Eckhard (rechts), mit seiner Familie im Jahr 1989. (Quelle: rbb/PROGRESS Film-Verleih)

Presseinformation 013/2008 vom 04.02.2008 - „Das Ende der unendlichen Geschichte“ auf der Berlinale 2008


70 Kilometer Film, Material für 2.570 Minuten: „Die Kinder von Golzow“ ist die älteste Langzeitdokumentation der Filmgeschichte. 1961 kurz nach dem Mauerbau begonnen, erlebt sie bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2008 ihr Finale. „Das Ende der unendlichen Geschichte“ nannten Barbara und Winfried Junge das Schlusskapitel ihres Lebenswerkes. In nicht weniger als vier Teilen erzählen sie die Lebensläufe von zehn Golzowern, die 1961 in dem Oderbruchdorf eingeschult wurden.
„Wir haben die verdienstvollen Produktionen gerne über viele Jahre als Koproduktionspartner begleitet“, sagt Rosemarie Wintgen, die Leiterin des rbb-Filmressorts. „In den authentischen Porträts werden Lebenswirklichkeiten über zwei Gesellschaftsordnungen verfolgt. Und die außergewöhnlich hohe Resonanz über Jahre zeigt, dass das Zuschauerinteresse nicht nachlässt.“
Zur Berlinale 2008 lief der abschließende Zweiteiler „Und wenn sie nicht gestorben sind – dann leben sie noch heute“ erstmals am 10. Februar als Special Screening im Rahmen des Internationalen Forums.

Als federführender Koproduzent haben der ORB, ab 2003 der rbb das Dokumentarfilmprojekt kontinuierlich begleitet. Aus dem reichen Materialfundus entstanden seit 1995 sieben große Porträts. Auch am opulenten Abschlussfilm ist der rbb maßgeblich beteiligt.

Golzow feiert am 1. April 2008 sein 700jähriges Bestehen. Passend dazu bringt der Progress Film-Verleih das zweiteilige Golzow-Finale ab 3. April ins Kino.

Liebe Pressekolleginnen und –kollegen,
gerne vermitteln wir Interviews mit Barbara und Winfried Junge. Pressefotos stehen unter www.ard-foto.de zur Verfügung.
Kontakt: rbb-Presseteam, Claudia Korte-Hempel,
Telefon (030) 97 99 3-12 101 bis -12 103.