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Immer mehr Golden Oldies sind auf Deutschlands Straßen unterwegs: derzeit kurven rund 385.000 Fahrzeuge durch die Lande, die mindestens 30 Jahre alt sind. Fahrspaß, der oft auch ordentlich Rendite bringt: die Wertzuwächse bei Oldtimern sind enorm, zum Teil betragen sie weit über 100 Prozent.
Und auch Allerwelts-Autos wie der „Käfer“ oder die „Ente“ sind auf einmal begehrte Klassiker. Insgesamt setzte die Oldtimer-Brache im vergangenen Jahr rund sechs Milliarden Euro um – Tendenz steigend.
Prominenz macht den Preis
Einsteiger-Modelle gibt es in den vielen Brachen-Zentren wie der Berliner Classic Remise schon ab 10.000 Euro, die teuersten Stücke rangieren im zweistelligen Millionen-Bereich. Wieviel ein Wagen wert ist, hängt von seiner Stückzahl ab, vom Zustand und von der Prominenz: Ist das Fahrzeug mal ein berühmtes Rennen mitgefahren? Oder war der Vorbesitzer Filmstar?
Die Tricks der Fälscher
Schnelles Geld mit alten Autos ist allerdings nur im wirklich hochpreisigen Bereich zu machen, Experten empfehlen Fahrzeuge ab 100.000 Euro. Dort allerdings steigt auch das Risiko, beim Kauf über den Tisch gezogen zu werden. Die Tricks von Fälschern und Betrügern sind vielseitig: mal werden aus einem alten Fahrzeug zwei gemacht, mal aus einem Nachbau ein angebliches Original. Nur Experten erkennen falsche Schweißnähte, unpassende Lackierungen, getürkte Typenschilder.
Dividende: Fahrspaß
Wer über einen Kauf nachdenkt, sollte außerdem Wartung, Unterstellkosten und die Versicherung mit einkalkulieren. Richtig lohnen dürfte sich ein Oldtimer vor allem, wenn man ihn selber fährt. Bewegt werden muss ein altes Auto ohnehin, und so gibt’s als Alltags-Dividende Fahrspaß.
Beitrag von Thomas Heinloth







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