Presseinformation 2004-112 vom 20.07.2004 - Stasi-Studie der ARD: Keine neuen Erkenntnisse beim RBB
Die der Öffentlichkeit am 19. Juli vorgestellten Studie zu den Rundfunk bezogenen Aktivitäten des Ministeriums für Staatssicherheit der damaligen DDR enthält für den RBB keine neuen Erkenntnisse.
Den RBB betrifft insbesondere das Kapitel über den SFB, aus dem der RBB durch Fusion mit dem ORB hervorgegangen ist. Die in der Studie vorgestellten SFB-Vorgänge, vor allem die auf die Redaktion des politischen Magazins „Kontraste“ zielenden Stasi-Aktivitäten, waren seinerzeit alle im SFB bekannt, sind dort geprüft und, soweit erforderlich, durch Maßnahmen abgeschlossen worden. Für den ORB enthält die Studie keine Aussagen, da sie sich nur auf die Zeit bis zum Ende der DDR bezieht. Der ORB ist erst 1992 gegründet worden.
Für den RBB ergibt sich aus der Studie kein Anlass für weitere Maßnahmen. Intendantin Dagmar Reim hat jedoch kurz nach ihrem Amtsantritt im Jahr 2003 eine Überprüfung der leitenden und programmprägenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf mögliche Stasi-Verwicklungen angekündigt. Diese Anfrage bei der Birthler-Behörde wird derzeit im Hause vorbereitet. Die Zuschauer und die Hörer der RBB-Programme in Berlin und Brandenburg sollen sicher sein, dass die journalistische Integrität im RBB gewährleistet ist.
Den RBB betrifft insbesondere das Kapitel über den SFB, aus dem der RBB durch Fusion mit dem ORB hervorgegangen ist. Die in der Studie vorgestellten SFB-Vorgänge, vor allem die auf die Redaktion des politischen Magazins „Kontraste“ zielenden Stasi-Aktivitäten, waren seinerzeit alle im SFB bekannt, sind dort geprüft und, soweit erforderlich, durch Maßnahmen abgeschlossen worden. Für den ORB enthält die Studie keine Aussagen, da sie sich nur auf die Zeit bis zum Ende der DDR bezieht. Der ORB ist erst 1992 gegründet worden.
Für den RBB ergibt sich aus der Studie kein Anlass für weitere Maßnahmen. Intendantin Dagmar Reim hat jedoch kurz nach ihrem Amtsantritt im Jahr 2003 eine Überprüfung der leitenden und programmprägenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf mögliche Stasi-Verwicklungen angekündigt. Diese Anfrage bei der Birthler-Behörde wird derzeit im Hause vorbereitet. Die Zuschauer und die Hörer der RBB-Programme in Berlin und Brandenburg sollen sicher sein, dass die journalistische Integrität im RBB gewährleistet ist.