
Schwarze Zahlen für 2013 - Filmstudio Babelsberg dreht auf
2013 war ein gutes Jahr für das Filmstudio Babelsberg. Allein bei fünf internationalen Projekten war das Unternehmen Koproduzent. Das machte sich, nach mehreren wirtschaftlich schwierigen Jahren, auch finanziell positiv bemerkbar.
Nach vier wirtschaftlich schwierigen Jahren hat das Filmstudio Babelsberg 2013 ein gutes Jahr erlebt. "Wir schreiben schwarze Zahlen", sagte Vorstandschef Carl L. Woebcken.
Allein fünf internationale und mit Stars besetzte Koproduktionen kamen in diesem
Jahr nach Potsdam und sorgten für die positive Entwicklung. "Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson und "Monument Men" von George Clooney werden bei der 64. Berlinale (6. bis 16. Februar 2014) gezeeigt. "Wir sind sehr stolz auf diese Filme hinsichtlich ihres künstlerischen und kommerziellen Potenzials", sagte Woebcken.

Die Situation bleibe jedoch wegen der Förderstruktur in Deutschland schwierig, hieß es. "Wir haben keine Planungssicherheit", beklagte auch Vorstand Christoph Fisser. Andere Länder wie Kanada, Ungarn oder Großbritannien lockten Filmproduzenten mit deutlich höheren Steuernachlässen und Fördergeldern.
Um die Auslastung der Studios weiter zu erhöhen, bemühe man sich um eine zweite länger laufende TV-Serie neben "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", sagte Woebcken. Die Serie wird seit 1995 in Potsdam-Babelsberg gedreht.



