtlich die Bauleitung übernahmen. Als Überraschung verschenkten die Bewohner selbst gebas-telte Sonnenblumen und führten ihren Rollstuhltanz auf.
Die nächste Hilfsaktion in "96 Stunden" startet "zibb" am 20. September in Berlin - gemeinsam mit Fritz, dem Jugendprogramm des RBB.
Weitere Informationen und die Liste der Helfer unter: www.96stunden.de