Presseinformation 096/2007 vom 26.04.2007 - rbb spielt oft und gern deutschsprachige Musik

Die Hörfunkdirektorin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Hannelore Steer hat die Kritik der SPD-Medienpolitikerin Monika Griefahn zurückgewiesen, dass deutsche Interpreten im Radio kaum gespielt werden. „Diese Behauptung ist grundfalsch“, sagte Hannelore Steer. Gerade Radioeins vom rbb engagiere sich im Programm und in öffentlichen Konzerten überdurchschnittlich für deutsche bzw. deutschsprachige Künstler, wofür es bereits 2003 mit dem wichtigsten deutschen Musikpreis „ECHO für die beste Medialeistung“ ausgezeichnet wurde. Das Jugendradio Fritz spiele im Tagesprogramm mehr als 25 Prozent deutschsprachige Musik.

Auch Griefahns Beispiel, dass der deutsche Vertreter beim Eurovision Song Contest, Roger Cicero, im Radio „kaum gespielt“ werde, sei nicht richtig. radioBerlin 88,8 habe ein exklusives Konzert mit ihm komplett live übertragen. Im normalen Programm von radioBerlin 88,8 und bei Antenne Brandenburg sei Roger Cicero in den letzten neun Monaten zu rund 400 Einsätzen gekommen. „Wir können Frau Griefahn nur freundlich unsere Programme zum täglichen Genuss empfehlen“, sagte Hannelore Steer.