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'Eine blonde Provinz' - Der Jude Zwi Steinitz, einziger Überlebender seiner Familie, kommt zum ersten Mal nach dem Krieg zur Gedenkstätte Belzec (Polen), um seiner ermordeten Eltern zu gedenken. Bild: rbb/Maciej Kuszela

Presseinformation 057/2010

Deutsch-Polnischer Journalistenpreis 2010 für "Eine blonde Provinz"

Die rbb/ARTE-Produktion „Eine blonde Provinz – Polen und der deutsche Rassenwahn“ von Jacek Kubiak und Klaus Salge wurde am 8. Juni in Dresden mit dem Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2010 in der Kategorie Fernsehen ausgezeichnet. Hörfunk-Preisträgerin wurde Andra Joeckle von Deutschlandradio Kultur für ihren Beitrag „Krakau mit Händen und Füßen“. Der Presse-Preis ging an „Dziki zachód Uznam“ („Der Wilde Westen Usedom“) von Adam Zadworny von der Gazeta Wyborcza Szczecin. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 3. Deutsch-Polnischen Medientage statt.
„Eine blonde Provinz“ dokumentiert, wie während der Nazizeit im besetzten Polen in der „blonden Provinz“, wie sie Heinrich Himmler nannte, im Warthegau, „germanische Herrenmenschen gezüchtet“ werden sollten. Hunderttausende Polen und Juden wurden vertrieben oder getötet, um „Volksdeutschen“ Platz zu schaffen.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis prämiert zum 13. Mal herausragende Beiträge über das jeweilige Nachbarland. Den Preis stiften die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, der Freistaat Sachsen, die Wojewodschaften Lebuser Land, Niederschlesien und Westpommern sowie die Robert Bosch Stiftung und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Mit 207 Einsendungen erreichte der Wettbewerb 2010 den bisherigen Teilnehmerrekord.

Aktuelle Pressefotos stehen unter www.ard-foto.de zur Verfügung.
Kontakt:
rbb-Presseteam, Telefon: (030) 97 99 3-12 101 und - 102
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9. Juni 2010

Stand vom 09.06.2010

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 09.06.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.