
Senat beschließt Tarif-Erhöhung - Taxifahren in Berlin wird teurer
Wer sich von Taxifahrern durch Berlin kutschieren lassen will, muss dafür künftig etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Senat hat eine Erhöhung der Tarife beschlossen. Eine Fahrt vom Flughafen Tegel zum Alexanderplatz etwa wird 1,20 Euro mehr kosten. Ab wann die Tarife gelten, steht noch nicht genau fest.
Der Berliner Senat hat am Dienstag eine Erhöhung der Taxi-Tarife beschlossen. Sie steigen um durchschnittlich 6,8 Prozent.
Der Taxameter startet künftig bei einem Grundpreis von 3,40 Euro und nicht mehr wie bisher bei 3,20 Euro. Die Kilometerpreise für Fahrten unter sieben Kilometern steigen von 1,65 Euro auf 1,79 Euro, für Fahrten ab sieben Kilometern bleibt der Preis dagegen gleich: 1,28 Euro kostet der gefahrenene Kilometer. Unverändert bei vier Euro liegt der Preis für die Kurzstrecke.
Eine Fahrt vom Alexanderplatz zum Flughafen Tegel beispielsweise kostet nach den neuen Tarifen 24,80 Euro - 1,20 Euro mehr als bisher.
Damit wird nun im Großen und Ganzen die Preiserhöhung durchgesetzt, die die Taxi-Innung vorgeschlagen hatte. Einziger Unterschied: Als Kilometerpreis ab vier Kilometern hatte die Innung 1,35 Euro verlangt. Diese Erhöhung ist in der neuen Änderungsverordnung nicht vorgesehen.
Der Senat begründet die Anhebungen u.a. damit, dass die letzte Preiserhöhung fast fünf Jahre zurück liegt. Wann genau die neuen Tarife gelten, konnte ein Senatssprecher nicht sagen. Zunächst muss die entsprechende Verordnung im Gesetzesblatt des Landes verkündet werden.
