
Presseinformation 013a/2008 vom 28.04.2008 - „60 x Deutschland – Die Jahresschau“
„60 x Deutschland – Die Jahresschau“ heißt ein multimediales Projekt, mit dem die ARD auf besondere Weise 60 Jahre deutscher Geschichte dokumentieren möchte. Anlass ist die Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR im Jahr 1949. Moderiert von Sandra Maischberger, erzählen die
60 filmischen, 15-minütigen Kalenderblätter, was die Deutschen in West und Ost über 60 Jahre bewegte. Die wichtigen Ereignisse und Entwicklungen der Jahre 1949 bis heute illustrieren konkrete, lebendige Erinnerungen von Zeitzeugen. Eine deutsche Chronik im Nachrichtenformat - kurzweilig, kompakt, informativ und unterhaltsam.
„Das Reizvolle an diesem Projekt ist, dass es eben kein ‚schneller Fernsehritt’ durch 60 Jahre Geschichte wird. Jedem Jahr eine Viertelstunde zu widmen, das schafft den nötigen Tiefgang. Das erlaubt den ‚zweiten Blick’ über politische Schlagzeilen hinaus. Auch ‚60 x Deutschland’ wird informativ und unterhaltsam. So, wie gutes Fernsehen sein soll“, sagt ARD-Chefredakteur Thomas Baumann.
Das Projekt entsteht auf Initiative und unter Federführung des rbb. Partner des multimedialen Vorhabens sind der NDR, der WDR und Phoenix. Auch DW-TV ist dabei und sorgt für eine weltweite Ausstrahlung der 60-teiligen Reihe – unter anderem in arabischer Sprache. Moderiert wird die TV-Reihe, die den Kern des Projektes bildet, von Sandra Maischberger: „Mich überzeugt an dem Konzept vor allem der deutsch-deutsche Ansatz. West- und Ostperspektive werden dokumentarisch verknüpft, und so entsteht ein zeitgemäßes Gesamtbild“, so die Moderatorin.
Voraussichtlich ab Februar 2009 im Ersten
Neben der TV-Reihe, die ab Februar 2009 voraussichtlich im Spätprogramm des Ersten, auf Phoenix und in den dritten Programmen zu sehen ist, wird es auch Hörfunkfassungen von „60 x Deutschland“ geben, die der rbb für die eigenen Radioprogramme und den ARD-Hörfunk produziert. Ein umfangreicher Online-Auftritt, der in Zusammenarbeit mit tagesschau.de entsteht, soll vertiefende Inhalte liefern und zu Diskussion und Weiterbeschäftigung einladen. Darüber hinaus ist ein Begleitbuch geplant.
Projektleiter Johannes Unger, beim rbb zuständig für Dokumentation und Zeitgeschehen: „Wir wollen mit diesem multimedialen Angebot bei möglichst vielen Menschen ein Interesse an der deutsch-deutschen Geschichte anregen.“ Aus diesem Grund beteiligt sich auch die Bundeszentrale für politische Bildung als Partner für die Bildungsarbeit an dem Vorhaben.
Diese aufwendige Produktion lohnt sich, so rbb-Chefredakteurin Claudia Nothelle, ab 1. Mai neue Fernsehdirektorin des Senders: „Wir freuen uns, dass der rbb mit der Initiative für diese große Projekt eine seiner Stärken in die ARD einbringen kann, und wir freuen uns, dass so wichtige Partner mitgezogen haben.“
Kontakt: rbb-Presseteam, Tel. (030) 97993-12 101 bis -12 103.
Weitere Informationen unter www.rbb-online.de.