Presseinformation 239-2004 vom 14.12.2004 - RBB: wirtschaftliche Konsolidierung und verbesserte Kommunikation
Der Rundfunkrat des RBB hat sich am Abend des 13. Dezember in nichtöffentlicher Sitzung mit der Situation im Hause und insbesondere mit der Lage der freien Mitarbeiter beschäftigt. Er unterstützt im Ergebnis das Votum des Verwaltungsrats, der die Einhaltung der Dienstanweisung „Freie Mitarbeit im RBB“ für unabweisbar hält.
Der Verwaltungsrat des RBB hatte auf seiner Sitzung am 12. November 2004 einen Beschluss gefasst, in dem er die Geschäftsleitung in ihrem Ziel unterstützt, den RBB dauerhaft wirtschaftlich zu konsolidieren. Die Ursachen für die finanziellen Probleme des RBB sieht der Verwaltungsrat teils in der unzureichenden Gebührenanpassung, teils in fusionsbedingten Belastungen, die der RBB aus SFB und ORB übernommen habe, teils in Entscheidungen der Vorgängerhäuser – insbesondere des SFB. Der Verwaltungsrat geht in seinem Beschluss auf die durch die Fusion ausgelösten Sorgen, Ängste und Widerstände bei fest angestellten wie freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des RBB ein. Er „verurteilt jedoch mit Nachdruck die offenkundigen Versuche einzelner Gruppierungen, die Geschäftsleitung mit allen Mitteln in der Öffentlichkeit zu diskreditieren und den notwendigen Veränderungsprozess zu verhindern“.
Der Rundfunkratsvorsitzende Bertram Althausen bekräftigte zugleich die Unterstützung des Rundfunkrats für das Vorhaben der Intendantin, die Kommunikation im Hause zu verbessern und den Dialog unter Einbeziehung der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell zu organisieren.
In einer Betriebsversammlung am Dienstag, dem 14. Dezember, hat die Intendantin ihr Maßnahmenbündel zur Verbesserung der Kommunikation im RBB erläutert. Sie kündigte vor allem die Gründung einer Arbeitsgruppe „Dialog im RBB“ an. Die achtköpfige AG soll die Kommunikation über alle Probleme im Zusammenhang mit freier Mitarbeit strukturieren und auch die Kommunikationsformen im RBB klären. Sie soll schnell, also noch vor Weihnachten, erstmals zusammentreten.
Die Geschäftsleitung des RBB entsendet in die Arbeitsgruppe den Produktions- und Betriebsdirektor Nawid Goudarzi sowie drei weitere Mitarbeiter. Redakteursausschuss, Personalrat, Gewerkschaften und die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden je eine Vertreterin oder einen Vertreter bestimmen. Ein externer Coach wird die Arbeitsgruppe moderieren.
Intendantin Reim betonte in der Sitzung des Rundfunkrates ebenso wie in der Betriebsversammlung das Ziel, den Stellenwert verbesserter Kommunikation im Hause: „Freie Mitarbeit im RBB ist weder vogelfrei noch der Willkür ausgesetzt. Es gibt klare Regeln der Zusammenarbeit, die wir neu aufrufen und besprechen werden. Unsere Legitimation ist das Programm. Lassen Sie uns gemeinsam an der inneren Stabilität unseres Hauses und am Erfolg unserer Programme arbeiten.“
Der Verwaltungsrat des RBB hatte auf seiner Sitzung am 12. November 2004 einen Beschluss gefasst, in dem er die Geschäftsleitung in ihrem Ziel unterstützt, den RBB dauerhaft wirtschaftlich zu konsolidieren. Die Ursachen für die finanziellen Probleme des RBB sieht der Verwaltungsrat teils in der unzureichenden Gebührenanpassung, teils in fusionsbedingten Belastungen, die der RBB aus SFB und ORB übernommen habe, teils in Entscheidungen der Vorgängerhäuser – insbesondere des SFB. Der Verwaltungsrat geht in seinem Beschluss auf die durch die Fusion ausgelösten Sorgen, Ängste und Widerstände bei fest angestellten wie freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des RBB ein. Er „verurteilt jedoch mit Nachdruck die offenkundigen Versuche einzelner Gruppierungen, die Geschäftsleitung mit allen Mitteln in der Öffentlichkeit zu diskreditieren und den notwendigen Veränderungsprozess zu verhindern“.
Der Rundfunkratsvorsitzende Bertram Althausen bekräftigte zugleich die Unterstützung des Rundfunkrats für das Vorhaben der Intendantin, die Kommunikation im Hause zu verbessern und den Dialog unter Einbeziehung der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell zu organisieren.
In einer Betriebsversammlung am Dienstag, dem 14. Dezember, hat die Intendantin ihr Maßnahmenbündel zur Verbesserung der Kommunikation im RBB erläutert. Sie kündigte vor allem die Gründung einer Arbeitsgruppe „Dialog im RBB“ an. Die achtköpfige AG soll die Kommunikation über alle Probleme im Zusammenhang mit freier Mitarbeit strukturieren und auch die Kommunikationsformen im RBB klären. Sie soll schnell, also noch vor Weihnachten, erstmals zusammentreten.
Die Geschäftsleitung des RBB entsendet in die Arbeitsgruppe den Produktions- und Betriebsdirektor Nawid Goudarzi sowie drei weitere Mitarbeiter. Redakteursausschuss, Personalrat, Gewerkschaften und die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden je eine Vertreterin oder einen Vertreter bestimmen. Ein externer Coach wird die Arbeitsgruppe moderieren.
Intendantin Reim betonte in der Sitzung des Rundfunkrates ebenso wie in der Betriebsversammlung das Ziel, den Stellenwert verbesserter Kommunikation im Hause: „Freie Mitarbeit im RBB ist weder vogelfrei noch der Willkür ausgesetzt. Es gibt klare Regeln der Zusammenarbeit, die wir neu aufrufen und besprechen werden. Unsere Legitimation ist das Programm. Lassen Sie uns gemeinsam an der inneren Stabilität unseres Hauses und am Erfolg unserer Programme arbeiten.“