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Investieren in Immobilien ist in Berlin gerade sehr interessant, weil wegen der hohen Nachfrage die Preise in vielen Lagen stabil steigen. Doch lohnt das nur auf lange Sicht: Denn erstens gibt es keine Garantie für eine Wertsteigerung, zweitens rechnet sich ein Kauf wegen der hohen Kosten oft erst nach Jahren.
Berlin Neukölln – rund um die Weserstraße. Viele Jahre führte dieser Teil Berlins als Immobilienmarkt eher ein Schattendasein. Heute kommen die ersten Investoren, zum Beispiel Immobilienkaufmann Lars Bruch auf der Suche nach einem Haus mit Renditechance. Aber immer mehr Konkurrenten drängen auf den Markt und investieren in solche "entwicklungsfähigen" Lagen. Nicht nur die Immobilienprofis, sondern auch Gut- und Besserverdiener legen ihr Geld heute bevorzugt in Mietshäusern an. Grund sind einerseits die niedrigen Zinsen, aber auch die aktuellen Unsicherheiten auf den Geld- und Aktienmärkten.
In Berlins grünen Stadtteilen wie Frohnau übersteigt die Nachfrage bei weitem das Angebot. Doch als Schnellschuss eignet sich die "Betongold"-Anlage nicht. Erstens gibt es nicht überall eine Garantie für eine Wertsteigerung, zweitens sind die Abschlusskosten häufig so hoch, dass sich ein Immobilienerwerb erst nach Jahren rechnet.
Trotzdem: Der Umsatz mit Berlin-Immobilien stieg im Jahr 2010 insgesamt um rund dreißig Prozent auf fast neun Milliarden Euro an. Und die Tendenz für 2011: weiterhin steigend.
Beitrag von: Jörn Kersten
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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