Presseinformation 057/2007 vom 02.03.2007 - Historischer Zweiteiler „Die Flucht“ – eines von 23 geförderten Filmprojekten
Berlin/Potsdam – Am kommenden Sonntag, dem 4. März 2007, startet im Ersten der Zweiteiler „Die Flucht“. Das historische Drama ist eines von 23 Projekten, die seit 2005, seit der Beteiligung des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) an der regionalen Filmförderung, von RBB und Medienboard mit insgesamt rund 3,51 Mio. Euro gemeinsam unterstützt wurden.
Die Zusammenarbeit von Medienboard und RBB ist ein großer Gewinn für den Filmstandort. Gemeinsam wurden bereits zahlreiche erfolgreiche Kino- und Fernsehproduktionen gefördert. Darunter sind auch die beiden Berlinale-Teilnehmer von 2007: Bettina Blümners Dokumentarfilm Prinzessinnenbad“ (Perspektive Deutsches Kino), die RBB-/ARTE-Koproduktion gewann bei der Berlinale den unabhängigen Jurypreis „Dialoge en perspective“, und Johannes Schmids Kinderfilm „Blöde Mütze“ (Generation Kplus).
Seit 2005 beteiligt sich der RBB mit jährlich 1,5 Mio. Euro an der Filmförderung für Berlin-Brandenburg. Die Entscheidung über die Vergabe der gemeinsamen Mittel wird einvernehmlich zwischen RBB und Medienboard getroffen und fließt Produktionen zu, die einen besonderen Bezug zur Hauptstadt und zum Land Brandenburg haben.
Neue Förder-Projekte: Filme mit Heino Ferch, Martina Gedeck und Katharina Wackernagel
Zuletzt erhielten drei Projekte Fördermittel in Höhe von 830.000 Euro: In der Beziehungskomödie „Meine schöne Bescherung“ von Regisseurin Vanessa Jopp („Komm näher“) mit Heino Ferch, Martina Gedeck, Jasmin Tabatabai, Meret Becker und Alexandra Neldel geht es Weihnachten hoch her, bis am Ende alle eine versöhnliche Bescherung erwartet (Produktion: X Filme Creative Pool, 500.000 Euro).
Katharina Wackernagel und Armin Rohde spielen die Hauptrollen in dem Kinderfilm „Morphus“ (Regie: Karola Hattop): Nachdem der 10-jährige Nicki ohne sein Wissen die geheimnisvollen „Morphus“-Noten auf seiner Trompete spielt, fällt das gesamte Ferienhotel in tiefen Schlaf. Nur er kann die Gäste gegen einen gemeinen Dieb verteidigen und wieder aufwecken (Produktion: Provobis Film GmbH, 250.000 Euro).
„Kinder wie die Zeit vergeht“ ist die dritte und abschließende Dokumentation in Thomas Heises Trilogie nach “Stau –Jetzt geht’s los“ (1992) und „Neustadt Stau – der Stand der Dinge“ (2000). 15 Jahre nach seinem ersten Besuch fährt er wieder nach Halle-Neustadt, eine der größten und dichtest besiedelten Trabantenstädte der ehemaligen DDR, um den Gefühlsstau der deutschen Einheit zu dokumentieren (Produktion: ma.ja.de Filmproduktions GmbH, 80.000 Euro).
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