Presseinformation 087/2006 vom 29.05.2006 - Wer erinnert sich an das Haus des Rundfunks?
Ob Weimarer Republik und Nationalsozialismus, Nachkriegswirren und Kalter Krieg, Teilung und Wiedervereinigung Berlins: Seit seiner Eröffnung am 22. Januar 1931 hat das Haus des Rundfunks (HdR) einiges gesehen – so wie viele seiner ehemaligen Mitarbeiter. Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sucht im Jubiläumsjahr Zeitzeugen, die sich an ihre Arbeit im Funkhaus an der Berliner Masurenallee erinnern.
Gesucht werden Zeitzeugen aus allen Epochen der Rundfunkgeschichte –aus der Zeit der Reichsrundfunkgesellschaft und des Berliner Rundfunks als auch aus den Tagen des Sender Freies Berlin (SFB). Und auch Erinnerungsstücke wie Fotos, Film- oder Tondokumente sind willkommen. Zeitzeugen können sich unter
Telefon: 030-97 99 33 35 00 oder E-Mail: feature@rbb-online.de mit der Featureabteilung vom Kulturradio des RBB in Verbindung setzen.
Hier spricht Berlin
Das technisch fortschrittliche und ausgefeilte Haus des Rundfunks von Hans Poelzig ist ein Meilenstein der Rundfunkarchitektur. 1933 wurde das HdR zur Zentrale der nationalsozialistischen Radiopropaganda. Anfang Mai 1945 übernahmen die Sowjets das Haus des Rundfunks. Schon am 13. Mai 1945 ging der „Berliner Rundfunk” auf Sendung. Auch zur Zeit der Berlin-Blockade und der Teilung der Stadt blieb er eine sowjetische Insel in West-Berlin. Erst 1956 verließ die letzte sowjetische Wachmannschaft das Gebäude an der Masurenallee. Seit 1957 wurde das Haus des Rundfunks vom Sender Freies Berlin genutzt. Heute produziert hier der RBB vier seiner sieben Radioprogramme: Kulturradio, radioBerlin 88,8, Inforadio und Radiomultikulti.
Fotos vom Haus des Rundfunks können Sie honorarfrei unter
www.ard-foto.de herunterladen.
Gesucht werden Zeitzeugen aus allen Epochen der Rundfunkgeschichte –aus der Zeit der Reichsrundfunkgesellschaft und des Berliner Rundfunks als auch aus den Tagen des Sender Freies Berlin (SFB). Und auch Erinnerungsstücke wie Fotos, Film- oder Tondokumente sind willkommen. Zeitzeugen können sich unter
Telefon: 030-97 99 33 35 00 oder E-Mail: feature@rbb-online.de mit der Featureabteilung vom Kulturradio des RBB in Verbindung setzen.
Hier spricht Berlin
Das technisch fortschrittliche und ausgefeilte Haus des Rundfunks von Hans Poelzig ist ein Meilenstein der Rundfunkarchitektur. 1933 wurde das HdR zur Zentrale der nationalsozialistischen Radiopropaganda. Anfang Mai 1945 übernahmen die Sowjets das Haus des Rundfunks. Schon am 13. Mai 1945 ging der „Berliner Rundfunk” auf Sendung. Auch zur Zeit der Berlin-Blockade und der Teilung der Stadt blieb er eine sowjetische Insel in West-Berlin. Erst 1956 verließ die letzte sowjetische Wachmannschaft das Gebäude an der Masurenallee. Seit 1957 wurde das Haus des Rundfunks vom Sender Freies Berlin genutzt. Heute produziert hier der RBB vier seiner sieben Radioprogramme: Kulturradio, radioBerlin 88,8, Inforadio und Radiomultikulti.
Fotos vom Haus des Rundfunks können Sie honorarfrei unter
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