
Bilanz in Schwarzheide - BASF blickt mit Stolz aufs Geschäftsjahr
Die Chemiewerke von BASF in Schwarzheide gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region. Rund 3.500 Menschen haben in und um die Werke einen Job. Mit den nun aktuellen Bilanzzahlen und dem daraus prognostizierten Wachstum will das Unternehmen zeigen: Dem Kunststoff- und Pflanzenschutzhersteller geht es gut, die Jobs sind sicher.
Der Kunststoff- und Pflanzenschutzhersteller BASF Schwarzheide hat im vergangen Jahr mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die bilanzierten 1.088 Millionen Euro entsprächen einem Umsatzanstieg im Jahresvergleich von acht Prozent. Dies sei der bisher höchste Jahresumsatz seit Bestehen des Unternehmens. Der BASF-Konzern hatte das Werk 1990 von der Treuhand übernommen.
Das Geschäftsjahr 2013 sei geprägt gewesen vom Umbau des Werks zu einem Spezialitätenstandort innerhalb der BASF-Gruppe, sagte Geschäftsführer Heinz Tebel. Um die Produktionsleistung zu sichern, seien dabei rund 100 Millionen Euro für die Instandhaltung und Erweiterung von Produktionsanlagen sowie für die Modernisierung von Infrastruktureinrichtungen investiert worden. Insbesondere in die Erweiterung der Pflanzenschutzwirkstoffanlage und die Entsorgungskapazitäten seien große Mittel geflossen.
Stabiler Personalstand
Stolz zeigte sich die Geschäftsführung auch über die Mitarbeiterentwicklung: Insgesamt 1.725 Mitarbeiter seien bei der BASF Schwarzheide beschäftigt, hinzu kämen Leasingkräfte und Kontraktoren. Zusammen mit Beschäftigten weiterer BASF-Gruppengesellschaften, Ansiedlern und Dienstleistern seien am Standort Schwarzheide rund 3.500 Menschen tätig. Dabei seien im Januar 2014 alle 23 ausgelernten BASF-Auszubildenden übernommen worden.


