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+++ Schufa muss Auskunft über Scoreberechnung geben +++ "Rewe"-Urteil +++ Bunte Briefumschläge teurer +++
Schufa muss Auskunft über Scoreberechnung geben
Andreas Manoussos wollte eine Erklärung in allgemein verständlicher Form haben, und da die Schufa nicht liefert, setzte das Gericht nun ein empfindlich hohes Zwangsgeld fest. 15.000 Euro muss die Auskunftei zahlen, wenn sie nicht bald tut, wozu sie verurteilt wurde. Die von der Schufa bisher eingereichten Schriftsätze konnten das Gericht jedenfalls nicht überzeugen. Die Schufa dagegen ist weiterhin der Meinung, dass es sich um einen nicht verallgemeinerbaren Einzelfall handelt und will gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen.
"Rewe"-Urteil
Treuepunktegesammelt und dann kein Anspruch auf die versprochene Ware, da nicht mehr auf Lager?! So einfach können es sich die Discounter und Supermärkte in Zukunft im Umgang mit Rabattaktionen wohl nicht mehr machen. REWE versprach im Frühjahr 2011 hochwertige Messer für gesammelte Treuepunkte. Jedoch setzte sich der Vorrat von 3,2 Millionen Messern so schnell ab, dass REWE die Aktion zwei Monate vor Ende abbrach. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg klagte und bekam jetzt vor dem Bundesgerichtshof Recht. Der BGH wertete das Vorgehen als "Irreführung der Verbraucher". Rabattmarken seien "eine Art Währung", die nicht einfach verfallen dürfte.
Bunte Briefumschläge teurer
Gerade in der Vorweihnachtszeit werden sie viel verschickt, bunte Briefumschläge. Doch was viele nicht wissen, für sie ist ein höheres Porto fällig. Die Sortiermaschinen haben nämlich Probleme mit der automatischen Bearbeitung. Ein Mitarbeiter der Post muss den bunten Brief per Hand weiterleiten. Aus diesem Grund zahlt man anstatt der 58 Cent, für einen farbigen Standardbrief 90 Cent. Übrigens auch nach der Preiserhöhung am 1.Januar. Viele bunte Briefe kommen zwar mit dem Normalporto an, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bei der Weihnachtspost für die teurere Briefmarke entscheiden.
Beitrag von: Martin Küper








