Presseinformation 008/2006 vom 13.01.2006 - „Hier spricht Berlin. 75 Jahre Haus des Rundfunks – 75 Jahre Radiogeschichte“


Das Haus des Rundfunks (HdR) ist ein Symbol deutscher Rundfunkgeschichte: Ob Weimarer Republik und Nationalsozialismus, Nachkriegswirren und Kalter Krieg, Teilung und Wiedervereinigung Berlins – seit seiner Eröffnung am 22. Januar 1931 hat das HdR an der Berliner Masurenallee (Masurenallee 8-14, 14057 Berlin) viel gesehen. Das historische Gebäude wird heute vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) genutzt. Nicht nur mit Radio- und Fernsehsendungen erinnert der Sender an die Geschichte seines traditionsreichen Hauses. Zum Jubiläum eröffnet am 21. Januar eine Ausstellung im einzigartigen Bau des Architekten Hans Poelzig (1869-1936). Bis zum 2. April lädt der RBB Interessierte ein, die Geschichte des HdR am Originalort kennen zu lernen.

Geschichte in Fotos, Dokumenten, Originaltönen und Filmsequenzen

Die Ausstellung im Lichthof des Gebäudes zeigt Fotos und Dokumente und macht Geschichte und Gegenwart des Funkhauses in Originaltönen und Filmausschnitten lebendig. In fünf Bereichen erfahren Besucherinnen und Besucher, wie sich die politische Situation Deutschlands im HdR und in den dort gesendeten Programmen niederschlug – von der Weimarer Republik bis zum vereinten Deutschland, von der Berliner Funk-Stunde bis zu den RBB-Programmen radioBerlin 88,8, Kulturradio, Radiomultikulti und Inforadio. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. (Der Eintritt ist frei.)
Begleitend zur Ausstellung bietet der RBB Sonderführungen an.

Liebe PressekollegInnen,
ausführlich informieren wir Sie bei unserer Pressekonferenz am 16. Januar (13 Uhr). Die Einladung ist Ihnen bereits zugegangen.