
Auf Vorschlag der Taxi-Innung - Taxifahren in Berlin teurer
Wer in Berlin mit dem Taxi fährt, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Nach der seit Mittwoch geltenden Erhöhung steigen die Preise um durchschnittlich 6,8 Prozent. Der Senat hatte die neuen Tarife Ende Januar auf Vorschlag der Taxi-Innung beschlossen.
Taxifahren in Berlin ist seit Mittwoch deutlich teurer: Die Taxi-Preise steigen durchschnittlich um 6,8 Prozent. Allerdings: Einige Fahrgäste könnten an diesem Mittwoch noch einmal in den Genuss der alten Preise kommen. Trotz Umstellung hatten einige Taxen noch Probleme mit ihren Taxametern. Von Donnerstag an werden die neuen Tarife aber in jedem Fall gelten.
Auch der Grundpreis steigt
Der Grundpreis steigt damit von 3,20 auf 3,40 Euro. Der Kilometerpreis für die ersten sieben Kilometer steigt von 1,65 auf 1,79 Euro. Für Fahrten ab sieben Kilometern bleibt der Preis dagegen gleich: In diesem Fall kostet der gefahrene Kilometer 1,28 Euro. Der Preis für die Kurzstrecke bleibt ebenfalls unverändert und liegt weiterhin bei vier Euro. Eine Fahrt vom Alexanderplatz zum Flughafen Tegel beispielsweise kostet nach den neuen Tarifen 24,80 Euro - 1,20 Euro mehr als bisher.
Mit den neuen Preisen wird im Großen und Ganzen die Preiserhöhung durchgesetzt, die die Taxi-Innung vorgeschlagen hatte. Einziger Unterschied: Als Kilometerpreis ab vier Kilometern hatte die Innung 1,35 Euro verlangt. Diese Erhöhung ist in der neuen Änderungsverordnung nicht berücksichtigt worden. Der Senat begründet die Anhebungen unter anderem damit, dass die letzte Preiserhöhung fast fünf Jahre zurückliegt.


