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Seit dem 5. Dezember sendet auch der rbb in HD Qualität. Für die Verbraucher gibt es allerdings noch eine Menge praktischer Fragen, die was! hilft zu klären. Denn das hoch auflösende Bild kommt leider nicht automatisch per Knopfdruck ins Haus.
Seit dem 5. Dezember ist auch das Fernsehprogramm des rbb in HD empfangbar. Dafür braucht man einen digitalen Satelliten- oder Kabel-TV-Anschluss oder so genanntes IPTV – hoch auflösenden TV-Empfang per Internet.
Satellitenschüssel bietet besten Empfang
Die beste Qualität garantiert der Empfang per Satellit. Beim Kabelfernsehen ist die Datenrate niedriger und nicht jeder Anbieter verbreitet HD-Programme. Beim bislang wenig verbreiteten Intenet-TV hängt alles an der Geschwindigkeit des Netzzugangs. Der normale Livestream, mit dem man überall per Internet fernsehen kann, liefert keine HD-Bilder. Genauso wenig ist es derzeit möglich, mit digitalem Antennenfernsehen, so genanntem DVB-T, hoch auflösende Bilder zu empfangen.
Kosten sind unterschiedlich
Auch bei den Kosten gibt es Unterschiede. Die Installation von Satellitenschüssel und Receiver ist einmalig, Kabel- und Internetempfang verursachen monatliche Gebühren, je nach gewünschtem Leistungsumfang.
Baustelle Fernsehzentrum
Auch für die Fernsehmacher ist die Umstellung auf HD eine Herausforderung.
20 Kilometer Kabel wurden im rbb-Fernsehzentrum in Potsdam neu verlegt, der Schaltraum vom herkömmlichen Kassetten – auf computergesteuerten Serverbetrieb umgestellt. Zahlreiche Geräte, die mit den hohen Datenraten nicht zurechtkommen, mussten ausgetauscht werden.
Beitrag von: Jörn Kersten







