
Presseinformationen 024/2010 - Grimme-Preis für den Dokumentarfilm „Eisenfresser“
„Eisenfresser“ nennt man die Menschen, die in Chittagong (Bangladesch) mit primitivsten Werkzeugen von Hand Schiffswracks demontieren. Über acht Kilometer erstreckt sich diese riesige Abwrackstätte. Ein Heer von Arbeitern zerlegt hier ausgemusterte Ozeanriesen und verwertet das wieder gewonnene Material.
Ihre schwere Arbeit, den Alltag mit Sorgen und Freuden dokumentiert der bengalische Regisseur Shaheen Dill-Riaz hautnah. Seine „poetische Kamera“ ermögliche einen „genauen Blick auf die Konsequenzen unserer Wohlstandsgesellschaft, die ihre Problemfälle in andere Länder auslagert“, heißt es in der Begründung der Jury. Das Wort Wohlstandsmüll sei „eine ziemlich brutale Verharmlosung dessen, was wir den Menschen in Bangladesch zumuten“.
Shaheen Dill-Riaz studierte an der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF). Er lebt in Berlin.
Für Rückfragen:
Rundfunk Berlin-Brandenburg, Presse & Information,
Telefon (030) 97993-12101 und -12102
Ihre schwere Arbeit, den Alltag mit Sorgen und Freuden dokumentiert der bengalische Regisseur Shaheen Dill-Riaz hautnah. Seine „poetische Kamera“ ermögliche einen „genauen Blick auf die Konsequenzen unserer Wohlstandsgesellschaft, die ihre Problemfälle in andere Länder auslagert“, heißt es in der Begründung der Jury. Das Wort Wohlstandsmüll sei „eine ziemlich brutale Verharmlosung dessen, was wir den Menschen in Bangladesch zumuten“.
Shaheen Dill-Riaz studierte an der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF). Er lebt in Berlin.
Für Rückfragen:
Rundfunk Berlin-Brandenburg, Presse & Information,
Telefon (030) 97993-12101 und -12102