
Presseinformation 085/2008 vom 05.06.2008 - Walter-Serner Preis 2008
Walter-Serner-Preis 2008 ausgeschrieben
Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter-Serner-Preis 2008 aus. Autorinnen und Autoren sind eingeladen, eine unveröffentlichte Kurzgeschichte einzusenden, die „vom Leben in den großen Städten“ erzählt. Der Walter-Serner-Preis ist mit 5.000,00 Euro dotiert und wird Ende November im Literaturhaus Berlin verliehen.
Die Kurzgeschichte, die nicht länger als 7 Seiten ist, bitte senden an: Kulturradio vom rbb, Stichwort: Walter-Serner-Preis, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin. Einsendeschluss ist der
15. September 2008. Der Name des Autors sollte nicht auf dem Manuskript, sondern auf einem beigefügten Blatt vermerkt sein. Die Teilnahme von Mitarbeitern des rbb ist ausgeschlossen.
Den Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten gibt es seit Mitte der 70er Jahre, zunächst ohne Preisgeld und nur vom SFB veranstaltet. Seit 1998 wird er gemeinsam mit dem Literaturhaus Berlin ausgeschrieben. Der Preis unter dem Motto „Vom Leben in den großen Städten“ hat sich in den letzten Jahren als gutes Forum für Debütanten erwiesen. 2007 gewann Susanne Neuffer mit ihrer Geschichte „Sie hören im Anschluss die Nationalhymne“.
Der 1889 in Karlsbad geborene Schriftsteller Walter Serner galt als literarisches Enfant terrible und brillanter sozialer Beobachter. Der Jurist jüdischer Herkunft machte sich vor allem durch seine Kriminalgrotesken einen Namen. Bis 1942 lebte er als Lehrer in Prag, von dort wurde er mit seiner Frau ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Seit dem 20. August 1942 gilt Serner als verschollen.
Kontakt: rbb-Presseteam, Telefon: (030) 97 99 3-12 103.
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