Presseinformation 112/2006 vom 03.07.2006 - Intendantin Dagmar Reim besucht Kinderhospiz SONNENHOF


Die Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg, Dagmar Reim, besucht in Begleitung des Sandmännchens am

Freitag, 14. Juli 2006, 10.00 Uhr,
das Kinderhospiz SONNENHOF,
Wilhelm-Wolff-Straße 36, Berlin-Pankow.

Die Björn-Schulz-Stiftung engagiert sich für Familien mit einem schwer- oder unheilbar kranken Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen in Berlin und Brandenburg und auch bundesweit. 2002 eröffnete sie das Kinderhospiz SONNENHOF. Die Arbeit der Stiftung ist regelmäßig Thema in den Programmen des RBB.

Seit Jahren setzt sich Dagmar Reim für die Kinderhospizarbeit in Deutschland ein. Sie war unter anderem während Ihrer Tätigkeit beim NDR aktiv an der Gründung eines Kinderhospizes in Hamburg beteiligt. „Ich bin von der Arbeit, die hier im Berliner Kinderhospiz SONNENHOF geleistet wird, sehr beeindruckt und unterstütze gern das außergewöhnliche Engagement für die betroffenen Familien in unserer Region“, so Dagmar Reim.

Der SONNENHOF gehört zu den ersten Kinderhospizen in der Bundesrepublik Deutschland, die dortige Arbeit ist auf jahrzehntelanger Erfahrung aufgebaut. Zwölf schwer- oder unheilbar kranke Patienten sowie deren Familien werden hier betreut. Mehr als 160 Familien unterstützt die Stiftung auch zuhause durch ehrenamtliche Familienbegleiter.

„Die Hilfe für die Familien im SONNENHOF ist nur durch die großartige Spendenbereitschaft vieler Berliner und Brandenburger Bürger möglich. Deshalb sind wir sehr dankbar, wenn in den Medien auf die existenzielle Situation von Eltern mit schwerkranken Kindern in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht wird. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig“, beschreibt Jürgen Schulz, Gründer des Kinderhospizes und Vorstand der Björn-Schulz-Stiftung, die alltäglichen Schwierigkeiten dieser einzigartigen Arbeit.

„Sterbenszeit ist auch Lebenszeit“
Im SONNENHOF wird die verbleibende Zeit der Kinder so angenehm wie möglich gestaltet. „Hier wird viel gelacht, denn Sterbenszeit ist auch Lebenszeit. Die Kinder lehren uns immer wieder, den Tag mit Freude zu erleben“, erklärt Schulz. Dagmar Reim wird deshalb bei ihrem Besuch vom Sandmännchen begleitet – und die Kinder freuen sich schon sehr.

Die Björn-Schulz-Stiftung ist nach einem kleinen Jungen, der 1982 mit sieben Jahren an Leukämie verstarb, benannt. Sie handelt nach dem Prinzip: Wenn ein Kind so schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen. Daraus entstanden verschiedene Projekte, beispielsweise ein Nachsorgehaus an der Nordsee, die Ausbildung und der Einsatz von ehrenamtlichen Familienbegleitern, das Kinderhospiz SONNENHOF sowie eine Akademie zur Weiterbildung von Mitarbeitern der Bereiche Gesundheit und Soziales. Die Arbeit der Stiftung wird fast ausschließlich aus Spenden finanziert.

Kontakt für Fotoanfragen:
Björn-Schulz-Stiftung, Frauke Frodl,
Tel.: 030/398 998 43,
E-Mail: frauke.frodl@bjoern-schulz-stiftung.de