Presseinformation 2004_ vom 27.12.2004 - Gleich drei OSTWIND-Produktionen feiern im Januar 2005 ihre Premiere auf dem Max Ophüls Filmfestival
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die OSTWIND Produktionen HALLESCHE KOMETEN, KOMBAT 16 und ADIL GEHT auf dem kommenden Filmfestival Max Ophüls Preis zum ersten Mal dem Publikum präsentiert werden. Zum 26. Mal wird in Saarbrücken in der Zeit vom 17. – 23. Januar 2005 der Max-Ophüls-Preis vergeben.
HALLESCHE KOMETEN von Regisseurin Susanne Irina Zacharias setzt sich mit den gesellschaftlichen Umbrüchen nach der Wende auseinander und der Schwierigkeit, einen neuen Platz in der Gesellschaft zu finden:
Ben ist Anfang Zwanzig und wohnt mit Karl, seinem übergewichtigen, arbeitslosen Vater in einer Plattenbausiedlung in Halle. Bens Traum ist es eines Tages die Welt zu bereisen und darüber zu schreiben. Aber noch jobbt er als Auslieferer von Prospekten und verfasst nur heimlich fiktive Reiseberichte auf selbstgebastelten Postkarten. Ben hält an der Hoffnung fest, dass sein Vater bald eine neue Arbeit findet, die ihn wieder unter Menschen bringt und die ihn von seinem Sohn unabhängig macht. Erst dann könnte Ben an seine eigene Zukunft denken. Aber Karls Verweigerungshaltung erzeugt zunehmende finanzielle Schwierigkeiten. Ben versucht mehr Geld zu beschaffen und gerät dabei in kriminelles Milieu. Als er sich auch noch in Jana verliebt, die aus ganz anderen sozialen Zusammenhängen stammt, spitzt sich die Situation immer mehr zu. Ihm wird klar, dass er endlich handeln muss.
In KOMBAT 16 betrachtet auch Nachwuchsregisseur Mirko Borscht die Schwierigkeiten sich in einem neuen sozialem Umfeld zurecht zu finden:
Georg (16) lebt in Frankfurt/Main und ist Kampfsportler - der hessische Landesmeistertitel in Taekwondo ist für ihn zum greifen nah. Da bekommt sein allein erziehender Vater beruflich eine neue Chance in Frankfurt/Oder und Georg muss sofort mit ihm umziehen. In seiner neuen Klasse trifft er auf Thomas, den Anführer einer rechtsradikalen Clique. Gleich die erste Frage der Mitschüler ist: „Wo stehst du politisch? Links oder rechts?" Da Georg keinen Teakwondoclub findet, der ihm gefällt, lässt er sich auf Thomas' Angebot ein, sich bei ihm einen Trainingsraum einrichten zu können. Dabei entwickelt sich eine vorsichtige Freundschaft zwischen den beiden, obwohl Thomas Georg eigentlich "nur" rekrutieren wollte. Seine rechten Kumpels beobachten das mit wachsendem Misstrauen und stellen schließlich Thomas' Führungsposition in der Gruppe in Frage. Eine Entscheidung steht an.
Regisseurin Esther Gronenborn und Autor Martin Maurer dokumentieren in ADIL GEHT - fernab klischeehafter Betroffenheit - Alltag, Träume, Liebe und Ängste junger Migranten in Deutschland.
Die Freunde Adil (17) (Ali Biryar), Ali (17) , Beni (16) und Idris (16) (Ahmedin Camdzic) sind mit ihren Familien vor dem Bürgerkrieg in Jugoslawien geflohen und leben seit sechs Jahren in Altenburg. Sie führen als geduldete Flüchtlinge zwischen zwei Kulturen ein Leben auf Abruf. Gemeinsam trainieren die Jungs für einen großen Hip-Hop-Tanzwettbewerb, als sie die Nachricht erreicht, dass Adils Familie ausgewiesen werden soll. Adils bester Freund Idris will für ihn zur Erinnerung einen Videofilm über ihre gemeinsame Zeit in Deutschland drehen. Eine wichtige Figur in seinem Film ist die hübsche Lisa (16), in die Adil schon lange verliebt ist. Doch bei den Dreharbeiten verliebt sich Idris selbst in das Mädchen und gefährdet dadurch alles: sein Videoprojekt, den Hip-Hop-Wettbewerb und vor allem seine Freundschaft zu Adil ...
Bei Rückfragen oder Interviewwünschen wenden sie sich bitte an Q'n'A Public Relations Unlimited, Viola Betz und Conny Suhr, Tel: 030 - 61 20 30 20, Fax: 030 - 61 20 30 99, E-Mail: viola.betz@q-n-a.de.
Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.rbb-online.de/ostwind
http://www.zdf.de
http://daskleinefernsehspiel.zdf.de
Honorarfreie Pressefotos unter http://bilderdienst.zdf.de/presse/ostwind sowie unter http://www.ard-foto.de
HALLESCHE KOMETEN von Regisseurin Susanne Irina Zacharias setzt sich mit den gesellschaftlichen Umbrüchen nach der Wende auseinander und der Schwierigkeit, einen neuen Platz in der Gesellschaft zu finden:
Ben ist Anfang Zwanzig und wohnt mit Karl, seinem übergewichtigen, arbeitslosen Vater in einer Plattenbausiedlung in Halle. Bens Traum ist es eines Tages die Welt zu bereisen und darüber zu schreiben. Aber noch jobbt er als Auslieferer von Prospekten und verfasst nur heimlich fiktive Reiseberichte auf selbstgebastelten Postkarten. Ben hält an der Hoffnung fest, dass sein Vater bald eine neue Arbeit findet, die ihn wieder unter Menschen bringt und die ihn von seinem Sohn unabhängig macht. Erst dann könnte Ben an seine eigene Zukunft denken. Aber Karls Verweigerungshaltung erzeugt zunehmende finanzielle Schwierigkeiten. Ben versucht mehr Geld zu beschaffen und gerät dabei in kriminelles Milieu. Als er sich auch noch in Jana verliebt, die aus ganz anderen sozialen Zusammenhängen stammt, spitzt sich die Situation immer mehr zu. Ihm wird klar, dass er endlich handeln muss.
In KOMBAT 16 betrachtet auch Nachwuchsregisseur Mirko Borscht die Schwierigkeiten sich in einem neuen sozialem Umfeld zurecht zu finden:
Georg (16) lebt in Frankfurt/Main und ist Kampfsportler - der hessische Landesmeistertitel in Taekwondo ist für ihn zum greifen nah. Da bekommt sein allein erziehender Vater beruflich eine neue Chance in Frankfurt/Oder und Georg muss sofort mit ihm umziehen. In seiner neuen Klasse trifft er auf Thomas, den Anführer einer rechtsradikalen Clique. Gleich die erste Frage der Mitschüler ist: „Wo stehst du politisch? Links oder rechts?" Da Georg keinen Teakwondoclub findet, der ihm gefällt, lässt er sich auf Thomas' Angebot ein, sich bei ihm einen Trainingsraum einrichten zu können. Dabei entwickelt sich eine vorsichtige Freundschaft zwischen den beiden, obwohl Thomas Georg eigentlich "nur" rekrutieren wollte. Seine rechten Kumpels beobachten das mit wachsendem Misstrauen und stellen schließlich Thomas' Führungsposition in der Gruppe in Frage. Eine Entscheidung steht an.
Regisseurin Esther Gronenborn und Autor Martin Maurer dokumentieren in ADIL GEHT - fernab klischeehafter Betroffenheit - Alltag, Träume, Liebe und Ängste junger Migranten in Deutschland.
Die Freunde Adil (17) (Ali Biryar), Ali (17) , Beni (16) und Idris (16) (Ahmedin Camdzic) sind mit ihren Familien vor dem Bürgerkrieg in Jugoslawien geflohen und leben seit sechs Jahren in Altenburg. Sie führen als geduldete Flüchtlinge zwischen zwei Kulturen ein Leben auf Abruf. Gemeinsam trainieren die Jungs für einen großen Hip-Hop-Tanzwettbewerb, als sie die Nachricht erreicht, dass Adils Familie ausgewiesen werden soll. Adils bester Freund Idris will für ihn zur Erinnerung einen Videofilm über ihre gemeinsame Zeit in Deutschland drehen. Eine wichtige Figur in seinem Film ist die hübsche Lisa (16), in die Adil schon lange verliebt ist. Doch bei den Dreharbeiten verliebt sich Idris selbst in das Mädchen und gefährdet dadurch alles: sein Videoprojekt, den Hip-Hop-Wettbewerb und vor allem seine Freundschaft zu Adil ...
Bei Rückfragen oder Interviewwünschen wenden sie sich bitte an Q'n'A Public Relations Unlimited, Viola Betz und Conny Suhr, Tel: 030 - 61 20 30 20, Fax: 030 - 61 20 30 99, E-Mail: viola.betz@q-n-a.de.
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