Presseinformation 224/2006 vom 01.11.2006 - Digitales Antennen-Fernsehen für weitere Regionen Brandenburgs


Im Dezember 2006 wird das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) auch in den Regionen Cottbus und Frankfurt (Oder) eingeführt. Bis zum Jahresende 2006 kann dann nahezu die gesamte Region Berlin und Brandenburg über DVB-T Fernsehprogramme in bester Bild- und Tonqualität empfangen. Statt bisher drei analogen stehen den Nutzern beim „ÜberallFernsehen“ künftig zehn digitale Programme zur Verfügung.

Nur etwa zwei Prozent der Haushalte in Brandenburg nutzen noch den Empfang auf analog-terrestrischem Weg, der Großteil davon in den Ballungsräumen um Cottbus und Frankfurt. Die Sender Calau (für Cottbus) und Boossen (für Frankfurt (Oder)) werden am 12. Dezember von analoger auf digitale Ausstrahlung umgestellt.

Am 31. Dezember 2006 endet die analoge Fernsehverbreitung auch im nördlichen und nordwestlichen Brandenburg. Zuschauerinnen und Zuschauer dort werden über Satellit und Kabel versorgt. An den nördlichen Landesgrenzen können sie außerdem das vom NDR ausgestrahlte DVB-T-Angebot mit dem rbb Fernsehen empfangen.

Ausführliche Informationen in den Programmen des RBB
Über die Veränderungen berichtet der RBB ab Mitte November ausführlich in seinen Fernseh- und Radiosendungen. Außerdem informieren eingeblendete Laufschriften die Zuschauerinnen und Zuschauer in den betreffenden Landesteilen. Weitere Details bieten der rbbtext, die Internet-Seiten rbb-online.de und www.ueberallfernsehen.de sowie der Fachhandel.

Zum DVB-T-Empfang benötigt der Nutzer eine Antenne und eine so genannte SetTop-Box. Dach- und Zimmerantennen können in der Regel weiter verwendet werden. Der Handel bietet auch Fernsehgeräte und PCs mit integriertem Decoder an.