Presseinformation 012/2006 vom 20.01.2006 - „Hier spricht Berlin. 75 Jahre Haus des Rundfunks – 75 Jahre Radiogeschichte“
Das Haus des Rundfunks (HdR), ein Symbol deutscher Rundfunkgeschichte, wird 75 Jahre alt: Ob Weimarer Republik und Nationalsozialismus, Nachkriegswirren und Kalter Krieg, Teilung und Wiedervereinigung Berlins – seit seiner Eröffnung am 22. Januar 1931 hat das HdR an der Berliner Masurenallee viel gesehen. Das historische Gebäude nutzt heute der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Er produziert hier vier seiner sieben Radioprogramme. Mit dem Film „Das Haus des Rundfunks“ (23.01., 22.15 Uhr, rbb Fernsehen) und weiteren Sendungen erinnert der RBB an die Geschichte seines traditionsreichen Hauses.
Außerdem eröffnet am Samstag, 21. Januar, eine Ausstellung im einzigartigen Bau des Architekten Hans Poelzig (1869-1936). Auf 400 qm zeigt sie im Lichthof des denkmalgeschützten Gebäudes Fotos, Dokumente und seltene Exponate: Das Deutsche Rundfunk-Museum stellte ein historisches Mikrofon der regionalen Rundfunkgesellschaft „Berliner Funk-Stunde“ zur Verfügung, das Bundespräsidialamt Originalölgemälde von Hans Poelzig. Aus dem Fundus von STUDIO BABELSBERG stammen „Wohnzimmerecken“ mit Möbeln und Rundfunkgeräten aus den 30er und 50er Jahren. In den fünf Bereichen der Ausstellung erfahren Besucherinnen und Besucher, wie sich die politische Situation Deutschlands im HdR und in den dort gesendeten Programmen niederschlug – von der Weimarer Republik bis zum vereinten Deutschland, von der Berliner Funk-Stunde bis zu den RBB-Programmen radioBerlin 88,8, Inforadio, Kulturradio und Radiomultikulti. Auch in Originaltönen und Filmausschnitten wird Geschichte und Gegenwart des Funkhauses lebendig. Die Ausstellung ist bis 2. April täglich 10 bis 18 Uhr zu sehen (Eintritt frei).
Sonderführungen „75 Jahre Haus des Rundfunks“
Begleitend zur Ausstellung „Hier spricht Berlin. 75 Jahre Haus des Rundfunks - 75 Jahre Rundfunkgeschichte“ bietet der RBB Sonderführungen an. Informiert wird über die Architektur und Geschichte des Hauses, angefangen von der Grundsteinlegung über die verschiedenen historischen Zeitabschnitte bis heute. Neben der Ausstellung werden Produktionsorte und Sendestudios im Haus des Rundfunks besichtigt. Dazu gehören die Sendesäle, der Hörspielkomplex, das Schallarchiv und die sowjetischen/kyrillischen Graffiti in den Innenhöfen.
Vom 25. Januar bis 30. März 2006 finden die Sonderführungen jeweils donnerstags um 16 Uhr statt.
Telefonische Voranmeldung unter Tel. (030) 3031 1124 (werktags)
ist erforderlich! Der Eintritt ist frei.
Treffpunkt für die Führungen: RBB - Haus des Rundfunks/Lichthof,
Masurenallee 8-14, 14057 Berlin Charlottenburg.
(Fahrverbindung: Bushaltestelle „Haus des Rundfunks“)
Weitere Informationen im Internet unter
www.rbb-online.de/haus-des-rundfunks
Liebe Kolleginnen und Kollegen der Presse,
eine ausführliche Pressemappe mit einer Chronik der Geschichte des HdR finden Sie elektronisch im Presseportal unter
www.rbb-online.de/presse (Pressemappen).
Honorarfreie Pressefotos stehen unter www.ard-foto.de zur Verfügung.
Gern vermitteln wir Ihnen Zeitzeugen als Interviewpartner.
Pressekontakt: RBB, Presse & Information, Claudia Korte-Hempel, Telefon (030) 3031 1206.