
Presseinformation Nr. 125/2006 vom 20.07.2006 - RBB lehnt Namensänderung für Radiomultikulti ab
Die stellvertretende Intendantin des RBB, die Hörfunkdirektorin Hannelore Steer, hat heute das Schreiben von Innenminister Schönbohm beantwortet. Sie verweist darauf, dass eine Namensänderung für Radiomultikulti nicht auf der Prioritätenliste steht. Es handele sich um eine erfolgreich eingeführte Radiomarke, deren publizistischer Wert sich nicht am Markennamen messen lasse.
Steer unterstreicht, „dass die gesellschaftliche Debatte nunmehr das nachvollzieht, was sich bei uns bereits seit Jahren in der programmlichen Wirklichkeit ausdrückt: Integration braucht auch einen gemeinsamen Begegnungsraum“. Aus diesem Grund sendet Radiomultikulti täglich elf Stunden (von 06.00 Uhr bis 17.00 Uhr) in deutscher Sprache. Ziel der Sendungen in Fremdsprachen sei es, Menschen mit Migrationshintergrund an diesen Begegnungsraum heranzuführen.
Der RBB versteht es im Übrigen als Wertschätzung von Radiomultikulti, wenn der brandenburgische Innenminister ihm eine wichtige Rolle bei der Ausgestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens mit Migranten und Zuwanderern in Berlin und Brandenburg zuweist.
Der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm hatte in einem Schreiben an die Intendantin des RBB vorgeschlagen, Radiomultikulti in „Radio Integration“ oder „Radio Schwarz-Rot-Gold“ umzutaufen. Damit solle der RBB einen verstärkten Beitrag zur Integration leisten und dem Scheitern der multikulturellen Beliebigkeit Rechnung tragen.
Steer unterstreicht, „dass die gesellschaftliche Debatte nunmehr das nachvollzieht, was sich bei uns bereits seit Jahren in der programmlichen Wirklichkeit ausdrückt: Integration braucht auch einen gemeinsamen Begegnungsraum“. Aus diesem Grund sendet Radiomultikulti täglich elf Stunden (von 06.00 Uhr bis 17.00 Uhr) in deutscher Sprache. Ziel der Sendungen in Fremdsprachen sei es, Menschen mit Migrationshintergrund an diesen Begegnungsraum heranzuführen.
Der RBB versteht es im Übrigen als Wertschätzung von Radiomultikulti, wenn der brandenburgische Innenminister ihm eine wichtige Rolle bei der Ausgestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens mit Migranten und Zuwanderern in Berlin und Brandenburg zuweist.
Der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm hatte in einem Schreiben an die Intendantin des RBB vorgeschlagen, Radiomultikulti in „Radio Integration“ oder „Radio Schwarz-Rot-Gold“ umzutaufen. Damit solle der RBB einen verstärkten Beitrag zur Integration leisten und dem Scheitern der multikulturellen Beliebigkeit Rechnung tragen.