
Presseinformation 035/2010 - rbb-Team reist für vierteilige Reportage „Immer ostwärts“ - Von Berlin nach Wladiwostok
Was für eine Strecke! 12.000 Kilometer von Berlin nach Wladiwostok. „Immer ostwärts“ - diesen Titel trägt ein neues multimediales Programmprojekt des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Die Dreharbeiten für die vierteilige Fernsehreportage beginnen am 19. April am Brandenburger Tor in Berlin. Ein deutsch-russisches Kamerateam um Autor Stephan Kühnrich nimmt ab Montag die erste Etappe von Berlin über Warschau, Kiew und Kursk bis nach Saratow in Angriff. Bis Mitte August folgen weitere Etappen durch Kasachstan, die Mongolei und bis zu den neuen asiatischen Zentren an der Pazifikküste von Sibirien, Nordkorea und China. Insgesamt vier Autorinnen und Autoren arbeiten an dem Film, einer Koproduktion von rbb, NDR, Deutsche Welle-TV und BASIS Berlin GmbH.
„Die Ausstrahlung der Filme ist für das Frühjahr 2011 geplant“, sagt rbb-Programmdirektorin Claudia Nothelle. „20 Jahre nach dem endgültigen Zerfall der Sowjetunion wollen wir dann berichten, wie die Menschen des früher sozialistischen Ostens heute leben. Nach erfolgreichen ARD-Produktionen wie
‚Der 24. Längengrad’ oder ‚Von Odessa nach Istanbul’ wird der rbb damit erneut zeigen, wie wichtig und interessant der Blick in Richtung Osten ist.“
Quer durch Steppen und Berge bis zu asiatischen Megacitys
Das klassische Roadmovie führt quer durch die Steppen- und Berglandschaften, die neuen asiatischen Megacitys und die verlassenen Dörfer. Vor allem geht es den Filmemachern um den Alltag von Menschen zwischen Traditionen und Moderne, um Menschen, die sie entlang der Strecke, entlang alter Grenzen und neuer Handelsverbindungen kennen lernen werden: junge polnische IT-Unternehmer in Lodz, die berühmten ukrainischen Chocolatiers von Lemberg, Testpiloten in Kiew, einen deutschen Priester an der Wolga, kasachische Ranger in der Waldsteppe von Nauzrum, die Teppichknüpfer im Bergdorf Schaban Bay Bi, russische Aussteiger im Altai-Gebirge, mongolische Nomadenmädchen auf den Spuren von Dschingis Khan, chinesische Erdölarbeiter oder koreanische Ginsengbauern.
Über seine Eindrücke berichtet das Team
ab 30. April 2010 immer freitags, um 9.25 Uhr
und 11.25 Uhr im Inforadio des rbb und in einem Internet-Tagebuch unter www.rbb-online.de.
Die Reiseroute:
• Teil 1: Von der Spree bis an die Wolga
Film von Stephan Kühnrich
• Teil 2: Von der Wolga nach Astana
Film von Manuela Jödicke
• Teil 3: Von Astana nach Ulan-Bator
Film von Christian Klemke
• Teil 4: Von Ulan-Bator nach Wladiwostok
Film von Johannes Unger
Fotos vom Start der Reise in Berlin stehen honorarfrei unter
www.ard-foto.de zur Verfügung.
Kontakt für Rückfragen:
rbb Presse und Information, Claudia Korte,
Telefon: (030) 97 99 3-12 106.
Inhaltliche Änderungen am 4. Juni 2010.