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Eine spezielle Finanzierungsform ist das Investing. Die Beträge, die hier gesammelt werden, gelten als kleine oder kleinste Unternehmensdarlehen - und werden verzinst. Doch auch das Risiko des Verlustes besteht.
Wer ein Start-up mittels Crowdinvesting unterstützt, erhält dafür eine anteilige Unternehmensbeteiligung. Wächst das Unternehmen schnell, verspricht das finanzielle Engagement eine hohe Rendite, behauptet sich das Start-up nicht am Markt, droht der Totalverlust des investierten Geldes.
Diverse Internetplattformen
Für Crowdinvesting gibt es diverse Plattformen im Internet. Die drittgrößte Plattform Deutschlands, „Companisto“, sitzt in Berlin. Finanzierungsrunden für 27 Start-ups wurden von „Companisto“ bereits durchgeführt, mit einem Volumen von 4,3 Millionen Euro.
Ähnlich wie beim Crowdfunding
Der Modus ist ähnlich wie beim Crowdfunding.
Das Start-up präsentiert seine Geschäftsidee mittels Video auf der Internetplattform. Hinzu kommen Informationen über die prognostizierte Geschäftsentwicklung, Businessplan etc.
Wer von der Idee überzeugt ist, kann Beträge ab 5 Euro geben.
Dafür wird man für die Dauer der Laufzeit – meist zwischen fünf und zehn Jahren – anteilig am Unternehmensgewinn beteiligt sowie an der Wertsteigerung des Unternehmens. Wird das Start-up vor Laufzeitende verkauft, erhält man eine anteilige Beteiligung am Verkaufserlös.
Crowdinvesting ist keine Altersvorsorge
Möglich sind hohe Renditen, aber auch ein Totalverlust, wenn sich ein Unternehmen nicht am Markt behaupten kann und in Insolvenz geht. Als Altersvorsorge ist Crowdinvesting nicht zu empfehlen, die Anlageform gehört eindeutig in den Bereich „Risikokapitalanlagen“.
„Companisto“ überprüft alle Start-ups, die sich bei der Plattform bewerben, sehr genau. Beworben hatten sich fast 1.000 Start-ups. Trotz strenger Auswahlkriterien hat eines der Jungunternehmen, sportrade, unlängst Insolvenz angemeldet.
Beitrag von: Gela Braun







