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Diesmal geht es ums Geld. Wie lege ich es am besten an und wo vermehrt es sich am schnellsten? Ein Finanzexperte liest für uns drei einschlägige Bücher zu diesem Thema und gibt hinterher seine Wertung ab.
„Manchmal ist es besser, eine Stunde über Geld nachzudenken, als eine Woche dafür zu arbeiten.“
André Kostolany, Börsenguru
Reichwerden durch lesen
Finanzplanung lohne sich doch nur für Reiche und Großverdiener, glauben viele. Doch schon bei kleinen Anlagebeträgen entscheidet die richtige oder falsche Strategie über viel Geld. was! liest hat drei Ratgeber für Kleinanleger unter die Lupe genommen.
„Kleine Beträge clever anlegen“
Der Ratgeber der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zeigt mit zahlreichen Rechenbeispielen, wie man mit kleinen Geldbeträgen sinnvoll sparen kann. Auch mit monatlichen Beträgen ab 50 Euro oder gelegentlichen Einmalanlagen ab 500 Euro lässt sich über Jahre eine stattliche Summe aufbauen. Dem Sparer wird erklärt, mit welchen Kosten, Risiken und Renditechancen einzelne Anlageformen verbunden sind, und wo Fallen lauern.
„Geldanlage für Fleißige“
Der Titel des Buches ist Programm. Die Stiftung Warentest beschreibt in diesem Ratgeber auf mehr als 200 Seiten ausführlich alle möglichen Anlageformen. In vier Schritten erfährt der Leser, welche für ihn geeignet sind. Das ist abhängig vom Alter und der individuellen Lebenssituation. Familien sollten anders sparen als Studenten oder ältere Singles.
„Der einfache Weg zum Wohlstand“
Das Buch des Börsianers Gottfried Heller ist gespickt mit vielen persönlichen Anekdoten und Meinungen. Der erfolgreiche Anlageexperte setzt vor allem auf eine breite Mischung aus Aktien und Fonds als langfristig beste Anlageform. Sein Motto: Mehr verdienen, weniger riskieren und besser schlafen.
Aus Sicht unseres Experten von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse sind alle drei Ratgeber verständlich geschrieben und nützlich. Er findet, bei „Geldanlage für Fleißige“ bekomme der Leser am meisten für sein Geld. Am unterhaltsamsten findet er das Buch „Der einfache Weg zum Wohlstand.
Beitrag von: Stephanie Wätjen







