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Im zweiten Teil unserer Reihe kümmern wir uns um das Thema Fitness. Genauer: ums Trainieren ohne Geräte. Einem Personal-Trainer aus Berlin geben wir drei Bücher zum Lesen und bitten ihn um seine Meinung.
Fit werden ohne Sportstudio, dazu braucht man Disziplin und einen guten Ratgeber. WAS! stellt drei neue Ratgeber zum Thema Fitness vor:
„Fit ohne Geräte“,
„Personal Core Trainer“ und
„Krafttraining für zu Hause“.
Christian Blisse, Personal Trainer in Berlin, hat sie für uns gelesen und getestet.
Das erfolgreichste Buch
Am besten geeignet für Anfänger hält Christian Blisse das Buch „Fit ohne Geräte“: „Es ist sehr gut geschrieben, die Übungen sind sehr simpel, einfach auszuführen, aber auch sehr fordernd, da man mit dem eigenen Körpergewicht trainiert.“
Für die Übungen braucht man keine Ausrüstung oder Geräte. Vier Mal die Woche sollte man aber mindestens 30 Minuten trainieren, damit sich Erfolge zeigen. „Fit ohne Geräte ist auch das erfolgreichste Fitness-Buch auf dem Markt.
Neuerscheinung für die Körpermitte
Ganz neu auf dem Markt ist das Buch Personal Core Trainer. Dieses Buch wendet sich vor allem an die mittlere Körperregion zum Trainieren. Was das Buch auszeichnet: Viele Zeichnungen, bei denen man sieht, wie die Übungen auszuführen sind und welche Muskelgruppen trainiert werden. Christian Blisses Urteil: „Das ist was für Trainer und Sportler, eher für Fortgeschrittene. Einem Anfänger würde ich nicht dazu raten.“
Krafttraining für zu Hause
„Krafttraining für zu Hause“ von Olivier Lafay ist ein Bestseller aus Frankreich. Für viele Übungen, die in diesem Buch vorkommen, nutzt der Autor Tische und Stühle und baut damit Geräte wie aus dem Sportstudio nach. „Olivier Lafay arbeitet mit größerer Hebelwirkung als die beiden anderen Fitness Ratgeber“, sagt der Fitness Profi Christian Blisse. „Es gibt da aber teilweise Konstruktionen, die schon sehr abenteuerlich sind. Sie funktionieren und sind sehr effektiv, aber man sollte schon stabile Einrichtung zu Hause haben.“ „Krafttraining für zu Hause“ erfordert viel Geschicklichkeit und ist daher auch nur bedingt für Anfänger geeignet.
Beitrag von: Stephanie Wätjen







