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Presseinformation 113/2009 - Jubiläum: 20 Jahre „OZON“

Das Fernsehmagazin „OZON“ feiert runden Geburtstag:
Am 21. November wird es 20 Jahre alt. Die nächste Ausgabe am kommenden Montag (23. November, 22.05 Uhr) erinnert an die Anfänge: Die erste OZON-Sendung im DDR-Fernsehen hieß „Luft zum Atmen“. Im Wendeherbst 1989 waren die Umweltdaten endlich frei zugänglich. So konnte OZON offen über schlechte Luft und Smoglagen in Städten wie Dresden und Magdeburg berichten. Im Studio in Berlin-Adlershof diskutierten damals auch der Umweltschriftsteller Reimar Gilsenbach und der Potsdamer Ingenieur für Kommunalhygiene, Matthias Platzeck.

OZON etablierte sich als kritisches Umweltmagazin. Nach dem Ende des DFF führte der ORB die mehrfach ausgezeichnete Sendung weiter, heute der rbb.

Tradition schließt Erneuerung ein: Seit rund fünf Jahren präsentiert OZON neben Umwelt- auch Wissenschaftsbeiträge. Ab 2010 gibt es eine weitere Neuerung: Das Magazin OZON verändert sich in eine Feature- und Reportagereihe mit den Titeln „OZON - Die Reportage“ und „OZON - Der Film“, die sich monothematisch Fragen des Umweltschutzes und der Wissenschaft widmet. Weiterhin am Montagabend und in gleicher Häufigkeit ausgestrahlt, bieten die halbstündigen Filme der Redaktion mehr Raum für Hintergrund und die tiefer gehende Behandlung eines Themas. Was bleiben wird, ist die Stärke von „OZON“: kritischer und unabhängiger Journalismus.

OZON am 23. November um 22.05 Uhr
In der Sendung am kommenden Montag geht es u. a. um den Ausbau der Elbe trotz Wassermangel - eine Protestgeschichte. OZON informiert weiter über Bakelit, den ersten Kunststoff der Welt aus dem brandenburgischen Erkner. Und über den endlich eröffneten Mauerpark am Berliner Nordbahnhof. In dem Stück Wildnis mitten in Berlin ist aber immer noch das letzte originale Mauerstück im Regierungsviertel mit dem „Parlament der Bäume“ bedroht.

Kontakt: rbb-Presseteam, Tel. (030) 97993-12 101 und -12 102