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Rundfunk Berlin-Brandenburg
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Raiko Thal im rbb PRAXIS-Studio, Quelle: rbb

Ausgewählte abgeschlossene Projekte

DTV4All (2008-2011)
In DTV4All wurden neue technische Möglichkeiten des Digitalen Fernsehens genutzt, um hör- und sehbehinderten Menschen den Zugang zum Fernsehen zu erleichtern. Der rbb arbeitete hier eng mit den regionalen Behindertenverbänden und der rbb Redaktion programmbegleitende Dienste/Untertitelung zusammen und führte umfangreiche Tests mit rund 70 Nutzern durch. Im Ergebnis des Projekts führte der rbb DVB-Untertitel über das Antennenfernsehen DVB-T ein. Die in den Nutzertests ermittelte Gestaltungsempfehlung für DVB-Untertitel wurde auch von der ARD übernommen. Und der ARDText im Standard HbbTV für hybride TV-Geräte mit Internetanbindung wurde gemeinsam mit ARDText und dem Institut für Rundfunktechnik auf die Belange sehbehinderter Menschen abgestimmt.

Vital++ (2008-2011)
In Vital++ konzipierte und implementierte der rbb ein innovatives Konzept für einen personalisierten Radiodienst. Radioinhalte können über das Internet und für unterschiedlichste Empfangsgeräte angeboten werden. Der in Vital+++ konzipierte Dienst ermöglicht es Hörern, sich mit geringem Aufwand ein eigenes auf ihre ganz speziellen Interessen zugeschnittenes, personalisiertes Radioprogramm aus Inhalten unterschiedlicher Radiowellen zusammenzustellen. Das neuartige Personalisierungskonzept wurde in Kooperation mit VW für die Nutzung im Auto prototypisch implementiert.

PORTIVITY (2006-2008)
Das Ziel von PORTIVITY: mobiles interaktives Fernsehen über DVB-H / DMB. Das Besondere: Der Zuschauer kann über das Display des mobilen Empfangsgeräts direkt mit dem Fernsehprogramm interagieren. Markierte „Objekte“ einer Sendung können auf dem Touchscreen direkt angeklickt werden. Der Zuschauer erhält dann multimediale Zusatzinhalte zum angeklickten Objekt oder kann spielerisch interagieren. Der rbb entwickelte in Zusammenarbeit mit der rbb Familienredaktion eine mobile Testversion des interaktiven rbb Kinderkrimis „Spur und Partner".

DISMARC (2006-2008)
In DISMARC wurde eine europäische Plattform für ortsunabhängige Recherchierbarkeit von Originalaufnahmen in lokalen Archiven entwickelt. Jetzt zeigen dutzende Audio-Archive ihre großen und kleinen Schätze gemeinsam in einer online zugänglichen Datenbank. Einzigartige Originalaufnahmen aus Hörfunkarchiven, Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen sind erstmals an jedem beliebigen Standort recherchierbar - viele sogar hörbar.

ENTHRONE (2004-2008)
Zur IFA 2005 präsentierte der rbb den Prototyp eines mobilen interaktiven Verkehrsdienstes: Aktuelle, multimediale Verkehrsinformationen für die Region Berlin-Brandenburg über DVB-T auf einem mobilen Endgerät. In der zweiten Phase von ENTHRONE ab 2006 entwickelte der rbb in Kooperation mit Radio Fritz eine interaktive Radio-Lösung für das Mobiltelefon: Das klassische Radioprogramm wird ergänzt durch Webinhalte Nachrichten, Veranstaltungstipps oder Animationen. Das Thema von ENTHRONE war die Qualitätssicherung bei der Übertragung von Inhalten über unterschiedliche Übertragungsnetze.

INSTINCT (2004-2006)
In INSTINCT entwickelte der rbb mit seinen Partnern den Prototyp eines interaktiven regionalen Informationsportal für die mobile Nutzung über DVB-T. Nachrichten aus dem rbb Text werden ergänzt durch Bilder und Videoclips aus der „Abendschau“ und „Brandenburg aktuell“, es gibt Wetterinformationen und Ausflugstipps. INSTINCT widmete sich dem Thema „Mobile Broadcast“ in der Konvergenz von DVB-T und Mobilfunk der dritten Generation (UMTS).

ATHENA (2004-2006)
Einen Einblick in die Zukunft des interaktiven Fernsehens gab die in ATHENA entwickelte Videoanwendung “Mein Projektor“ als Zusatzmodul für die interaktive Begleitung des Features"On Screen: Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" über den Stummfilmklassiker Nosferatu. Ergänzende Videoclips können über den TV Rückkanal abgerufen werden. Thema von ATHENA: die Nutzung von DVB-T für breitbandige IP-Datenübertragung.

SAVANT (2002-2004)
SAVANT zeigte als Prototyp, wie Fernsehnachrichten in Zukunft genutzt werden könnten. Nachrichtenbeiträge können nach Sendungen, Themen oder Kategorien ausgewählt werden. Zusatzinfos zu aktuellen Themen werden bereitgestellt in Form von Hintergrundberichten aus Radio oder Fernsehen sowie durch Internetinhalte.

CONFLUENT (2002-2003)
Hier entwickelte der rbb mit seinen Partnern den Prototypen des „Local Guide Potsdam“: Der mobile, multimediale Stadtführer mit rbb Inhalten (Texte, Videoclips, Bilder) und Navigation wird über DVB-T auf einem Autoterminal empfangen. Inhalte können über eine Bluetoothverbindung auf ein Mobiltelefon übertragen werden.

Stand vom 22.08.2011

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 22.08.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

 

Um die Demo-Applikationen starten zu können, muss Java 1.4 (www.java.de) oder aktueller auf Ihrem Rechner installiert sein. Für die Videowiedergabe ist Quicktime 7 (Quicktime for Java, www.apple.com/ de/ quicktime) notwendig.

PORTIVITY

Testversion des interaktiven rbb Kinderkrimis „Spur und Partner". [Demo starten]

mehr Infos

ENTHRONE

Der rbb Verkehrsservice (Prototyp) als interaktive Version zum Selberklicken.

[Demo starten]

INSTINCT

Das regionale Informationsportal (Prototyp) als interaktive Version zum Selberklicken.

[Demo starten]

CONFLUENT

Der Local Guide Potsdam (Prototyp) als interaktive Version zum Selberklicken.

[Demo starten]

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.rbb-online.de/unternehmen/technik/zukunft/abgeschlossene_projekte.html

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