
Presseinformation 052/2010 - Christa Wolf liest aus ihrem neuen Buch im Kulturradio vom rbb
Ab 21. Juni liest die Schriftstellerin Christa Wolf im Kulturradio vom rbb aus ihrem neuen Buch „Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“. Die 15 Folgen stehen jeweils montags bis freitags um 14.30 Uhr (Wiederholung um 23.04 Uhr) auf dem Programm. Das Buch erscheint ebenfalls am 21. Juni.
Die Geschichte beginnt im September 1992, als Christa Wolf in Los Angeles, der „Stadt der Engel“, ankommt. Für neun Monate ist sie Scholar des „Getty Center for the History of Art and the Humanities” und lebt mit anderen Stipendiaten im idyllischen Hotel „Ms. Victoria” in Santa Monica. Deutschland und die untergegangene DDR sind geografisch weit weg – und mental doch sehr nah. Die Notizen über ihren Aufenthalt in L.A. bilden den Rahmen für das autobiografische und zugleich fiktive Buch.
Christa Wolf begibt sich auf die Spuren deutscher Emigranten in Kalifornien wie Heinrich und Thomas Mann, Bertolt Brecht, Alfred Döblin und Lion Feuchtwanger, die in den 30er und 40er Jahren hier ein „New Weimar unter Palmen“ bildeten. Sie folgt ihrer eigenen Geschichte, erzählt über die Erfahrung einer existenzielle Krise und setzt sich mit den Widersprüchen ihrer Vergangenheit auseinander. Christa Wolf versucht auch, sich und den Lesern zu erklären, warum sie sich für die DDR entschieden hat, warum sie von diesem Land nicht lassen konnte.
Und da kommt der „Overcoat of Dr. Freud“ ins Spiel, ein mystisches Kleidungsstück, das ihr Trost und Hilfe im Prozess des Erinnerns bedeutet.
Bereits am Sonnabend, 19. Juni, spricht Claus-Ulrich Bielefeld mit Christa Wolf über ihr neues Buch - im Kulturtermin von 19.04 bis 19.30 Uhr.
Honorarfreie Pressefotos finden Sie unter www.ard-foto.de.
Kontakt:
rbb-Presseteam, Telefon: (030) 97 99 3-12 101 und -12 102.
Die Geschichte beginnt im September 1992, als Christa Wolf in Los Angeles, der „Stadt der Engel“, ankommt. Für neun Monate ist sie Scholar des „Getty Center for the History of Art and the Humanities” und lebt mit anderen Stipendiaten im idyllischen Hotel „Ms. Victoria” in Santa Monica. Deutschland und die untergegangene DDR sind geografisch weit weg – und mental doch sehr nah. Die Notizen über ihren Aufenthalt in L.A. bilden den Rahmen für das autobiografische und zugleich fiktive Buch.
Christa Wolf begibt sich auf die Spuren deutscher Emigranten in Kalifornien wie Heinrich und Thomas Mann, Bertolt Brecht, Alfred Döblin und Lion Feuchtwanger, die in den 30er und 40er Jahren hier ein „New Weimar unter Palmen“ bildeten. Sie folgt ihrer eigenen Geschichte, erzählt über die Erfahrung einer existenzielle Krise und setzt sich mit den Widersprüchen ihrer Vergangenheit auseinander. Christa Wolf versucht auch, sich und den Lesern zu erklären, warum sie sich für die DDR entschieden hat, warum sie von diesem Land nicht lassen konnte.
Und da kommt der „Overcoat of Dr. Freud“ ins Spiel, ein mystisches Kleidungsstück, das ihr Trost und Hilfe im Prozess des Erinnerns bedeutet.
Bereits am Sonnabend, 19. Juni, spricht Claus-Ulrich Bielefeld mit Christa Wolf über ihr neues Buch - im Kulturtermin von 19.04 bis 19.30 Uhr.
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