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Neue Anlaufstellen für Fahrgäste geplant - Mehr Service an Berliner U-Bahnhöfen

Umsteigen, Fahrkarten kaufen, Bushaltestelle finden - Fahrgäste der BVG stehen vor vielen Herausforderungen. Hilfe gibt es ab sogenannten Service-Points. Auf 21 U-Bahnhöfen sollen solche Einrichtungen neu entstehen, teilte das Landesunternehmen am Donnerstag mit.

Viele Fahrgäste fühlen sich auf Berliner U-Bahnhöfen verloren. Bei Fragen stehen oft nur Mitreisende zur Verfügung, Personal ist meist nicht in Sicht. Das wollen die Berliner Verkehrbetriebe jetzt ändern. An 21 Berliner U-Bahnhöfen sollen neue Anlaufstellen für Fahrgäste entstehen.

Für die sogenannten Service-Points würden 60 bis 80 Mitarbeiter aus anderen Unternehmensbereichen eingesetzt, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz am Donnerstag dem rbb. Sie kommen aus Abteilungen, in denen sie zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können.
BVG Fahrgast ist ratlos (Quelle: Imago)
Nicht jeder kommt mit BVG-Fahrkartenautomaten zurecht.

Auch das Sicherhheitsgefühl soll gestärkt werden

Bei der Auswahl der Bahnhöfe haben Umsteigeverbindungen eine Rolle gespielt. Außerdem ging es um die Frage, wo Leute am ehesten Hilfestellung brauchen, so die BVG-Vertreterin.

Zu den ausgesuchten Stationen gehören die Bahnhöfe Potsdamer Platz, Frankfurter Tor, Kurfürstendamm und Gesundbrunnen.

Die Service-Points, an denen auch Fahrkarten verkauft werden sollen, haben zudem das Ziel, das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken. Derzeit läuft der Testbetrieb. Wenn das Angebot gut angenommen wird, soll der Service der Sprecherin zufolge dauerhaft eingerichtet werden.