Der Haupteingang vom Dominikus-Krankenhaus Berlin (Quelle: imago/Jürgen Ritter)

Verdi kritisiert Vorhaben - Kündigungen am Berliner Dominikus-Krankenhaus geplant

Das Dominikus-Krankenhaus (DSG) in Berlin-Hermsdorf löst zum Jahresende 2016 ihre Tochtergesellschaft "Dominikus-Service GmbH" auf. Dadurch würden der Gewerkschaft Verdi zufolge 80 Beschäftigte ihren Job verlieren, ein entsprechendes Kündigungsschreiben hätten diese bereits erhalten. Die Geschäftsführung spricht auf Anfrage von rbb|24 hingegen von 53 Mitarbeitern, die von den Plänen betroffen sind.   

Die DSG ist am Dominikus-Krankenhaus unter anderem für die Bereiche Reinigung und Logistik zuständig. Zukünftig sollen diese Tätigkeiten von einer externen Firma übernommen werden. Die Geschäftsführung bestätigte, dass sie momentan mit möglichen Nachfolge-Firmen in Verhandlungen steht.

Der zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretär Kalle Kunkel kritisierte die Pläne. "Hier soll gespart werden, indem man langjährige Beschäftigte, die ohnehin schon am schlechtesten verdienen, ihrer Existenzgrundlage beraubt", sagte Kunkel. Susanne Schewick aus der Geschäftsführung des Krankenhauses begründete die geplanten Kündigungen mit einem "Investitionsvolumen von 1,8 Millionen Euro", welches das Krankenhaus für ein Gebäude mit einer Küche aufbringen müsse. Dafür wolle man sich "Know how von einer externen Firma" holen.

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