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Das Online-Bezahlsystem Paypal ist immer wieder in der Kritik, weil es aus nicht nachvollziehbaren Gründen Konten sperrt und Gelder einbehält. Wer wie Elektronik-Fachhändler Hajda in Berlin die Hälfte seines Umsatzes über Ebay erzielt, steht dann vor großen Problemen.
Fragen des RBB an PayPal
RBB: 1.
Es gibt immer wieder Beschwerden, dass PayPal den versprochenen und mit Gebühren bezahlten Kundenschutz nicht einhält (Gelder werden einbehalten, Konten gesperrt). Was sagen Sie dazu, bietet Paypal wirklich Sicherheit beim Online-Kauf?
Antwort Paypal:
Warum schränkt PayPal Konten ein?
Einschränkung von PayPal-Konten erfolgte oftmals als Vorsichtsmaßnahme, wenn eine unverhältnismäßig hohe Anzahl an Käuferbeschwerden bei PayPal eingegangen ist. Als Bankinstitut ist PayPal immer auch dazu verpflichtet, ein effizientes Risikomanagement durchzuführen, damit auch Käufer geschützt sind. Um eine seriöse Analyse vorzunehmen, ist es notwendig, Informationen über das Geschäftsmodell des Händlers zu erhalten und eine entsprechende Kalkulation des Risikos vorzunehmen.
RBB: 2.
Ist es richtig, dass 2011 über PayPal 119 Milliarden Dollar transferiert wurden? Es stellt sich die Frage, ob diese riesigen Summen ähnlich solide geschützt sind wie beispielsweise bei einer Bank. Ist das Geld der Kunden bei Paypal gesichert? Wenn ja, wie?
Antwort Paypal:
Zur Absicherung:
Wir sind als Herausgeber von E-Geld verpflichtet, für jeden Cent E-Geld (PayPal Guthaben) einen entsprechenden Gegenwert an liquiden Aktiva (Giralgeld, sichere, andere liquide Aktiva) vorzuhalten. Die Mittel halten wir getrennt von sonstigen Geldern (z.B. Gelder von denen Mieten und Arbeitnehmer gezahlt werden), sie sind nicht der Pfändung zugänglich und würden auch nicht in eine Insolvenzmasse fallen.
Beitrag von: Jana Göbel
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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