
Zusätzliche Mitarbeiter - Berliner Verkehrsbetriebe verstärken Kontrollen
Durch Schwarzfahrer verlieren die Berliner Verkehrsbetriebe jährlich Millionen an Einnahmen. Mit Kontrollen geht das Unternehmen gegen Ticketbetrüger vor und kündigte nun an, diese nun auch noch zu verschärfen. Dabei kommen immer mehr externe Mitarbeiter von Fremdfirmen zum Einsatz.
Die Berliner Verkehrsbetriebe gehen intensiver gegen Schwarzfahrer vor. BVG-Sprecherin Petra Reetz sagte dem rbb, neben den 40 eigenen Kontrolleuren würden auch 100 Mitarbeiter von Fremdfirmen eingesetzt. Dazu kämen rund 160 normale BVG-Mitarbeiter, die speziell geschult wurden und zum Beispiel bei Schwerpunktkontrollen eingesetzt werden können.
Durch Schwarzfahren entstehe dem Unternehmen ein Schaden in Höhe von rund 20 Millionen Euro pro Jahr, erklärte Reetz. Damit diese Summe nicht steige, "muss man immer mal wieder zeigen, dass kontrolliert wird". Dadurch könnte man potenzielle Schwarzfahrer möglicherweise dazu veranlassen, sich doch lieber einen Fahrschein zu kaufen. Allerdings schränkte Reetz ein: "Die Kontrollen kosten uns mehr als wir damit verdienen."
In einer normalen Schicht sind inzwischen rund 25 BVG-Kontrolleure in Straßenbahnen und U-Bahnen im Einsatz, so Reetz. In den Bussen prüfen die Fahrer selbst die Gültigkeit der Fahrscheine. In Berlin sind täglich etwa drei Millionen Menschen mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.





