Thadeusz und die Beobachter: Produktion einer Sendung (Quelle: rbb/Oliver Ziebe)
Produktion einer Sendung von "Thadeusz und die Beobachter"

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Sie wollen bei einer Fernsehaufzeichnung dabei sein? "THADEUSZ und die Beobachter" live erleben? Ein Konzert im Großen Sendesaal des rbb besuchen? Hier informieren wir Sie über öffentliche Veranstaltungen und Produktionen mit Publikum im rbb. Bei Fragen hilft Ihnen gern unsere Service-Redaktion unter service-redaktion@rbb-online.de.

JANUAR 2017

Donnerstag, 12.01.
20.00 Uhr
RADIALSYSTEM V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
Nuhr im Ersten
Der Satiregipfel
Gäste: Ingo Appelt, Frank Fischer, Torsten Sträter, N.N.
Ingo Appelt garantiert messerscharfe Beobachtungen, brillanten Wortwitz, sowie freche und verschmitzte Pointen. Als „Enfant terrible der Comedy“ wird er gerne ins kommerzielle, wie ins öffentliche Fernsehen eingeladen. In seinem runderneuerten Programm „Besser ist besser!“ zeigt Ingo Appelt den modernen Weg zu einem besseren Leben.
Frank Fischer: Fühlen Sie sich beobachtet? Haben Sie Angst vorm Fliegen oder vor Fliegen Willkommen im Club! Frank Fischer, selbst stolzer Besitzer verschiedener Ängste und bekennender Hypochonder, zeigt, dass in dem Thema mehr Komik steckt, als man vermutet.
Torsten Sträter: Bei ihm ist Idiotie nicht nur ein leeres Wort. Er erzählt von gebrochenen Menschen und sonderbaren Begebenheiten, aber er lotet auch die stillen Nuancen des Miteinanders aus. Und das alles mit einer angenehmen Stimme.
Sendung: Donnerstag, 12.01.2017, 22:45 Uhr, ARD
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg
Red.: Jürgen Stark, rbb
Die Veranstaltung ist ausverkauft!

Freitag, 13.01.
17.00 Uhr
Großer Sendesaal
Offene Probe Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Vladimir Jurowski

Veranstalter: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (ROC GmbH)
Geladene Gäste!

Montag, 16.01.
20.00 Uhr
WATERGATE CLUB, Falckensteinstr. 49, 10997 Berlin-Kreuzberg
kulturradio Klassik Lounge:
Olga Scheps, Klavier
DJ: Silke Mannteufel
Nachdem die Pianistin Olga Scheps bereits in der kulturradio Sommer Lounge 2016 zu Gast war, freuen wir uns nun auf einen ganzen Abend mit ihr.
Geboren 1986 in Moskau, entdeckte die Tochter zweier Pianisten im Alter von vier Jahren das Klavierspiel für sich. Zu ihren Lehrern zählen Pavel Giliov, Arie Vardi und Dmitri Bashkirov, gefördert wurde sie auch von Alfred Brendel. Ihre Solo-Recitals sind beim Publikum in aller Welt ebenso gefragt wie ihre Auftritte als Solistin mit Orchester und ihre kammermusikalischen Projekte. 2016 erschien bei Sony ihr Album mit Werken von Erik Satie, das bei Presse und Publikum überaus erfolgreich war.
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg
Redaktion: Christian Detig / Maren Borchers
Karten € 5,00 an der Abendkasse

Mittwoch, 18.01.
20.15 Uhr
Studio A, FSZ
rbb Praxis
Moderation: Raiko Thal
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg
Redaktion: Kristina Henss, rbb Praxis
Geladene Gäste!

ULTRASCHALL BERLIN 2017
Mittwoch, 18.01.
20.00 Uhr
Großer Sendesaal des rbb
Udo Samel, Sprecher
Johannes Moser, Violoncello
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Johannes Kalitzke, Leitung
Erhard Grosskopf
Klangwerk 11 op. 64 (2012) 33‘ für Orchester
Johannes Kalitzke
story teller (2016) 20‘ für Violoncello und Orchester
Uraufführung, Kompositionsauftrag des rbb
Mauricio Kagel
Interview avec D. pour Monsieur Croche et Orchestre  (1993/94) 26‘
für Sprecher und Orchester
Die Musik von Erhard Großkopf bewegt sich in einem Spannungsverhältnis von Konstruktion und Zufall. „Ich baue ein Haus aus Zeitproportionen und Klängen und hoffe, dass die Musik einzieht“, so der Komponist. In Klangwerk 11 entsteht aus einer Tonreihe ein Kontinuum aus sonoren Schwankungen und Schwingungen. Das neue Cellokonzert, das Johannes Kalitzke für Johannes Moser als Auftragswerk des Rundfunk Berlin-Brandenburg geschrieben hat, bezieht sich mit seinem Titel story teller auf die Werbephotographie-Ästhetik Tim Walkers. Eine kritische Auseinandersetzung mit der journalistischen Form des Interviews ist Mauricio Kagels Interview avec D. pour Monsieur Croche et Orchestre. Dafür hat der Komponist Auszüge aus Claude Debussys Aufsatzsammlung Monsieur Croche antidilettante montiert. Das Orchester übernimmt die Rolle des Interviewers, während die Stimme des Sprechers Debussy verkörpert, der darauf skeptisch-ironische Antworten gibt wie „Interviews fordern mir eine zu große Anstrengung ab und sind weder für meinen Besucher noch für mich ein Gewinn“.
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg / Deutschlandradio kultur
Redaktion im rbb: Andreas Göbel, kulturradio
Karten Großer Sendesaal: € 18,00 / erm. € 12,00 zzgl. VVK, erhältlich im rbb-Shop am Kaiserdamm 80 / 81, 14057 Berlin, Mo – Fr 10.00 – 14.00 und 14.30 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr, Tel.: 030 97993 84999, über www.rbb-ticketshop.de, das Kartenbüro des DSO unter der Telefonnummer 030 – 2029 8711, unter tickets@dso-berlin.de sowie bei allen Vorverkaufskassen mit CTS-System und an der Abendkasse

Freitag, 20.01.
17.00 Uhr
Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin
Mojca Erdmann, Sopran
Kuss Quartett
Harrison Birtwistle
Frieze 1 aus Pulse Shadows (1989-96) 4‘
Fantasia 3 aus Pulse Shadows (1989-96) 2‘ für Streichquartett
Harrison Birtwistle
9 Settings of Lorine Niedecker (1998/2000) 12‘ für Sopran und Violoncello
Harrison Birtwistle
Frieze 2 aus Pulse Shadows (1989-96) 3‘, Fantasia 4 aus Pulse Shadows (1989-96) 3‘ für Streichquartett
Enno Poppe
Freizeit (2016) 5‘ für Streichquartett
Helmut Lachenmann
Toccatina (1986) 6‘ für Violine solo
György Kurtág
Officium breve op. 28 (1988/89) 16‘ für Streichquartett
Dai Fujikura
Silence seeking solace (2013) 17‘ für Sopran und Streichquartett
Seit Arnold Schönbergs zweitem Streichquartett ist die Kombination von Singstimme und Quartett eine wichtige Größe in der neueren Musik. Dai Fujikura hat in Silence seeking solace mit dem britischen Dichter und Librettisten Harry Ross simultan an Text und Musik des Werkes gearbeitet, so dass sich der Klang der englischen Sprache und der Musik gegenseitig beeinflusst haben. Harrison Birtwistle wählte für seine musikalische Umsetzung der subtilen, delikaten, fast zerbrechlichen Lyrik der amerikanischen Dichterin Lorine Niedecker eine Konstellation aus Stimme und Cello, so dass neun winzige Duette von Sing- und Instrumentalstimme, von Sopran und Baritonlage entstehen. Ergänzt werden diese Miniaturen von ähnlich konzentrierten und verdichteten Stücken, darunter Streichquartettsätzen aus Birtwistles Zyklus Pulse Shadows, der sich darin mit der Lyrik Paul Celans auseinandersetzt, Helmut Lachenmanns fragiler Studie für Violine allein Toccatina sowie unter dem Titel Freizeit ein Satz in 14 winzigen Teilen für Streichquartett von Enno Poppe, der in zeitlicher Nachbarschaft zu seinem großdimensionierten Buch für Streichquartett entstanden ist.
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg / Deutschlandradio kultur
Redaktion im rbb: Andreas Göbel, kulturradio
Karten Heimathafen Neukölln und Radialsystem V € 15,00 / erm. € 10,00 zzgl. VVK erhältlich im rbb-Shop am Kaiserdamm 80 / 81, 14057 Berlin, Mo – Fr 10.00 – 14.00 und 14.30 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr, Tel.: 030 97993 84999, über www.rbb-ticketshop.de sowie bei allen Vorverkaufskassen mit CTS-System und an der Tages- / Abendkasse

Freitag, 20.01.
22.00 Uhr
Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin
Daniel Gloger, Countertenor
Katharina Bäuml, Schalmei
Lucia Ronchetti
Albertine (2007/2013) 15‘ Fassung für Countertenor solo von Daniel Gloger
Jüri Reinvere
Neues Werk (2016) 10‘ für Schalmei solo / Uraufführung
Alberto Hortigüela
Caligaverunt oculi mei (2007) 8‘ für Countertenor solo / Uraufführung
José María Sánchez-Verdú
Chanson rouge (2016) 10‘ für Schalmei solo / Uraufführung
Mit Countertenor und Schalmei treffen eine Singstimme und eine Instrumentalstimme aufeinander, die beide ihre Abstammung aus der Alten Musik nicht verleugnen und abwechselnd in Solowerken ein klangliches Kontinuum bilden werden, das die Charakteristika beider Stimmen in ein neues Spannungsfeld führt. Albertine von Lucia Ronchetti ist ein Monodram nach Marcel Proust, in dem der Ich-Erzähler aus dem Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit über die Liebe zu jener Albertine reflektiert, so dass der Hörer gleichsam zum Voyeur wird. In Caligaverunt oculi mei übersetzt Alberto Hortigüela die biblische Klage in expressive Gesten, während José María Sánchez-Verdú und Jüri Reinvere die bislang fast ausschließlich in der Alten Musik beheimatete Schalmei in Solowerken klanglich neu erforschen.
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg / Deutschlandradio kultur
Redaktion im rbb: Andreas Göbel, kulturradio
Karten Heimathafen Neukölln und Radialsystem V € 15,00 / erm. € 10,00 zzgl. VVK erhältlich im rbb-Shop am Kaiserdamm 80 / 81, 14057 Berlin, Mo – Fr 10.00 – 14.00 und 14.30 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr, Tel.: 030 97993 84999, über www.rbb-ticketshop.de sowie bei allen Vorverkaufskassen mit CTS-System und an der Tages- / Abendkasse

Sonnabend, 21.01.
14.00 Uhr
Radialsystem V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
Christoph Prégardien, Tenor
Christoph Schnackertz, Klavier
Wolfgang Rihm
Ende der Handschrift (1999) 29‘, Elf späte Gedichte von Heiner Müller
Wolfgang Rihm
Rilke: Vier Gedichte (2000) 22‘
Wolfgang Rihm
Das Rot (1990) 22´, Sechs Gedichte der Karoline von Günderrode
Seit seiner Jugend hat Wolfgang Rihm Lieder komponiert. Bereits sein Opus 1 ist ein Gesangszyklus für Stimme und Klavier. Bis heute ist er diesem Genre in unzähligen Kombinationen treu geblieben, so dass er als einer der wichtigsten Vokalmusikkomponisten der Gegenwart gilt. Ende der Handschrift widmet sich den späten Gedichten von Heiner Müller, die von der Desillusionierung des modernen Menschen erzählen, etwa wenn es im Motto des Zyklus heißt: »Nur die Schreibmaschine / Hält mich noch aus dem Abgrund dem Schweigen / Das der Protagonist meiner Zukunft ist.« Die vier Rilke-Lieder entnahm Rihm dem Gedichtkreis Aus dem Nachlass des Grafen C. W. von Rainer Maria Rilke, der unter der Maske der fiktiven Figur C. W. eine Schreibblockade überwindet und Gedichte schreibt, die „aber nie so sich könnte(n) in mir ausgeformt haben“. In den Liedern auf Gedichte der frühverstorbenen romantischen Lyrikerin Karoline von Günderrode legt Rihm den Abgrund hinter den schwärmerischen Texten frei, sucht die Bruchstellen in dem vermeintlich Vertrauten und formt das Porträt einer Dichterin, die letztlich nicht mehr zwischen Phantasie und Realität zu unterscheiden vermag.
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg / Deutschlandradio kultur
Redaktion im rbb: Andreas Göbel, kulturradio
Karten Heimathafen Neukölln und Radialsystem V € 15,00 / erm. € 10,00 zzgl. VVK erhältlich im rbb-Shop am Kaiserdamm 80 / 81, 14057 Berlin, Mo – Fr 10.00 – 14.00 und 14.30 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr, Tel.: 030 97993 84999, über www.rbb-ticketshop.de sowie bei allen Vorverkaufskassen mit CTS-System und an der Tages- / Abendkasse

Sonnabend, 21.01.
17.00 Uhr
Radialsystem V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
Lena Willemark, Gesang
Svante Grogarn, Licht
ensemble recherche
Allan Gravgaard Madsen
Ouverture (2016) 10‘ für Ensemble / Uraufführung
Karin Rehnqvist
Jag lyfter mina händer (1998) 5‘ für Gesang und Klarinette
Lotta Wennäkoski
Päärme (2015) 12‘ für Violine, Violoncello und Klavier
Pär Lindgren
Aliti (2006) 10‘ für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello
Karin Rehnqvist
Nine nights (2016) 15‘-20‘ für Gesang und Ensemble / Uraufführung
Sebastian Claren
Schlachten 2 (2013/2015) 25‘, Motette für drei Frauenstimmen, Bassklarinette, Schlagzeug und Streichtrio
Neue Vocalsolisten
ensemble recherche
Seit Jahrhunderten ist die Volksmusik eine unerschöpfliche Quelle für zahllose Werke der Kunstmusik. Während jedoch in den meisten Fällen originale Melodien oder Tänze adaptiert, bearbeitet oder zitiert wurden, widmet sich dieses Konzert folkloristischen Gesangstechniken, die die Komponisten als Anregung für ihre Auseinandersetzung mit der Tradition verwenden. So bezieht sich Karin Rehnqvist in Nine nights auf die Kulning-Technik, die dem alpenländischen Jodler verwandt ist und von den Hirten in verschiedenen Teilen Skandinaviens verwendet wurde, um ihre Herdentiere über große, oft kilometerweite Distanzen zurückzurufen und Raubtiere abzuschrecken. Weitere aus der nordischen Vokalmusik stammende Techniken haben auch in der Instrumentalmusik vieler Komponisten Spuren hinterlassen, wie in dem Klaviertrio Päärme (Saum) von Lotta Wennäkoski, in dem sie gewissermaßen von der Stimme aus in die Seiten transferiert wurden, oder in dem Quartett Aliti von Pär Lindgren, das den Untertitel >während wir atmen‹ trägt.
Die beiden Uraufführungen sind Kompositionsaufträge des ensemble recherche
mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung.
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg / Deutschlandradio kultur
Redaktion im rbb: Andreas Göbel, kulturradio
Karten Heimathafen Neukölln und Radialsystem V € 15,00 / erm. € 10,00 zzgl. VVK erhältlich im rbb-Shop am Kaiserdamm 80 / 81, 14057 Berlin, Mo – Fr 10.00 – 14.00 und 14.30 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr, Tel.: 030 97993 84999, über www.rbb-ticketshop.de sowie bei allen Vorverkaufskassen mit CTS-System und an der Tages- / Abendkasse

Sonntag, 22.01.
14.00 Uhr
Radialsystem V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
Gerd Wameling, Sprecher
Dieter Schnebel
Sprech- und Gesangsschule (Neue Vokalpraktiken) (1970) 45‘
Der Komponist Dieter Schnebel ist einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Musik, wenn es um den Umgang mit der menschlichen Stimme geht. In vielen seiner Werke wie Glossolalie oder Maulwerke hat er das Ausdrucksspektrum der Stimme in bis dahin nie gekannter Weise erweitert. Viele seiner damals experimentellen Neuerungen gehören heute längst zum Standardrepertoire neuer Vokalmusik. In seinem Essay Sprech- und Gesangsschule (Neue Vokalpraktiken) hat er im Jahr 1970 diese Neuerungen beschrieben und analysiert: „Sänger fauchen, zischen, keuchen; bringen erstickende Laute hervor; sie sprechen aber auch – normal, gefühlvoll, exaltiert, mühsam buchstabierend, oder sie verlieren die Sprache und bilden durch sinnlose Laute den Übergang in Gesang.“ Der Schauspieler Gerd Wameling, selbst ein Meister der Sprache, wird diesen Text vortragen, so dass aus dem theoretischen Hintergrund und seinem Vortrag zusammen sinnlich erfahrbar wird, welche unbegrenzte Vielfalt der Neuen Vokalmusik in ihrem Umgang mit Lauten eigen ist.
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg / Deutschlandradio kultur
Redaktion im rbb: Andreas Göbel, kulturradio
Karten Heimathafen Neukölln und Radialsystem V € 15,00 / erm. € 10,00 zzgl. VVK erhältlich im rbb-Shop am Kaiserdamm 80 / 81, 14057 Berlin, Mo – Fr 10.00 – 14.00 und 14.30 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr, Tel.: 030 97993 84999, über www.rbb-ticketshop.de sowie bei allen Vorverkaufskassen mit CTS-System und an der Tages- / Abendkasse

Sonntag, 22.01.
20.00 Uhr (anschl. Empfang)
Großer Sendesaal
Marisol Montalvo, Sopran
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Dennis Russell Davies, Leitung
Heinz Winbeck
Fünfte Sinfonie ›Jetzt und in der Stunde des Todes‹ (2009) 55‘ /
Deutsche Erstaufführung
Philipp Maintz
Tríptico vertical (2012-2014) 25‘ für Stimme und Orchester
„Die Nähe zu den Werken der Vergangenheit passiert mir nicht, ich stelle sie bewusst her.“ So hat sich der Komponist Heinz Winbeck bereits mehrmals mit bedeutenden Werken der Musikgeschichte klingend auseinandergesetzt, darunter mit Franz Schuberts ›Lebensstürmen‹ oder dessen Liederzyklus Winterreise. Seine fünfte Sinfonie mit dem Untertitel ›Jetzt und in der Stunde des Todes‹ sollte ursprünglich den Titel ›In Bruckners Kopf‹ tragen. Sie nimmt Bezug auf Anton Bruckners neunte Sinfonie, die der Komponist nicht mehr vollenden konnte. Aus Material des Fragment gebliebenen Finales hat Winbeck eine Paraphrase geschaffen, die kein Versuch ist, den Torso zu vervollständigen, sondern eine Art musikalischer Nahtod-Erfahrung. „Meine Musik ist einer Traumnovelle ähnlich. Es ist, als ob Partikel der Musik ungeordnet durch den Raum fliegen und wieder zusammenfinden, aber in einer Ordnung, die für mich schon etwas Jenseitiges hat.“
In seinem Tríptico Vertical hat Philipp Maintz drei Orchesterlieder nach Gedichten des argentinischen Schriftstellers Roberto Juarroz geschrieben. „Ich lese in den ersten beiden Gedichten so etwas wie Antithesen, das dritte bündelt sie, zieht Konsequenzen und weist über die ersten beiden hinaus“, so der Komponist. Die Form des Triptychons hat er analog zur Vorlage angelegt: „hier zwei große ›Flügel‹ außen und in der Mitte ein schnelles, lichtes, helles Mittelstück“.
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg / Deutschlandradio kultur
Redaktion im rbb: Andreas Göbel, kulturradio
Karten Großer Sendesaal: € 18,00 / erm. € 12,00 zzgl. VVK, erhältlich im rbb-Shop am Kaiserdamm 80 / 81, 14057 Berlin, Mo – Fr 10.00 – 14.00 und 14.30 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr, Tel.: 030 97993 84999, über www.rbb-ticketshop.de, das Kartenbüro des DSO unter der Telefonnummer 030 – 2029 8711, unter tickets@dso-berlin.de sowie bei allen Vorverkaufskassen mit CTS-System und an der Abendkasse

Dienstag, 24.01.
20.15 Uhr
Studio A, FSZ
THADEUSZ UND DIE BEOBACHTER
"THADEUSZ und die Beobachter“ ist die politische Gesprächssendung des rbb aus der Hauptstadt für die ganze Republik. Mit vier Kolleginnen und Kollegen aus dem journalistischen Fach, den Beobachtern, diskutiert Jörg Thadeusz 60 Minuten lang aktuelle politische Themen aus möglichst vielen Blickwinkeln. Das Quintett will Meinungen hören und gegeneinander spiegeln, Einschätzungen hinterfragen und Prognosen wagen.
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg
Redaktion: Volker Hartel, FS-Unterhaltung
Karten € 8,00 über TV-Ticketservice, Tel.: 030 5360640 oder – mit Glück - zu gewinnen über beobachter@rbb-online.de

Mittwoch, 25.01.
20.00 Uhr
Großer Sendesaal
Horst Evers: „Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex“
Radioeins präsentiert die Buchpremiere
Wie können wir den mannigfaltigen Tücken des Daseins begegnen? Horst Evers macht den Alltagstest und erzählt Geschichten mitten aus dem Hier und Jetzt: Er verbessert fremde Sprachen derart, dass man sie versteht, ohne sie zu sprechen; entwickelt Sportarten, deren Ausübung man vor dem eigenen Körper geheim halten kann; lässt sich online massieren und findet endlich sinnvolle Kompromisse für die respektvolle Smartphonenutzung während persönlicher Gespräche: „Ein Stirnband mit einer Halterung für das Smartphone des Partners. Sie trägt mein Telefon vor der Stirn, ich trage ihres vor der Stirn, und so können wir gleichzeitig Mails checken und uns trotzdem innig in die Augen schauen. Ist auch für die Körperhaltung besser.“ Er schlägt der NSA vor, seine Überwachung von nun an selbst zu übernehmen und regelmäßig Bericht zu erstatten, möchte aber von den eingesparten Kosten profitieren. Auch unterwirft er Kants kategorischen Imperativ und die Lehrsätze anderer großer Denker dem Test und kommt alles in allem zu dem Ergebnis: Das Leben ist wunderbar, macht aber leider häufig auch viel Arbeit. Man sollte es preisen, wie ein Schweizer seine Heimatstadt Thun: „Thun ist schön, aber nichts Thun ist schöner.“ Ein wunderbar erzählter Geschichtenband, der zeigt: So komisch war Alltag noch nie!
Horst Evers, Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex. 354 Seiten, 16,95 €, erscheint am 20.01.2017 bei rowohlt Berlin.
Horst Evers, geboren 1967 in der Nähe von Diepholz in Niedersachsen, studierte Germanistik und Publizistik in Berlin und jobbte als Taxifahrer und Eilzusteller bei der Post. Er erhielt u. a. den Deutschen Kabarettpreis und den Deutschen Kleinkunstpreis. Seine Geschichtenbände, zuletzt „Wäre ich du, würde ich mich lieben“ (2013), wie auch sein Roman „Der König von Berlin“ (2012) sind Bestseller. Horst Evers lebt mit seiner Familie in Berlin.
Veranstalter: Rundfunk Berlin Brandenburg, Radioeins
Redaktion: Dorothee Hackenberg, Radioeins
Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft!

Mittwoch, 25.01.
20.15 Uhr
Studio A, FSZ
rbb Praxis
Moderation: Raiko Thal
Veranstalter: Rundfunk Berlin-Brandenburg
Redaktion: Kristina Henss, rbb Praxis
Geladene Gäste!

Dienstag, 31.01.
20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
Großer Sendesaal
Jonathan Safran Foer: „Hier bin ich“
Radioeins präsentiert die Berlinpremiere
Deutsche Texte: Boris Aljinovic
Moderation: Thomas Böhm
Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt.
Radioeins präsentiert in Kooperation mit dem Verlag Kiepenheuer & Witsch und Thalia die Deutschlandpremiere von „Hier bin ich“, dem neuen Roman des US-amerikanischen Autors Jonathan Safran Foer. Im Zentrum des ersten Romans nach elf Jahren steht eine fünfköpfige jüdische Familie in Washington, D.C. Das Ehepaar Julia und Jacob Bloch kämpft nicht nur mit den Ermüdungserscheinungen einer langjährigen Ehe, sondern auch mit Problemen mit den eigenen pubertierenden Kindern und dem hochbetagten Großvater. Gerade als sich die familiäre Krise zuspitzt und die israelische Verwandtschaft zu einer Familienfeier eintrifft, ereignet sich ein Erdbeben im Nahen Osten, das die Invasion Israels zur Folge hat. Was Heimat ist und was Zuhause, stellt sich für die Familie noch einmal ganz neu.
Jonathan Safran Foer. Hier bin ich. 688 Seiten, 26 €, erschienen am 10.11.1016 bei Kiepenheuer & Witsch.
Jonathan Safran Foer zählt seit seinem Debütroman „Alles ist erleuchtet“ zu den wichtigsten US-amerikanischen Schriftstellern der Gegenwart. Sein mehrfach ausgezeichneter Roman »Extrem laut und unglaublich nah« wurde 2011 verfilmt. Sein Sachbuch »Tiere essen« war ebenfalls ein internationaler Bestseller. Foer lebt in Brooklyn, New York.
Veranstalter: Rundfunk Berlin Brandenburg, Radioeins
Redaktion: Dorothee Hackenberg, Radioeins
Karten: € 13,00, (ermäßigt € 11,00) zzgl. ggf. VVK-Gebühr, erhältlich im rbb-Shop am Kaiserdamm 80/81, 14057 Berlin, Mo – Fr 10.00 – 14.00 und 14.30 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr, Tel.: 030 97993 84999, über www.rbb-ticketshop.de, sowie bei allen Vorverkaufskassen mit CTS-System und an der Abendkasse.

Änderungen vorbehalten!

Rundfunk Berlin-Brandenburg

Weitere Informationen

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