Berliner Mauerbau (Quelle: dpa)

Presseinformation Nr. 136/2006 vom 07.08.2006 - RBB-GERNSEHABEND zum 45. Jahrestag des Mauerbaus: Neue Filme über das Lebensgefühl in „Ost-Berlin“ und den Alltag in einem thüringischen Dorf im Sperrgebiet


Zum 45. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer am 13. August zeigt das rbb Fernsehen am Samstag, 12. August, ab 20.15 Uhr den GERNSEHABEND „Die Berliner Mauer“, bei dem auch eine Neuproduktion Premiere hat.

• Um 20.15 Uhr zeigt die 1961 entstandene Dokumentation
„Die Mauer“ die Situation an verschiedenen Stellen der Grenzanlage und berichtet über die ersten Reaktionen in Ost und West.
• Der Film „Die Insel West-Berlin“, um 21.00 Uhr, schildert Alltag und Lebensgefühl in der eingeschlossenen Stadt und zeigt, welche Probleme mit der „Insellage“ verbunden waren.
• Die 1986 für das Bildungsprogramm des DDR-Fernsehens entstandene Produktion „Der 13. August 1961“ (um 22.05 Uhr) macht die Position der DDR-Propaganda deutlich und berichtet über die Grenzsicherung am Tag des Mauerbaus und in der Zeit danach.
• Seine Erstausstrahlung erlebt der Film „Ost-Berlin – Hauptstadt mit Mauer“ (22.25 Uhr) von Dagmar Wittmers und Jens Rübsam. Er erzählt vom Lebensgefühl und vom Alltag im östlichen Teil der Stadt. Sieben Berlinerinnen und Berliner erinnern sich an ein Leben, das anders war als das in der übrigen DDR.
• In „Wo war eigentlich die Mauer?“, um 23.10 Uhr, verfolgt Autor Gerhard Horstmeier die Spuren der fast gänzlich verschwundenen Berliner Mauer.
• Zum Abschluss des Themenabends schildern Zeitzeugen im Film „Danach war alles anders“ (23.40 Uhr) ganz persönliche Erinnerungen an den 13. August 1961 – darunter Flüchtlingsschicksale und Liebesgeschichten.

Die zweite RBB-Neuproduktion zu diesem Thema hat am Montag,
14. August, 22.15 Uhr, Fernsehpremiere: Der Film „Es gab kein Niemandsland - Ein Dorf im Sperrgebiet“ berichtet über die kleine Gemeinde Großburschla an der thüringisch-hessischen Grenze. Sie war über 28 Jahre Kriegsschauplatz – auch wenn kein Schuss fiel. Fast vollständig waren die Menschen hier von den „Grenzsicherungsanlagen“ eingeschlossen. Der hessische Nachbarort Heldra wurde unerreichbar, auch die fünf Kilometer tiefe Sperrzone auf der Ostseite konnte nur mit Sondergenehmigung betreten werden.

Der Filmemacher Hans Sparschuh zeigt eindrucksvoll, wie die leidvollen Erfahrungen des Lebens im Sperrgebiet die Menschen von Großburschla bis heute berühren (Erstausstrahlung).

Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm „Wie aus heiterem Himmel“ am Donnerstag, 17. August, 22.45 Uhr, rekonstruiert den Schülerprotest einer 12. Klasse aus Anklam (Mecklenburg) gegen den Bau der Berliner Mauer und verfolgt elf Lebenswege von dem Ereignis bis in die Gegenwart.


Honorarfreie Pressefotos zu den Fernsehsendungen unter
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Liebe Kolleginnen und Kollegen der Presse, gern schicken wir Ihnen eine DVD der Neuproduktionen „Ost-Berlin“ bzw. „Es gab kein Niemandsland – Ein Dorf im Sperrgebiet“ zu, vermitteln Gespräche mit Zeitzeugen und Filmautoren.
Pressekontakt: Claudia Korte-Hempel, Tel.: 030 – 97993 - 12106