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Wiener Würstchen gehören seit gut 200 Jahren zu den beliebtesten Fleischprodukten überhaupt. Am besten ist, man kauft sie frisch, aber es gibt sie auch vakuumverpackt oder im Glas. Welche Würstchen schmecken besser, welche sind länger haltbar?
Am besten ist natürlich, man kauft Wiener Würstchen frisch aus der Fleischer-Theke – doch auch die haltbare Variante im Glas und abgepackte Würstchen aus dem Kühlregal sind sehr beliebt. In unserem Test treten fünf Glas- gegen fünf Packungsmarken an. Dabei ging es nicht nur um Geschmack und Knackigkeit, sondern auch um Bakterien - und die gewebliche Zusammensetzung. Die Analyse am Institut für Lebensmittelhygiene der FU Berlin zeigte in diesem Punkt keine Auffälligkeiten.
Aber bei den Bakterien: während die Proben aus dem Glas mikrobiologisch unauffällig waren, fanden sich in drei der kunststoff-verpackten Würstchen eine erhöhte Anzahl von Milchsäurebakterien. Während die für den Menschen ungefährlich sind, überschritt die erhöhte Zahl von Enterobakterien in den Würstchen der Marke Alnatura den Schwellenwert. Damit konfrontiert, versprach die Firma Alnatura die Produktionsabläufe beim Hersteller penibel zu überprüfen.
Nach Prüfung von Geschmack, Aussehen und Konsistenz schnitten die „Halberstädter“ im Glas- und die „Eberswalder“ in der Kunststoff-Verpackung jeweils am besten ab.
Beitrag von Jennie Radü
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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